24 Oktober 2014

Schweizer High-Tech-Branche: 55.000 neue Jobs

Die Aussichten für den Schweizer Arbeitsmarkt erscheinen seit dem dritten Quartal 2014 eher verhalten. Eine Studie von BAK Basel Economics zeigt jetzt, dass das Wachstum der Schweizer Industrie und damit auch das Schaffen neuer Arbeitsplätze fast ausschliesslich auf High-Tech-Unternehmen zurückzuführen ist. Die stark exportorientierte Schweizer Wirtschaft leidet derzeit unter der schwachen bis negativen Konjunkturentwicklung in der Eurozone, die zu den wichtigsten Handelspartnern der Eidgenossenschaft gehört. Die Untersuchung von BAK Basel belegt, dass Innovationen für das Wirtschaftswachstum und den Wohlstand der Schweiz eine entscheidende Rolle spielen. Die High-Tech-Branche hat sich inzwischen zum Rückgrat der Schweizer Exportwirtschaft entwickelt.

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Rekordhoch im 3. Quartal: Schweizer Aussenhandel floriert

Der Aussenhandel läuft wieder auf Hochtouren. Trotz aller Unkenrufe und auch Hiobsbotschaften in der Vergangenheit konnten die Schweizer Exporteure im dritten Quartal ihre Ausfuhren um insgesamt 3,6 % steigern. Insbesondere die Juweliere sorgten dabei für mächtig Furore und verzeichneten ein Exportwachstum von eindrucksvollen 22 %. Aber: Zwei Branchen laufen der Musik hinterher und verzeichnen Rückläufe. Das schmälert die Schweizer Handelsbilanz aber nur unwesentlich. Unterm Strich wiesen die eidgenössischen Unternehmen einen bilanztechnischen Überschuss von 7,7 Milliarden Franken aus. Das ist ein absoluter Rekordwert für die Alpenrepublik; dabei nahmen sowohl die Ausfuhren als auch die Importe im Vergleich zum Vorjahreszeitraum kräftig zu. Die Marke Schweiz mit ihrem Slogan "Swiss Made " scheint jedenfalls beliebt wie nie zuvor zu sein.

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Estland: Digitale Citizenship für globale Unternehmer

Die frühere Sowjetrepublik Estland ist seit 2004 Mitglied der EU und gilt heute als einer der Vorreiter digitaler Technologien und eines digitalen Lifestyles. Jetzt erweitert das nördlichste Land des Baltikums sein digitales Angebot im globalen Massstab: Seine digitale Staatsbürgerschaft soll weltweit allen Menschen offenstehen. Die digitale Staatsbürgerschaft der Esten ist keineswegs eine Vision, deren Realisierung noch in weiter Ferne liegt. Die virtuelle Identität soll bereits ab Ende dieses Jahres allen Menschen, die sie wünschen, zur Verfügung stehen. Im Blick hat Estland damit vor allem globale Unternehmer, die eine digitale Firmenbasis brauchen. Kommentatoren fragen sich, ob mit dem estnischen Modell der Anfang vom Ende des Nationalstaats eingeleitet wird.

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Generation Y: leistungsbereit und sicherheitsorientiert

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Die Vertreter der Generation Y gelten als die Rebellen in der Arbeitswelt, die durch neue Ansprüche und Werte die Kultur in den Unternehmen grundlegend verändern werden. Eine neue Studie zeigt jedoch, dass sie sich von ihren Eltern im Hinblick auf Leistungsbereitschaft und Sicherheitsorientierung weniger stark unterscheiden als erwartet. Die Untersuchung wurde von der Unternehmensberatung Consulting Cum Laude und einem Marktforschungsinstitut in Deutschland durchgeführt – von den persönlichen Perspektiven von Studenten und Berufsanfängern in der Schweiz dürften die Ergebnisse jedoch nicht allzu weit entfernt sein. Die insgesamt 1.000 Befragten waren zu jeweils einem Drittel Studenten, Absolventen und Berufseinsteiger im Alter von 18 bis 32 Jahren.

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Ertappt: UBS und Credit Suisse im Preisabsprache-Kartell

Vier grosse Bankhäuser werden jetzt richtig zur Kasse gebeten. Wegen illegaler Preisabsprachen wird eine Geldbusse in Höhe von insgesamt über 94 Millionen Euro fällig. Neben der Royal Bank of Scotland und der Grossbank JPMorgan sind auch die Schweizer Finanzinstitute Credit Suisse und UBS von dieser Strafzahlung betroffen. Die Geldbussen gegen die vier Grossbanken sind von der EU-Kommission im Zusammenhang mit der Manipulation des Schweizer Franken Libors respektive mit entsprechenden Preisabsprachen bei Zinsderivaten verhängt worden. Laut Aussage des Vizepräsidenten der EU-Kommission, Joaquin Almunia, haben die vier Banken der Geldbusse bereits zugestimmt. Was allerdings auch nicht weiter verwundert, ansonsten hätten sie mit weiteren kartellrechtlichen Untersuchungen rechnen müssen.

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Ausländische Unternehmen klagen über schwierige Marktbedingungen in der Schweiz

Sie zitterten und sie kämpften um ihre Jobs. Als selbst ein Warnstreik nichts mehr half, zogen sie vor das Regierungsgebäude in Liestal. Auch die kantonale Unterstützung blieb aus. Und jetzt ist es amtlich: Die US-Firma Harlan wird in Itingen BL insgesamt 200 Stellen streichen. Was aus den Schweizer Angestellten jetzt wird, ist noch offen. Klar ist, dass über einen entsprechenden Sozialplan zeitnah verhandelt wird. Seitens der Harlan-Geschäftsführung besteht die Zusage, dass die 200 Schweizer auf der Suche nach neuen Arbeitsplätzen massgeblich unterstützt werden. Ob es aber auch eine Abfindung gibt oder andere finanzielle Ausgleichsleistungen angedacht sind, bleibt vorerst unklar.

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Telefonieren und Surfen beim Fliegen – neue Regelung erlaubt Handy-Nutzung im Flugzeug

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Das kennt beinahe jeder: Sobald man im Flugzeug Platz genommen hat, sind der Ferienort oder der Businesstermin immer noch weit entfernt, doch plötzlich hat man unendlich viel Zeit. Eine Flugzeit von gerademal drei Stunden, beispielsweise von Zürich in der Schweiz in die türkische Ägäis, löst das Gefühl aus, dass die Zeit einfach nicht vergehen will. Nun hat die Europäische Aufsichtsbehörde für Flugsicherheit (EASA) eine neue Regelung getroffen, die es Fluggästen endlich erlaubt in Europa Tablets und internetfähige Mobiltelefone auch während eines Fluges zu benutzen. Bedeutet das für Fluggäste, dass sie auf ihren Flügen nun von allen Seiten durch lautstarke Onlinespiele oder eingehende Nachrichten bei Facebook und Twitter belästigt werden? Um dies zu unterbinden, können die Airlines eigene Festlegungen auf ihren Flügen treffen. Kein Fluggast soll durch derart störende Geräusche abgeschreckt werden.

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