Faszination Film, Teil 1: Gute Filme helfen gute Geschäfte zu machen

05.03.2014 |  Von  |  Allgemein
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Faszination Film, Teil 1: Gute Filme helfen gute Geschäfte zu machen
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Was hat die Kunst, Filme zu drehen, mit der Kunst, Geschäfte zu machen, zu tun? Ziemlich viel, ausser, dass die erste ein sehr lukratives Geschäft an sich sein kann. Oder auch nicht. Genau wie in der realen Geschäftswelt.

Nein, es geht wieder mal ums Storytelling, das von den ersten Menschen an den Ursprüngen der Zivilisation am Lagerfeuer genau so genossen wurde wie von ihren zeitgenössischen Nachkommen in weich gepolsterten Sesseln in Kinos, Theatern, vor dem Fernseher oder einfach mit einem guten Buch zu Hause.



Formen, eine Geschichte zu erzählen, gibt es viele. Da sprengen die Künstler regelmässig  mehr oder weniger erfolgreich den Rahmen, und lassen sich etwas Neues einfallen. Doch war und bleibt die Filmkunst heute genau wie in ihren Anfängen zweifelsohne die beliebteste Form, eine Geschichte zu erzählen oder erzählt zu bekommen.

„Von allen Künsten ist die Filmkunst für uns die wichtigste“, proklamierte einst einer der Kommunismus-Väter Wladimir Lenin. Der Prophet der hellen sozialistischen Zukunft mag sich in vielem geirrt haben, doch was die Filmkunst betrifft, hat er den Nagel auf den Kopf getroffen. Trotz tausend neuer Medien und anderer Ablenkungserfindungen, trotz unserer Generation Oversharing und unserer Gesellschaft, die besser denn je informiert ist, und weniger denn je denkt, trotz all dieser Umstände besitzt ein gut gemachter Film die gleiche Faszination für die Zuschauer wie in den Zeiten, als es nur zwei Kanäle im Fernesehen gab.





Einladung zum Kinoabend (Bild: Rainer Sturm  / pixelio.de)

Einladung zum Kinoabend (Bild: Rainer Sturm / pixelio.de)

Diese Faszination ruht auf unserem tiefliegenden Wunsch, eine spannende Geschichte zu hören, multipliziert mit der Kraft der Bilder. Einen guten Film vergisst man nie, in verschiedenen Lebenssituationen kommen Bilder, Szenen, Zitate wie von alleine hoch. Doch wie viel nützen Filme im Geschäftsleben? Eine ganze Menge, denn viele davon sind unserem Kampf um den Platz unter der Sonne gewidmet.

Bei der Arbeit verbringt der Mensch mehr Zeit als mit jeder anderen Beschäftigung, sei es Privatleben oder Hobbys. Ist man im eigenen Job unglücklich, dann kann man von Unglück im wahrsten Sinne des Wortes sprechen: Auch wenn man sich mit Gedanken über die erlangte Sicherheit oder ein gutes Gehalt tröstet, oder die Unzufriedenheit mit spannenden Freizeitaktivitäten zu kompensieren versucht, steckt tief in uns das nicht wegzuschaffende Verlangen nach einer erfüllenden Arbeit.

Genau wie in der ersten Story überhaupt – Adam wurde nicht in den Garten Eden gesetzt um sich zu sonnen und zu baden, sondern um den Garten zu bebauen und ihn zu bewahren – ist die schaffende Urkraft in jedem seiner Nachkommen immer noch da. Den Tag mit einer sinnvollen, ehrlichen, guten, nachhaltigen und schöpferischen Aufgabe zu verbringen, macht Menschen glücklich. Und es ist egal, ob man Häuser baut, wissenschaftliche Forschung treibt oder zu Hause Kinder erzieht. Hauptsache ist, man hat die Aufgabe für sich gefunden, die einen erfüllt und begeistert. Etwas, was man tun würde, auch wenn man dafür wenig oder gar nicht bezahlt wird. Etwas, was einem in seinem Herzen nicht egal ist; das, was man persönlich nimmt und spannend findet, und wo man über kurz oder lang Erfolg haben will.

Das ist das Thema vieler sehenswerter Filme, die genau deswegen sehenswert sind, weil sie Geschichten erzählen, in denen wir uns selbst finden: unseren Wunsch nach leidenschaftlich gemachter Arbeit, unser Suchen und Finden, die Auf und Abs, unsere richtigen und falschen Einstellungen.

Nicht selten beruhen die Filme auf wahren Lebensgeschichten und erzählen über die Menschen, die aus guten oder schlechten Erfahrungen, aus eigenem Willen oder mit ein bisschen Glück primordiale Prinzipien verstanden haben:

  • Ein konkretes, klar definiertes Ziel haben;
  • selbstsicher und selbstbewusst sein und die Fähigkeit besitzen, trotz aller möglichen und so natürlichen Zweifel sein Ding durchziehen zu können;
  • vernünftig und organisiert arbeiten, auch wenn es gerade nicht so spannend ist;
  • Führerschaft und Initiative erlernen und ergreifen;
  • kreativ sein und querdenken;
  • mit Begeisterung und Enthusiasmus eigene Arbeit machen
  • und gleichzeitig Selbstkontrolle bewahren;
  • mehr tun, als das, wofür man bezahlt wird;
  • die Gewohnheit zur Konzentration und genauem Denken entwickeln;
  • die Menschen um sich ernst nehmen und ein gutes Team schätzen;
  • aus Misserfolgen lernen und weitergehen.

Ein Film, der den Vorteil hat, solche Lebensgeschichten in einprägsamen Bildern zu erzählen, besitzt eine enorme motivierende Kraft. Wir erkennen uns selbst in den Protagonisten, fühlen uns bestätigt, schöpfen Mut, ziehen wichtige Lektionen, bekommen die Möglichkeit, aus den Fehlern der anderen zu lernen.

Deswegen wollen wir in nachfolgenden Posts über interessante Filme schreiben, die man als Unternehmer gesehen habe  sollte – als Ermutigung und Anregung für alle, die schon am kämpfen sind, und als Stoff zum Nachdenken für diejenigen, die in einem nicht passenden Job stecken und nach einer neuen Perspektive suchen.



 

Oberstes Bild: Faszination Filmkunst (Bild: © aerogondo – Fotolia.com)

Über Natalia Muler

Ich schreibe, seit ich schreiben kann, und reise, seit ich den Reisepass besitze. Momentan lebe ich im sonnigen Spanien und arbeite in der Modebranche, was auch oft mit Reisen verbunden ist, worüber ich dann gerne auf den Portalen von belmedia.ch berichte. Der christliche Glaube ist das Fundament meines Lebens; harmonisches Familienleben, Kindererziehung, gute Freundschaften und Naturverbundenheit sind meine grössten Prioritäten; Reisen und fremde Kulturen erleben meine Leidenschaft; Backen und Naturkosmetik meine Hobbys und immer 5 Minuten zu spät kommen meine Schwäche.



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