Finanzen

SWISS erzielt mit 264 Millionen Franken ein solides Halbjahresergebnis

SWISS hat im ersten Halbjahr 2024 ein operatives Ergebnis von 264,2 Millionen Schweizer Franken erwirtschaftet. Die operativen Erträge beliefen sich auf 2,7 Milliarden Franken. In Anbetracht der herausfordernden Rahmenbedingungen hat SWISS damit ein solides Resultat erzielt. Verglichen mit dem Rekordjahr 2023 fällt das Ergebnis leicht niedriger aus. Dafür gibt es massgeblich zwei Gründe. Zum einen hat sich die Marktsituation normalisiert, da sich die Kapazitätsengpässe, die im Vorjahr noch das Angebot deutlich verknappt hatten, weitgehend aufgelöst haben. Zum anderen sind die Kosten insbesondere aufgrund von Lohn- und Gehaltssteigerungen sowie höheren Gebühren und Aufwendungen für die laufende Wartung der Flotte gestiegen. Darüber hinaus hat SWISS gezielt in das Produkt- und Serviceangebot investiert. Insgesamt beförderte SWISS in den ersten sechs Monaten des Jahres 2024 rund 8,5 Millionen Passagiere.

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Bank Avera verzeichnet starkes Wachstum im ersten Halbjahr 2024

Die Bank Avera legt für das erste Semester 2024 ein sehr gutes Ergebnis vor: Der Geschäftserfolg stieg um CHF 1,33 Millionen auf CHF 10,71 Millionen. Hauptsächlich trugen die Erträge aus dem Zinsengeschäft und die steigenden Einnahmen aus dem Anlagegeschäft zum guten Ergebnis bei. Auch das Hypothekargeschäft konnte im vergangenen Semester weiter ausgebaut und die Kundeneinlagen insgesamt gehalten werden. Auf das ausserordentlich gute Geschäftsjahr 2023 folgt ein erfolgreiches erstes Semester 2024 mit einem stabilen Wachstum im Kerngeschäft. Zum überdurchschnittlich hohen Ertragswachstum 2023 trug einerseits das Zinsdifferenzgeschäft und anderseits der ausserordentliche Ertrag aus dem Verkaufserlös einer ehemaligen Bankliegenschaft bei.

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Juli 2024: Starkes Wachstum bei Firmengründungen

Trotz eines leichten Rückgangs bei den Firmengründungen im Vergleich zum Vormonat zeigt der Juli 2024 einen beeindruckenden Jahresanstieg gegenüber dem Vorjahr. Firmenschliessungen und -mutationen verzeichneten ebenfalls deutliche Zuwächse. Im Juli 2024 wurden 4‘548 neue Firmen gegründet, was einen leichten Rückgang von 1 % im Vergleich zum Vormonat bedeutet. Dennoch verzeichnete die Zahl der Neueintragungen im Vergleich zum Vorjahr einen beeindruckenden Anstieg von 6,5 %. Dieser positive Trend unterstreicht die anhaltende Dynamik und das Vertrauen der Unternehmer in den Markt.

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Goldnachfrage steigt weltweit: Privatkundenbereich zeigt hohe Dynamik

Der weltweite Bedarf an Gold nimmt zu. Laut dem aktuellen Bericht des World Gold Council (WGC) ist die Nachfrage im zweiten Quartal 2024 gegenüber dem Vorjahr um 4 Prozent gestiegen auf 1'258 Tonnen. Gegenüber dem 1. Quartal 2024 ist die weltweite Nachfrage um 6,3 Prozent gestiegen. Ins Gewicht fällt der Zuwachs auf dem Freiverkehrsmarkt (Over-The-Counter). Mit 329 Tonnen verzeichnet dieser Bereich die Höchste Nachfrage seit 4 Jahren. Laut dem Schweizer Goldhändler philoro halten sich Kauf und Verkauf von Gold über einen überraschend langen Zeitraum die Waage. Ein allmählicher Trend zu einem Käufermarkt ist erkennbar.

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Versicherer erwarten 2024 steigende Prämien trotz höherem Kostendruck

Eine aktuelle Horváth-Befragung von Vorstands- und Geschäftsführungsmitgliedern grosser Versicherungsunternehmen zeigt: Trotz weitgehend gesättigtem Markt und intensivem Verdrängungswettbewerb rechnen Assekuranzen in der DACH-Region in diesem Jahr mit einem gestiegenen Prämienwachstum. So erwarten die Befragten ein Wachstum von 4,5 Prozent bei den Prämien – im Vergleich zum Vorjahr eine erneute Steigerung (2023: +3,9 Prozent). Die Entwicklung wird vor allem getrieben durch die Schaden- und Unfallversicherung sowie die Krankenversicherung – die Lebensversicherung stagniert. Über alle Versicherungssparten hinweg sehen die Assekuranzen den Weg zum Wachstum vor allem in Prämienerhöhungen (55 Prozent) und weniger durch ein größeres Volumen von Neuvertragsabschlüssen (45 Prozent). Das sind Ergebnisse der Studie „Assekuranzen 2024“ der Managementberatung Horváth.

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Schweizer Unternehmen planen internationales Wachstum

Schweizer Unternehmen planen in den kommenden Jahren international zu wachsen. Mindestens 20 Prozent an Personal soll an in- und ausländischen Standorten aufgebaut werden. Dabei fokussieren sich die Unternehmen auf ihr Kerngeschäft und auf Kostenoptimierung – aktuell wichtigstes strategisches Managementthema. Die Stärkung der Resilienz durch Verbesserung der Ertrags- und Kostenstrukturen ist für die Schweizer Wirtschaft von noch grösserer Bedeutung als für Unternehmen in anderen europäischen Ländern. Dahinter folgen Cyber Security und die digitale Transformation als strategische Topthemen. Nachhaltigkeit verliert an Priorität. Dies sind Ergebnisse einer aktuellen Horváth-Studie unter 100 ausgewählten Schweizer Unternehmen aus neun Branchen. Themen, die auf die Stärkung der wirtschaftlichen Resilienz abstellen, von Schweizer Unternehmen höher priorisiert, sagt David Statna, Geschäftsführer der Managementberatung Horváth in der Schweiz. Ein Grund dafür ist das hohe Kostenniveau im Heimatmarkt, das Schweizer Unternehmen veranlasst, vermehrt im Ausland zu wachsen und dort Personal aufzubauen. Zwar findet der Mitarbeiteraufbau gemäss der Interviews in den meisten Schweizer Unternehmen nach wie vor im Heimatmarkt statt. Doch planen die Unternehmen auch in allen weiteren Regionen ein Personalwachstum von mindestens 20 Prozent.

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PostFinance AG ernennt Beat Rütsche zum neuen Verwaltungsrat

Per 1. Oktober 2024 wird Beat Rütsche neuer Verwaltungsrat der PostFinance AG. Der Ostschweizer ersetzt Michaela Troyanov, die aufgrund der festgelegten Amtszeitbeschränkung nach zwölf Jahren aus dem Gremium austritt. Beat Rütsche wurde am 28. Juni 2024 anlässlich einer ausserordentlichen Generalversammlung neu in den Verwaltungsrat der PostFinance AG gewählt. Der St. Galler (Jahrgang 1968) absolvierte eine klassische Bankenlehre und arbeitete danach in verschiedenen Positionen bei Finanzinstituten. Nach dem Studium als Betriebsökonom FH trat er 1994 bei PwC Schweiz ein und erlangte das Diplom als Wirtschaftsprüfer. Seine Prüfungstätigkeit konzentrierte sich auf Retailbanken in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein.

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UBS als „World’s Best Bank“ 2024 ausgezeichnet

UBS ist bei den Euromoney Awards for Excellence 2024 zur „World’s Best Bank“ gekürt worden, die höchste Auszeichnung in dieser Award-Reihe. Gewürdigt wird insbesondere die solide finanzielle Performance von UBS, das konsequente Erreichen der Aktionärsziele sowie das unentwegte Engagement für ihre Kundinnen und Kunden. Ein wesentlicher Faktor für die Anerkennung von UBS als „World’s Best Bank“ ist die erfolgreiche Rettung der Credit Suisse, wodurch eine potenzielle Systemkrise abgewendet werden konnte. Euromoney lobte UBS für ihre strategische Repositionierung nach 2012, was es ihr ermöglichte, dem Aufruf zu folgen und die Credit Suisse zu übernehmen. Anerkannt wurde UBS auch für ihr umsichtiges Handeln während des wichtigen Akquisitionswochenendes im März 2023, insbesondere im Hinblick auf den Schutz ihrer Anspruchsgruppen.

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Travelport-Bericht 2024: Herausforderungen und Chancen im modernen Reisevertrieb

Travelport, ein globales Technologieunternehmen, das Reisebuchungen für Hunderttausende von Reiseanbietern weltweit ermöglicht, hat heute seinen Bericht zum Stand des modernen Vertriebs 2024 veröffentlicht. Der Bericht von 2024 kombiniert internationale, unabhängige Studien, branchenübergreifende Vergleiche und Verbraucherinformationen und kommt zu dem Schluss, dass die Suche und Buchung von Reisen direkt bei Reiseanbietern zeitaufwändiger und komplizierter denn je geworden ist. „Reiseanbieter bevorzugen zwar den direkten Kontakt mit dem Verbraucher, allerdings ist die schiere Menge an Optionen für Reisende überwältigend, wodurch sie weniger Vertrauen in ihre Buchungsentscheidungen haben“, sagt Jen Catto, Chief Marketing Officer bei Travelport. „Unsere Untersuchungen haben ergeben, dass die meisten Reisenden nach der Buchung einer Reise nicht begeistert, sondern verunsichert sind und sich fragen, ob sie das beste Angebot bekommen haben. Für die Reisebranche bedeutet das einen steigenden Bedarf und eine Chance für Reisebüros. Ihre Expertise beim Vergleichen von Reisen hilft den Verbrauchern die Option zu buchen, die für sie am besten ist und die auf ihren persönlichen Präferenzen beruht.“

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Oliver Durrer neues Mitglied im Bankrat der Nidwaldner Kantonalbank

Der Regierungsrat hat Oliver Durrer für die restliche Dauer der Amtsperiode 2022 bis 2026 als Mitglied des Bankrates der Nidwaldner Kantonalbank gewählt. Er hat das Amt per 1. Juli 2024 angetreten. Nach der Demission von Iwan Scherer per 30. Juni 2024 hat der Regierungsrat Oliver Durrer (Bild) als dessen Nachfolger in den Bankrat der Nidwaldner Kantonalbank (NKB) gewählt. Oliver Durrer lebt in Buochs und führt sein eigenes KMU für Innovation, Intrapreneurship und Organisationsentwicklung.

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Naturereignisse verursachen 2023 Gebäudeschäden von 342 Millionen Franken

Die Jahresschadensumme von Gebäudeschäden durch Naturereignisse übertraf 2023 mit 342 Millionen Franken den Mittelwert der zehn Vorjahre um 27 Prozent. Sie ist volatil und nimmt im Gegensatz zu Feuerschäden im langjährigen Mittel leicht zu. Die Gründe sind vielfältig. Unbestritten ist der Einfluss des Klimawandels, der zu häufigeren Wetterextremen führt. Die Kantonalen Gebäudeversicherungen (KGV) verstärken laufend die Prävention.

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V-ZUG steigert EBIT trotz Umsatzrückgang im 1. Halbjahr 2024

Die V-ZUG Gruppe erzielte im 1. Halbjahr 2024 einen Nettoerlös in Höhe von CHF 284.1 Mio., 4.7 % unter Vorjahr (CHF 298.2 Mio.). Währungsbereinigt betrug die Veränderung - 4.2 %. In den meisten Märkten nahmen die Verkaufsvolumen wieder zu, nur in Nordamerika (OEM-Partner) und in Deutschland sanken diese im Vergleich zum Vorjahr. Das Betriebsergebnis (EBIT) lag mit CHF 8.8 Mio. deutlich über dem Vorjahr (CHF 5.1 Mio.). Die EBIT-Marge stieg auf 3.1 % (Vorjahr: 1.7 %). Der Auftragseingang in der Schweiz verbesserte sich im ersten Halbjahr 2024 spürbar. Für die 2. Jahreshälfte 2024 geht V‑ZUG davon aus, dass sich insgesamt Volumen, Umsatz und Ergebnis weiter verbessern. V-ZUG hält aufgrund der Investitionen in die Marktpositionierung und -bearbeitung, die Produktion sowie in die laufenden Innovations- und Effizienzsteigerungs­projekten an ihren Mittelfristzielen fest.

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Weniger Steuerbelastung für forschungsintensive Unternehmen

Dank der innovationsfreundlichen Ausgestaltung des Schweizer Steuersystems ist die Steuerbelastung für forschungsintensive Unternehmen tiefer als im Schweizer Mittel. Bei einer durchschnittlichen Forschungsintensität reduziert sich die effektive Steuerbelastung im Schweizer Schnitt von 13.5 auf 12.1 Prozent, bei einer sehr hohen Forschungsintensität auf 9.0 Prozent. Besonders Hochsteuerkantone können ihre Standortattraktivität für forschungsintensive Unternehmen durch die umfassende Nutzung der international konformen FuE-Instrumente deutlich verbessern. Die für innovationsintensive Unternehmen steuerlich attraktivsten Kantone liegen in der Zentral- und Ostschweiz.

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Publireportagen

Immobilienmarkt im Wandel: Chancen und Herausforderungen für Anleger

Mit gestiegenen Bauzinsen und erschwerten Kreditbedingungen konnte sich der Markt von den Strapazen der letzten Jahre noch nicht gänzlich erholen. Doc Eine starke Nachfrage während Corona, dann die steigenden Zinsen und die hohen Baukosten – in den letzten Jahren wurden in der Schweiz weniger Immobilien gekauft. Doch wer mietet, muss tief in die Tasche greifen: Um 2,6 Prozent stiegen die Mieten in der Schweiz Anfang 2024 im Vergleich zum Vorjahr. Seitens der Unternehmen kam es zu einer Reihe an Insolvenzen, die wohl bekannteste unter ihnen jene der Signa. Dennoch wird dem Immobiliensektor seit jeher eine hohe Stabilität nachgesagt und Investoren rechnen nach wie vor mit einer beständigen Wertsteigerung. Doch ist das in Anbetracht der strauchelnden Bau- und Immobilienunternehmen überhaupt noch realistisch?

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Alpiq verkauft sieben Aufdach-Photovoltaik-Anlagen an PS Panneaux Solaires SA

Alpiq verkauft ihre sieben Aufdach-Photovoltaik-Anlagen in der Schweiz mit einer Gesamtleistung von 5,5 MWp als Paket an PS Panneaux Solaires SA. Der Schritt erfolgt entlang der strategischen Fokussierung auf das Kerngeschäft. Um die Versorgungsicherheit zu stärken und die Energiewende voranzutreiben, setzt Alpiq im Bereich Assets gezielt auf Flexibilitätslösungen zur Integration der erneuerbaren Energien sowie auf den Ausbau von Speichern und die Produktion von Winterstrom.

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Migros spendet eine Million Franken zur Unterstützung der Unwetteropfer

Die Migros ist bestürzt von den schweren Auswirkungen der Unwetter in der Schweiz und wird die von den verheerenden Überschwemmungen betroffenen Regionen mit einer Spende von einer Million Franken unterstützen. Das Geld soll für die rasche Unterstützung der Bevölkerung in den verwüsteten Gebieten und den Aufbau der zerstörten Dörfer eingesetzt werden. Die von der Unwetterkatastrophe der letzten Tage und Woche betroffenen Regionen in der Schweiz werden von der Migros mit einer Spende von einer Millionen Franken unterstützt. Dies hat die Generaldirektion des Migros-Genossenschafts-Bundes (MGB) beschlossen.

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Mobiliar meldet über 75 Millionen Franken Unwetterschäden im ersten Halbjahr 2024

Die Mobiliar rechnet für das erste Semester mit Elementarschäden von über 75 Millionen Franken. Die schweren Unwetter der letzten Wochen haben die Bedeutung der Prävention vor Naturgefahren aufgezeigt. Die Mobiliar engagiert sich als Genossenschaft stark in diesem Bereich und unterstützt auch die Forschung. Die schweren Unwetter der letzten Wochen haben nebst grossem menschlichen Leid auch grosse Schäden angerichtet.

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Umfrage: Viele Schweizer kennen Details zur 2. Säule und Umwandlungssätzen nicht

Viele Menschen in der Schweiz profitieren von Guthaben in der 2. Säule, die ihre Arbeitgeber freiwillig entrichten. "Dennoch schätzen die Bewohnerinnen und Bewohner des Landes im Durchschnitt, dass lediglich 33 Prozent der gesamten Sparguthaben in den Schweizer Vorsorgeeinrichtungen zu den überobligatorischen Leistungen zählen", sagt Michael Hermann, dessen Forschungsinstitut Sotomo im Auftrag von Zurich Schweiz und den Vita Sammelstiftungen die vierte Fairplay-Umfrage durchgeführt hat. Tatsächlich ist laut der Oberaufsichtskommission Berufliche Vorsorge mit 61 Prozent die Mehrheit der Guthaben überobligatorisch.

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