Darf ein Gastkommentator den Namen eines Abonnenten nennen, der eine Zeitschrift abbestellt? Nein, sagt der Schweizer Presserat.
Und: Eine Zeitung kann die Verantwortung für diese unzulässige Namensnennung eines Gastautors nicht an diesen auslagern. Denn die Zeitung ist medienethisch auch für Gastbeiträge verantwortlich.
Der "Tages-Anzeiger" hat mit dem Interview mit einer Sektenexpertin die Wahrheitspflicht verletzt, indem er nicht darauf hinwies, dass die Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas die sogenannte "2-Zeugen-Regel" bei sexuellen Übergriffen aufgehoben hatte.
Der Schweizer Presserat heisst eine Beschwerde in diesem Punkt gut.
Der "Beobachter" hat mit seiner Titelstory über die "Modedroge Anabolika" keine Persönlichkeitsrechte verletzt. Der Presserat wies die Beschwerde eines Mannes ab, den der Artikel anonymisiert als Dealer beschrieben hatte.
Der "Beobachter" publizierte am 25. November 2015 einen Schwerpunkt zum Thema Anabolika. Auf neun Seiten beschrieb das Magazin, wie gross dieser Markt sei, zeigte den Zusammenhang mit der wachsenden Fitness-Industrie und informierte über die Gefährlichkeit von Anabolika und anderer Drogen. Zwei Text-Abschnitte illustrierten gestützt auf eine Anklageschrift, mit welchen Methoden ein Dealer operierte.
Bei seiner Sitzung am 26. Oktober 2016 ist der Bundesrat zu dem Entschluss gekommen, den Mindestzinssatz in der obligatorischen Beruflichen Vorsorge per 1. Januar 2017 auf 1 Prozent zu senken. Aktuell liegt dieser bei 1.25 Prozent.
Gemäss Gesetz wird die Höhe des Mindestzinssatzes auf Grund der Entwicklung der Rendite der Bundesobligationen sowie zusätzlich der Aktien, Anleihen und Liegenschaften festgelegt.
Der Vorstand des Verbands Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen, VSE, hat, indem er dem Vorschlag seiner Findungskommission folgte, Michael Wider, Head Generation von Alpiq, der ordentlichen Generalversammlung des VSE vom 11. Mai 2017 in Visp als neuen Präsidenten vorgeschlagen. Er soll Nachfolger von Kurt Rohrbach werden, der nach neun Jahren aufgrund der Amtszeitbeschränkung sich nicht mehr zur Wahl stellt.
Michael Wider ist Mitglied der Geschäftsleitung von Alpiq, einer führenden Schweizer Stromanbieterin und Energiedienstleisterin mit europäischer Ausrichtung. Seit 2013 ist er als Head Generation verantwortlich für den Geschäftsbereich Energieproduktion.
pharmaSuisse, der schweizerische Apothekerverband befürwortet die Folgerungen des Bundesrates hinsichtlich der Rolle der Apotheken in der ambulanten medizinischen Versorgung, wie sie aus dem publizierten Bericht hervorgehen.
Dennoch besteht nach Ansicht des Verbands weiterhin Handlungsbedarf, insbesondere im Bereich der Vergütungsmodelle.
Anlässlich des vierten ordentlichen Kongresses im Messezentrum Palexpo in Genf fordert die Gewerkschaft Unia mehr Schutz für Löhne und Rechte aller Arbeitnehmenden. Circa 350 Delegierte berichten über ihre Tätigkeiten während der letzten vier Jahre und präsentieren Ziele und Strategien für die nächsten Jahre. Hierbei stehen aktuelle Themen der Europafrage im Zentrum. Die Delegierten verabschieden zudem einige Resolutionen und wählten die Leitungsorgane neu.
Der ordentliche Kongress der Gewerkschaft Unia – er findet alle vier Jahre statt – steht unter dem Motto „Solidarisch in der Gesellschaft, stark in den Betrieben“. Unia-Präsidentin Vania Alleva wies darauf hin, dass sich die 2005 gegründete Unia seit dem letzten Kongress 2012 weiter konsolidieren konnte.
3D-Drucken gilt bislang mehr als etwas für professionelle Anwendungen, weniger als Angebot für den Hausgebrauch oder gar zum Spielen für Kinder. XYZprinting (www.xyz-printing.ch) zeigt, dass es anders geht und bietet dafür gleich zwei Lösungen:
den da Vinci Mini w 3D-Drucker. Er verbindet kleinste Abmessungen mit hoher Präzision;
den da Vinci 3D Pen Stift. Er erlaubt das Drucken von 3D-Objekten sogar ohne Computer und Software und ist kinderleicht einzusetzen. Kinder ab 8 Jahren und kreative Erwachsene dürfen sich freuen.
Zahlungsdienstleister Wirecard und awinta, deutscher Marktführer bei Apothekensoftware, haben eine Zusammenarbeit vereinbart. Sie zielt auf Payment-Lösungen am Point of Sale (POS).
Wirecard wird dabei für awinta die Zahlungsabwicklung übernehmen und Hardware, Processing und Kreditkartenakzeptanz zur Verfügung stellen. Awinta möchte perspektivisch das ganze Portfolio von Wirecard am POS anbieten.
Über die verfassungswidrige Praxis zum Verrechnungssteuergesetz haben wir bereits berichtet. Im November 2015 wurde vom Autor ein Artikel in „Finanz- und Rechnungswesen“, einem Fachmagazin des WEKA-Verlages, publiziert mit dem Titel „Verfassungswidriges Kreisschreiben Nr. 40 - Anspruch auf Rückerstattung der Verrechnungssteuer“.
Die Reaktionen haben gezeigt, dass das Problem gross ist und etwa 50 – 100 Millionen Franken an Steuern pro Jahr so verfassungswidrig einkassiert werden.
In keinem anderen Handwerk sind die Löhne so hoch wie im Bauhauptgewerbe. Das teilt der Schweizerische Baumeisterverband (SBV) mit. Er legt aktuell die Zahlen seiner Lohnerhebung 2016 vor, die sich auf 48‘000 Lohnmeldungen stützt.
In diesem Jahr erhöht sich danach die Kaufkraft der Arbeitnehmer im Landesmantelvertrag (LMV) nochmals um 0.5 Prozent. Bei 13 ausbezahlten Gehältern beträgt der Durchschnittslohn 5765 Franken im Monat, 0.1 Prozent mehr als im Vorjahr.
Christian Thöny ist von der Bündner Regierung erneut als Bankrat der Graubündner Kantonalbank gewählt worden. Er gehört damit für die Amtsperiode 1. April 2017 bis 31. März 2021 weiterhin diesem Gremium an.
Der siebenköpfige Bankrat der Graubündner Kantonalbank (GKB) wird laut Gesetz von der Regierung des Kantons bestimmt. Die alte Amtsperiode von Bankrat Thöny endet am 31. März 2017. Daher war eine Neuwahl erforderlich.
Bis Anfang 2013 war das Übertragungsnetz des Schweizer Energiekonzerns Alpiq an den Netzbetreiber Swissgrid in einem komplexen Verfahren überführt worden. Im Zusammenhang mit der Überführung hatte die Eidgenössische Elektrizitätskommission (ElCom) auch über die Bewertungsmethode zu befinden, die für die Ermittlung der Anlagenwerte massgeblich war.
Am 20. Oktober 2016 ist die anzuwendende Bewertungsmethode jetzt neu definiert worden. Daraus ergibt sich für Alpiq eine höhere Entschädigung, als bisher veranschlagt. Bereits im ersten Quartal wird eine Vorauszahlung aus diesem Anlass in Höhe von ca. 100 Mio. CHF erwartet.
Der Wachstum von Lidl Schweiz hält an, was sich nicht nur in einem grösseren Netz an Filialen äussert. Auch der Platz im Hauptsitz in Weinfelden TG wird immer knapper. Der Smart-Discounter hat sich daher dazu entschlossen ein neues Gebäude zu errichten und seine Verwaltung dorthin zu verlegen.
Dieser Umzug soll voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte 2018 in die Tat umgesetzt werden.
Was ist von den Versprechen bezüglich Termingenauigkeit der vier grossen Express-Paketdienstleister zu halten? Und wie steht es um die Preise und die Versandqualität? DHL, FedEX, die Post und UPS mussten sich einer Untersuchung des unabhängigen Schweizer Instituts für Qualitätstests (SIQT) stellen.
Zwischen Bern, Basel, Zürich, Luzern und St. Gallen wurden je Anbieter insgesamt fünf Pakete auf die Reise geschickt. Gewählt wurde die Versandoption, nach der die Sendungen einen Tag nach Aufgabe bis 12 Uhr ihr Ziel erreicht haben sollten. Ergebnis: Während die Post und FedEX mit allen Sendungen im Zeitrahmen blieben, warteten die Tester bei DHL auf zwei der fünf Pakete vergebens. Diese kamen auch nicht mit leichtem Verzug - wie ein „Nachzügler“ bei FedEX - ein paar Stunden später, sondern konnten erst an Tag 2 nach Aufgabe in Empfang genommen werden.
AccorHotels hat mit LinkedIn, dem weltweit grössten Social Web für Geschäftskontakte und beruflichen Informationsaustausch, eine umfassende Partnerschaft vereinbart. Mit der neuen App „Business Check powered by LinkedIn“ soll ein innovativer Service für Geschäftsreisende geboten werden.
Die neue Funktionalität steht allen Gästen von AccorHotels zur Verfügung. Sie soll neue Geschäftsmöglichkeiten schaffen und fördern. Der Service zeigt den Reisenden ihre beruflichen Kontakte in der Stadt, in der sie sich gerade befinden, an und schlägt ihnen passende Profile vor, mit denen sie sich vernetzen können.
Am 6. April 2017 erhalten die besten Schweizer Web-Projekte und -Kampagnen eine Auszeichnung. Die „Best of Swiss Web-Awards“, die zum 17. Mal vergeben werden, sind wohl der bedeutendste Preis, den die Schweizer Web- und IT-Branche zu vergeben hat.
Ab sofort läuft die Eingabefrist für „Best of Swiss Web 2017“. Bis zum 30. Januar 2017 können wieder Web-Projekte eingereicht werden. Alle Siegerprojekte werden an der grossen Award-Nacht vom 6. April 2017 im Zürcher Kongresshaus vor rund 800 Gästen prämiert. Es winken Auszeichnungen in elf Teilnahmekategorien sowie drei Spezialpreise.
Die vier grössten Kakao- und Schokoladenhersteller der Welt haben sich mit einer internationalen Stiftung für Kinder- und Jugendentwicklung zusammengeschlossen. Erste Ergebnisse waren deutliche Erfolge in der Elfenbeinküste durch Entwicklungs- und Bildungsmassnahmen. Die innovative Partnerschaft lässt in der Zukunft noch einiges erwarten.
Im Rahmen des Programms „TRECC“ (Transforming Education in Cocoa Communities) der Jacobs Foundation werden Mondelez International, Nestlé, Barry Callebaut und Mars in den kommenden drei Jahren versuchen, mindestens 16.000 Kinder und Jugendliche und 72.000 Erwachsene zu erreichen. Sie werden erstklassige Bildungsmöglichkeiten bereitstellen, Frauen stärken und Kinderarbeit reduzieren.