Ab 1. Januar 2017 werden die Löhne um 0,3 bis 0,7 Prozent steigen. Das hat die Migros-Gruppe mit ihren Sozial- und Vertragspartnern (Landeskommission der Migros-Gruppe, Kaufmännischer Verband Schweiz und Metzgereipersonal-Verband der Schweiz) vereinbart.
Dieses Verhandlungsergebnis gilt für die Mitarbeitenden und Branchen, die dem Migros-Landes-Gesamtarbeitsvertrag unterstellt sind.
Vorstellungsgespräche sind immer eine gewisse Herausforderung. Denn schliesslich möchte man sich im besten Licht zeigen, keine Fehler machen und dennoch realistisch bleiben. Auch wenn sich Inhalt und Verlauf eines Gesprächs nicht vorhersehen lassen, eine Vorbereitung ist dennoch möglich und zu empfehlen.
Denn einige Fragen treten mit hoher Wahrscheinlichkeit auf. Und es ist gut, wenn man sie überzeugend beantworten kann. Dies gelingt erfahrungsgemäss mit einer gezielten Vorbereitung besser als mit Spontan-Reaktionen. Die Personalberatung Robert Walters kennt aus ihrer Erfahrung die typischen Fragen, und weiss, wie sie am besten beantwortet werden sollten, um bei einer Stelle zum Zuge zu kommen.
Ab sofort ist es möglich, das Internet mit vielen neuen .at-Adressen zu bereichern. Die Domain-Handelsbörse Sedo und die Vergabestelle nic.at starten mehrere Auktionen, bei denen erstmals ein- und zweistellige Domains mit der Endung .at erhältlich sind.
Bisher war dies nicht möglich. Die .at-Domains mussten mindestens dreistellig sein. Für bestimmte Bezeichnungen wurden dabei hohe Preise bezahlt: zum Beispiel für pokern.at (36‘000 EUR), xxx.at (12‘500 EUR) und pof.at (7‘300 EUR).
Sind die Tage des Private Banking in der Schweiz und Liechtenstein gezählt? Mit dieser Frage befasst sich die Studie „Private Banking in Switzerland and Liechtenstein: are its days numbered?“ der Wirtschaftsprüfung und –beratung PWC Schweiz.
Forderungen nach mehr Banktransparenz, „Weissgeldstrategie“ und Regulierung haben die geschäftspolitischen Rahmenbedingungen nicht einfacher gemacht. Dennoch verwalten Schweizer und Liechtensteiner Banken fast so viel Kundenvermögen wie im Spitzenjahr 2007. Die zukünftige Positionierung und Strategien sind wichtige Themen.
Der Biosphärenreservatsrat hat Angelika Abderhalden aus Zernez zur neuen Geschäftsführerin des UNESCO-Biosphärenreservats Engiadina Val Müstair gewählt.
Angelika Abderhalden hat an der Fachhochschule Weihenstephan Landespflege studiert und in Freiburg i.Br. ihre Dissertation über die historischen und landschaftsökologischen Aspekte der Terrassenlandschaft von Ramosch verfasst.
Eine jüngste Umfrage hat ergeben, dass sich die Stimmung der Schweizer Konsumenten zwischen Juli und Oktober 2016* kaum verändert hat. Aktuell liegt der Index bei -13 Punkten und stagniert seit mehr als einem Jahr unter seinem langfristigen Mittelwert. Die Konsumenten bewerten allerdings die Prognosen für die Wirtschaft in den kommenden Monaten wesentlich positiver im Vergleich zum Juli. Auch wurde die Einschätzung der preislichen Entwicklung wurde nach oben angepasst.
Der Index der Konsumentenstimmung vom Oktober 2016 liegt bei -13 Punkten und hat sich damit seit vergangenem Juli (-15 Punkte) fast nicht verändert. Zum sechsten Mal in Folge zeigt die Umfrage bei jeweils ca. 1ꞌ200 zufällig ausgewählten Haushalten ein unterdurchschnittliches Konsumklima an (langjähriger Mittelwert: -9 Punkte).
Die Orascom Development Holding (ODH) zeigt sich erfreut über den Abschluss eines Refinanzierungsvertrages in Einvernehmen mit der ägyptischen Notenbank, um den Tourismus zu fördern. Die grösste Tochtergesellschaft von Orascom in Ägypten, die Orascom Hotels & Development, hat eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet.
Demnach muss das Unternehmen keine Rückzahlungen in den kommenden drei Jahren leisten und die Zinszahlungen für 2016 können ebenso wie die Zinszahlungen für 2017 optional aufgeschoben werden. Diese Klauseln dienen zur Bilanzstärkung des Unternehmens und ermöglichen eine grössere Flexibilität in der Realisierung verschiedener Projekte.
Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) bereitet jetzt eigenständig Anpassungen bei den Ärztetarifen vor. Dies erfolgt, nachdem die Tarifpartner eine bereits verlängerte Frist erneut haben verstreichen lassen, ohne dem Bundesrat einen gemeinsam vereinbarten, gesamt- oder teilrevidierten Ärztetarif TARMED einzureichen. Die vom BAG erarbeiteten Anpassungen sollen im ersten Halbjahr 2017 in die Vernehmlassung gehen.
Nachdem die Tarifpartner dem Bundesrat entgehen ihrer Ankündigung schon im Juni 2016 keinen Tarifvertrag mit revidierter Tarifstruktur zur Genehmigung eingereicht hatten, gewährte ihnen das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) eine letzte Frist bis Ende Oktober. Diese Frist ist abgelaufen, ohne dass die Tarifpartner entsprechend agiert hätten. Das EDI wird daher dem Bundesrat vorschlagen, dass dieser von seiner subsidiären Kompetenz Gebrauch macht und seinerseits Anpassungen am TARMED vornimmt.
Fünf Monate ist es her, seit die vier Dachverbände Travail. Suisse, Pro Familia, Alliance F und männer.ch die Volksinitiative „Für einen vernünftigen Vaterschaftsurlaub – zum Nutzen der ganzen Familie“ ins Leben gerufen haben. Seither wurden fleissig Unterschriften gesammelt – zuletzt in der nationalen Sammelwoche vom 24. bis zum 30. Oktober.
Jetzt ist Gelegenheit, eine Zwischenbilanz zu ziehen. Sie fällt hervorragend aus: bisher wurden mehr als 50'000 Unterschriften gesammelt. Das zeigt laut Travail.Suisse, dass die Forderung nach zwanzig Tagen bezahltem Vaterschaftsurlaub von der Bevölkerung unterstützt wird. Insgesamt stehen mit Travail.Suisse und weiteren drei Dachverbänden über 140 Organisationen hinter dem Anliegen.
Lidl Schweiz unterstützt das SOS-Kinderdorf in Quthing im südafrikanischen Binnenstaat Lesotho schonseit Längerem. Damit soll Kindern und Familien in Not geholfen werden. Ein Instrument dafür ist die diesjährige Chlaussäckli-Aktion, die gleichzeitig einen willkommenen Auftrag für die Bildungsstätte Sommeri bedeutet.
Denn die Chlaussäckli werden in der Bildungsstätte im Kanton Thurgau zusammengestellt - einer Institution, die Menschen mit Beeinträchtigung Lebensraum, Bildung und Arbeit bietet. Der Auftrag sorgt bei der Bildungsstätte und ihren Bewohnern gleichermassen für Beschäftigung und Einnahmen.
Internetnutzung wird immer mobiler – das ist eine wesentliche Erkenntnis des aktuellen Mobile Advertising Forecasts der Mediaagentur Zenith. Danach wird bereits im nächsten Jahr der Anteil der Internetnutzung über mobile Geräte bei 75 Prozent liegen. Für 2016 werden 68 Prozent prognostiziert und für 2018 erwartet Zenith 79 Prozent.
Wenn diese Entwicklung eintritt, würde das einen rasanten Anstieg binnen weniger Jahre bedeuten. Denn 2014 erreichte die mobile Internetnutzung erst 40 Prozent. Doch der Mobile Advertising Forecast, der in diesem Jahr erstmals erarbeitet wurde, bietet noch mehr interessante Informationen.
In Deutschland ist am 1. November ein jahrelanger Streit um Vergütungen bei Medienwiedergaben zu Ende gegangen. Die beiden Streitgegner GEMA (Gema = Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte) und die Online-Plattform YouTube haben sich auf einen Lizenzvertrag geeinigt.
Er regelt auch den vertragslosen Zustand, der im Zeitraum seit 2009 bestanden hat. Für rund 70‘000 Musikurheber und Verleger ist das eine erfreuliche Nachricht, denn sie können jetzt wieder eine Vergütung für ihre urheberrechtlich geschützten Musikwerke erwarten.
Krankenversicherungen sind ein unübersichtliches Feld. In der Vielzahl der angebotenen Tarife fällt es Versicherungs-Laien schwer, den günstigsten und besten zu finden. Das neue Schweizer Krankenlassen-Vergleichsportal Assicurandum.ch (www.assicurandum.ch) will hier Abhilfe schaffen.
Es ermöglicht erstmals einen umfassenden Vergleich von Zusatzversicherungen und erlaubt es dem Nutzer, selbst zu entscheiden, ob er von einem Berater kontaktiert werden will – und von wem. 2017 sollen die Krankenkassen-Prämien im Schnitt um fast fünf Prozent steigen. Da kommt Assicurandum genau zum richtigen Zeitpunkt.
Die Romandie profitiert vom Brexit. Wegen der EU-Austrittsentscheidung Grossbritanniens ziehen verstärkt angelsächsische Unternehmen in die Westschweiz. Mit 4.1% mehr Neugründungen im Vergleich zum Vorjahr in den ersten drei Quartalen 2016 war die Romandie der „Gründungs-Hotspot“ der Schweiz. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Erhebung der Gründungs-Plattform STARTUPS.ch.
Das dynamische Gründungsgeschehen führte dazu, dass Genf mit 8.3% aller Firmengründungen wie schon 2015 vor dem Kanton Bern (8.1%) und damit schweizweit auf Platz 3 rangiert. Auf den Plätzen 1 und 2 liegen traditionell die Kantone Zürich (18%) und Waadt (10%). Insgesamt finden inzwischen in der Romandie 28.5% aller schweizerischen Firmen-Neugründungen statt. Angesichts eines Bevölkerungsanteils von 25.8% sind dies überdurchschnittlich viele.
Der Markt der klassischen Triple-Play-Anbieter ist hart umkämpft und dennoch steigt Teleboy mit seinem neuen Produkt „Teleboy Home“ ein. Mit seinem preiswerten Bundle-Angebot lanciert Teleboy eine digitale Neuauflage von „David gegen Goliath“.
Das Angebot ist ab sofort in der gesamten Schweiz bereits ab CHF 49.- im Monat erhältlich und besteht aus TV, Internet und Telefonie (optional).
Nach rund neun Monaten Bauzeit nimmt die Axpo Tegra AG in Domat/Ems den Betrieb ihrer Holzschnitzeltrocknungsanlage auf.
Im Rahmen der neu gebauten Anlage fand am 4. November 2016 im Beisein geladener Gäste die offizielle Einweihung statt. Durch die Inbetriebnahme der Schnitzeltrocknungsanlage wird das Holzwerk demnächst seine Kapazitäten wieder herauffahren. Das Holzwerk produziert Strom, Prozess- und Nutzwärme.
Stadler ist von dem Schweizerischen Gehörlosenbund SGB-FSS mit dem ersten „Award Access“ ausgezeichnet worden. Der renommierte Preis wird an Menschen und Organisationen verliehen, die sich beim barrierefreien Zugang für Gehörlose und Schwerhörige besonders verdient gemacht haben.
Seit Jahren setzt sich Stadler als Arbeitgeber für Gehörlose sowie für die Anliegen von Menschen mit einer Hörbehinderung ein. So stellt er Züge her, die den Anforderungen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität gerecht werden. Die Präsidentin des Schweizerischen Gehörlosenbundes, Tatjana Binggeli, überreichte dem Eigentümer und Group CEO Peter Spuhler eine von dem gehörlosen Künstler Peter Hemmi entworfene Skulptur.
Wenn Donald Trump tatsächlich die Wahl gewinnt, werden die Finanzmärkte ähnlich erschüttert reagieren wie nach der Ankündigung des Brexit. Generell werden eine wirtschaftliche Abschottung der USA und eine stringente neue Zollpolitik erwartet. Schon jetzt macht sich Unsicherheit an der Börse bemerkbar. Sind die Ängste begründet?
Sollte Trump gewählt werden, wird die Reaktion an den Märkten heftig, vergleichbar mit dem Tag nach dem Brexit. Die Pläne Trumps sind in ihrer Natur mit dem Gedankengut des Brexits vergleichbar. Die amerikanischen Aktien verlieren deutlich an Wert und ziehen die Börsen rund um den Globus mit nach unten.