Börsenneuling KTM baut im Thurgau aus

Nach dem Gang von KTM an die Schweizer Börse baut der Motorradhersteller seinen Standort für das internationale Geschäft im thurgauischen Frauenfeld aus. Dafür wurde für rund 2 Millionen Franken ein Neubau errichtet, "von wo aus wir internationale Verträge abschliessen", sagt KTM-Chef Stefan Pierer zur "Handelszeitung". "Die Schweiz sehe ich als unseren Heimmarkt an und sie wird für das internationale Geschäft zunehmend an Bedeutung gewinnen."

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Frauen-Problem – wer zu „nett“ ist, verdient weniger

„Nett sein“ hilft am Arbeitsplatz nicht unbedingt weiter. Das gilt zumindest für Frauen, wenn es um das Gehalt geht. Eine israelisch-niederländische Studie hat herausgefunden, dass die Entlohnung von Frauen umso schlechter ausfällt, je „entgegenkommender“ und „klagloser“ sich das weibliche Personal zeigt. Häufig gehe das gleichzeitig mit Fehleinschätzungen einher. „Die netten Frauen, die wir in unserer Studie befragt haben, glaubten, dass sie mehr verdienten als angemessen“, erklärt Michal Biron, Betriebswirtin an der Universität Haifa. Für alle anderen Mitarbeiter des untersuchten Unternehmens galt eher das Gegenteil.

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EZB-Niedrigzinspolitik zeigt erste Wirkung

Schon seit Längerem hält die Europäische Zentralbank die Zinsen künstlich niedrig, um die lahmende Konjunktur im Euro-Raum anzukurbeln. Bisher zeigte diese Politik nur wenig Erfolg. Trotz Zinsen nahe Null kam die Kreditvergabe der Banken nicht richtig in Schwung. Das könnte sich vielleicht jetzt ändern. Anfang der Woche bekanntgegebene Zahlen zeigen, dass das Kreditgeschäft im Euroraum zugelegt hat. Im Oktober dieses Jahres wurden im Vergleich zum Vorjahr im Euro-Gebiet 2.1 Prozent mehr Darlehen an Unternehmen vergeben. Das ist der höchste Anstieg seit Mitte 2011.

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Ja zur Steuerreform – für eine erfolgreiche Schweiz und sichere Arbeitsplätze

Am 29.11.2016 wurden von einem breiten überparteilichen Komitee bestehend aus FDP, SVP, CVP, glp und BDP den Medien die Argumente für die Unternehmenssteuerreform III präsentiert. Durch die Steuerreform ist der Erfolg der Schweiz gesichert. Der Standort bleibt so attraktiv und wettbewerbsfähig. Dies ist vor allem für die KMU geprägte Schweizer Wirtschaft von grosser Bedeutung.

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Europa gewinnt den Wettbewerb um talentierte Fachkräfte

Eine neue umfangreiche Studie der renommierten Business School IMD zeigt: Europa liegt vorn. Denn neun von zehn Wirtschaftsnationen, die weltweit im Wettbewerb um talentierte Fachkräfte am besten aufgestellt sind, sind in Europa. Die Ergebnisse des IMD World Talent Report belegen weiter, dass nur Hongkong mit dem europäischen Kontinent im Wettstreit um die vorderen Plätze mithalten kann. Die Forschungsstudie legt offen, dass etablierte Wirtschaftsmächte wie Deutschland, Grossbritannien und Frankreich nur eine geringe Rolle spielen, wenn es darum geht, die Vorrangstellung Europas im Wettbewerb um Talente zu behaupten.

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Crossmatch stellt DigitalPersona Composite Authentication vor

Seit 1996 ist Crossmatch® ein führender Anbieter von Lösungen für das Sicherheits- und Identitätsmanagement. Mit Composite Authentication stellt er die nächste Stufe für sichere Authentifizierung in Unternehmen vor. Die herkömmlichen 2FA- und MFA-Angebote werden von Composite Authentication übertroffen, indem es eine optimale Mischung aus Funktionen in sich vereint. Durch einen risikobasierten Ansatz werden die dynamischen Gefahrenlagen von heute berücksichtigt. Dieser Lösungsansatz bietet Sicherheit für sämtliche Systeme und Anwendungen in einer zunehmend komplexen IT-Umgebung; gekennzeichnet durch eine wachsende Zahl von Anschlüssen, Anwendungen und neuen Modellen bei der Bereitstellung von Diensten.

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Versicherte wünschen sich mehr als nur Policen

Wie eine Befragung ergab, sehen mehr als 50 Prozent der Schweizer Versicherungsunternehmen auch als Berater bei Themen wie Autokauf, Gesundheit und Schutz von Eigentum. Rund 75 Prozent wären bereit, mehr Daten preiszugeben. Für die Versicherer eröffnet der Wandel vom Produkt- zum Lösungsanbieter neue Umsatzchancen und vertieft die Kundenbindung. Im Branchenranking nach Kundenloyalität belegt die Schweizerische Mobiliar Platz eins in Komposit, in Leben hat die Basler die Nase vorn in einem insgesamt schwachen Feld.

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Hochschule Luzern: Viele Firmen kennen ihre Risikobereitschaft nicht

Die meisten Schweizer Unternehmen sehen zwar die Bedeutung des Risikomanagements und treffen entsprechende Massnahmen. Über die eigene Risikobereitschaft – oder umgangssprachlich ausgedrückt: den Risikoappetit – herrscht jedoch oft Unklarheit. Das zeigt eine aktuelle Studie der Hochschule Luzern und von SwissERM. Ein effektives Risikomanagement kann Unternehmen dabei unterstützen, mögliche erfolgskritische Szenarien rechtzeitig zu antizipieren und sich darauf vorzubereiten. Doch inwieweit identifizieren, steuern und überwachen Schweizer Unternehmen ihre Risiken tatsächlich? Um Antworten auf diese Frage zu erhalten, haben das Institut für Finanzdienstleistungen Zug IFZ der Hochschule Luzern und die Swiss Enterprise Risk Management Association (SwissERM) die Studie „Enterprise Risk Management 2016“ durchgeführt.

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Roland Berger: Ölpreis bleibt bis 2021 auf niedrigem Niveau stabil

Aktuell berät die OPEC wieder einmal über mögliche Begrenzungen der Öl-Fördermengen, um den Ölpreis nach oben zu beeinflussen. Der hat sich zwar von seinem absoluten Tief zur Jahreswende 2015/16 etwas erholt, notiert aber immer noch deutlich unter dem langjährigen Schnitt. Bereits das Jahr 2014 hatte dabei einen tiefen Einbruch markiert, als der Ölpreis auf circa 50 Dollar pro Barrel absank. Der Grund war damals der erstmalige Strategiewechsel der erdölexportierenden Länder (OPEC). Hinzu kam eine gestiegene Ölproduktion amerikanischer Unternehmen, die mithilfe neuer Fördermethoden, wie etwa Fracking, ihr Angebot zwischen 2009 und 2014 auf fünf Millionen Barrel pro Tag verdoppelten.

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Weleda AG mit Deutschem Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet

Die Schweizer Natur- und Biokosmetik-Firma Weleda AG aus Arlesheim bei Basel ist jetzt mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2016 ausgezeichnet worden. Die Preisverleihung fand am Freitag, 25. November, in Düsseldorf statt. Die weltweit führende Herstellerin zertifizierter Naturkosmetik und anthroposophischer Arzneimittel erhielt den Preis vor allem für konsequentes Wirken als Pionierin der Nachhaltigkeit. Der Preis wird von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis in Zusammenarbeit mit der deutschen Bundesregierung vergeben.

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Zürich: Neuer Wärmespeicher für sichere Versorgung und weniger Emissionen

ERZ Entsorgung + Recycling Zürich hat aktuell auf dem Areal Hagenholz einen Wärmespeicher in Betrieb genommen. Dieser besteht aus vier Behältern, die heisses Wasser speichern. Damit kann der Wasserkreislauf nach einem Leck im Versorgungsnetz wieder rasch in Gang gebracht werden. Die Wärme zur Erhitzung des Wassers stammt aus Verbrennungsprozessen von Abfall und Holz. Insgesamt können in den vier Behältern 1360 Kubikmeter Volumen gespeichert werden. Während Spitzenzeiten des Wärmebedarfs am Morgen fliesst das heisse Wasser ins Wärmeversorgungsnetz.

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Menschen mit einer Behinderung beruflich integrieren

Am 3. Dezember dreht sich im Techno-Pôle in Siders alles um die berufliche Integration von Menschen mit einer Behinderung. Von Wirtschafts- und Tourismusstudierenden der HES-SO Wallis wird die Veranstaltung „Berufliche Integration als Herausforderung“ organisiert. Begleitet werden sie dabei von Patrick Kuonen. Auch der Präsident der kantonalen Kommission für Menschen mit einer Behinderung, Herr Rico Meyer, unterstützt die Veranstaltung. Mehr als ein Achtel der Schweizer Bevölkerung ist von einer Behinderung betroffen. Trotz dem starken Arbeitswillen, der grossen Motivation sowie den intensiven Integrationsmassnahmen, ist die Arbeitslosenquote bei Menschen mit einer Behinderung höher als der nationale Durchschnitt.

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Neue Weiterbildung für die Immobilienbranche an der HWZ

Der europaweit erste Lehrgang CAS (Certificate of Advanced Studies) in Digital Real Estate bietet die HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich. In diesem Lehrgang können sich Entscheidungsträger weiterbilden, die in der Digitalisierung der Immobilienbranche eine Chance sehen und das darin enthaltene Potenzial nutzen wollen. Den Studiengang leitet Dr. Peter Staub. Für die Immobilienwirtschaft, als eine der wichtigsten Branchen in der Schweiz, ergibt sich grosses Potenzial aus der Digitalisierung. Digitale Technologien führen im ganzen Lebenszyklus von Immobilien zu neuen spannenden Produkten, beschleunigen oder automatisieren Prozesse und erhöhen den Komfort für die Mieter und Nutzer. Dieses Potenzial kann nur genutzt werden, wenn die Fachleute der Immobilienbranche das erforderliche Wissen haben, um Veränderungen strategisch und operativ richtig an die Hand zu nehmen.

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Inflation und Goldpreis – kein einfacher Zusammenhang

Schon seit August sind auf den Finanzmärkten steigende Inflationserwartungen zu verzeichnen. Der Wahlsieg Donald Trumps hat dies nochmals verstärkt. Die Aussicht auf ein schuldenfinanziertes Infrastrukturprogramm in den USA lässt höhere Preise erwarten. Gleichzeitig ist der Goldpreis von rund 1350 Dollar pro Unze auf 1190 Dollar gesunken. Das erscheint widersprüchlich, denn Gold gilt im Allgemeinen als Schutz vor Inflation. Von daher müsste der Goldpreis steigen, wenn mehr Inflation befürchtet wird. Dr. Thomas Stucki, CIO der St. Galler Kantonalbank, erklärt den scheinbaren Widerspruch wie folgt:

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Zweite Wettbewerbliche Ausschreibung zum Stromsparen

Die Ergebnisse der zweiten Wettbewerblichen Ausschreibung zum Stromsparen im Industrie- und Dienstleistungsbereich und in den privaten Haushalten 2016 sind nun bekannt. 1,9 Millionen Franken Förderbeiträge zum kostengünstigen und nachhaltigen Stromsparen wurden an 23 Projekte vergeben. 2016 kommt man damit auf eine Gesamtvergabesumme von 41 Millionen Franken. Ab 17. Oktober 2016 läuft bereits die Ausschreibung 2017 für Projekte und Programme. Für die zweite Wettbewerbliche Ausschreibung für Projekte 2016 sind bei der Geschäftsstelle ProKilowatt insgesamt 40 Projektangebote eingegangen. Die Auswahl der eingereichten Vorschläge erfolgte in einem Auktionsverfahren: Den Zuschlag erhielten diejenigen Projekte mit dem besten Kosten-Nutzen-Verhältnis, das heisst mit der billigsten eingesparten Kilowattstunde.

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