Dufry buhlt um das Tor zum Silicon Valley: Der Basler Reisedetailhändler hat Interesse an der Konzession für den Betrieb der Duty-Free-Läden am Flughafen San Francisco. Das zeigen die Ausschreibungsunterlagen, die der „Handelszeitung“ vorliegen.
Ein Unternehmenssprecher sagt, dass Dufry „generell keine laufenden Ausschreibungen“ kommentiere.
Die Fifa hat gemäss „Handelszeitung“-Recherchen ihren Council-Mitgliedern das Honorar gekürzt. Letztes Jahr bezogen sie für ihre Arbeit im Fifa-Verwaltungsrat 300 000 Dollar, 2017 sind es noch 250 000 Dollar.
Die Reduktion um 50 000 Dollar wurde von der unabhängigen Vergütungskommission verfügt. Diesen Paycut, der rückwirkend ab 1. Januar gilt und im Frühling angeordnet wurde, hat die Fifa gegen aussen nie kommuniziert, er wird aber auf Anfrage bestätigt.
Bald zwei Jahre nach dem Start der Bezahl-App Twint wird diese beim grössten Schweizer Detailhändler Migros noch immer nicht akzeptiert. Die Migros setzt stattdessen auf ihre eigene Migros-App, wie ein Sprecher gegenüber der „Handelszeitung“ betont. In diese solle Twint integriert werden.
Die App der Migros sei bereits von 3,5 Millionen Menschen installiert worden, sagt der Migros-Sprecher. Kunden können mit ihr im Laden bezahlen, wenn sie die App mit einem Kreditkartenkonto oder einem Bankkonto der Migros Bank verknüpft haben. Und dort sieht die Migros Platz für weitere Banken.
Die halbstaatliche China Unicom, einer der grössten Telekomanbieter der Welt, hat in Zürich eine Filiale eröffnet, wie die „Handelszeitung“ in ihrer neusten Ausgabe schreibt. China Unicom wird in der Schweiz grenzüberschreitende Daten- und Internet-Services anbieten, auch mit Blick auf die wachsende Zahl an chinesischen Unternehmen hierzulande.
Mittlerweile gehören über achtzig hiesige Firmen Eignern aus der Volksrepublik. China Unicom war für eine Stellungnahme zur neuen Schweiz-Tochter nicht zu erreichen.
Spezialisten und Fachkräfte in Schweizer Firmen erhielten in diesem Jahr nur minimale Lohnerhöhungen. Diese schwanken zwischen 0,6 und maximal 1,1 Prozent. Das zeigt eine Analyse von 57'000 Löhnen in 434 Firmen, die von der „Handelszeitung“ und der Beratungsfirma Kienbaum durchgeführt wurde.
Auf den unteren Kaderstufen können bis zu 140'000 Franken verdient werden, beispielsweise als Spezialist für Unternehmensentwicklung.
Das deutsche Kochboxen-Unternehmen Hello Fresh besetzt seine Schweizer Führungsspitze neu. Das schreibt die „Handelszeitung“ in ihrer aktuellen Ausgabe.
Bei der Firma, die seit 2016 in der Schweiz aktiv ist, tritt der bisherige Länderchef Daniel Walter ab. Neu wird Hello Fresh Schweiz von Jörg Kattner und Bettina Gimenez geführt „in Doppelmission“, wie es bei der Firma heisst.
Der einstige Chef von Novartis, Daniel Vasella, setzt neu auf Steaks. Beim zuständigen Amt hat er zwei Marken für Rindfleisch-Produkte eintragen lassen, wie die „Handelszeitung“ mit Verweis auf das Markenregister berichtet.
In Urugay produziertes Fleisch von Angus-Rindern soll offenbar unter der Marke „Cielo verde“ in der Schweiz vertrieben werden. Der frühere Pharmamanager wirbt gemäss hinterlegten Motiven zudem damit, dass sein „Free Range Angus Beef“ nie mit Medikamenten behandelt worden sei.
Der Firmenhauptsitz der Magazine zum Globus AG wird näher zur Kundin und zum Kunden und näher an den Puls der Verkaufsorte verlegt. Die gesamte Globus Zentrale in Spreitenbach mit rund 320 Mitarbeitenden zieht per Herbst 2018 ins Zentrum von Zürich um.
Der neue Globus Firmenhauptsitz wird sich in unmittelbarer Nähe zum Globus Warenhaus Flagship-Store und der Bahnhofstrasse befinden. Die rund 320 Mitarbeitenden aus den Bereichen Marketing, Einkauf, Finanzen, Digital und HR werden an der Lintheschergasse 7, oberhalb des heutigen Schild Modehauses einziehen.
Die Nähe zur Kundin und zum Kunden sowie der Ware, und die tägliche Auseinandersetzung aller Mitarbeitenden damit bringt riesige Vorteile. Schliesslich steht die Marke Globus für ein urbanes Warenhaus, entsprechend sollte sich der Firmenhauptsitz in einem urbanen Umfeld befinden und die Firmenkultur urban geprägt sein.
Der Spezialist für digitale Finanztechnologien, Wirecard, wird die eigene Mobile Payment App boon um innovative Features erweitern: Ab November dieses Jahres können boon Nutzer Mikrokredite in Echtzeit erhalten.
Zudem haben alle boon iOS User die Möglichkeit, die virtuelle Kreditkarte, auf der die Anwendung basiert, zum Bezahlen in Onlineshops zu verwenden. Als weitere Mehrwertleistung wird auch die Funktion Peer-2-Peer-Überweisung verfügbar sein.
Die Detailhandelsumsätze sind im August 2017 im Vergleich zum Vorjahr nominal um 0,6 Prozent gefallen.
Saisonbereinigt sind die nominalen Detailhandelsumsätze gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent zurückgegangen. Dies zeigen die provisorischen Ergebnisse des Bundesamtes für Statistik (BFS).
Die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) und das Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT) haben im Informatikprogramm FISCAL-IT einen Meilenstein erreicht.
Die ESTV hat die alten Informatiksysteme für die direkte Bundessteuer, die Verrechnungssteuer und die Stempelabgaben am Wochenende vom 30. September/1. Oktober erfolgreich abgelöst.
Mit seinen neusten Werbespots will microspot.ch seine Preisführerschaft in Erinnerung rufen und seinen neuen Webshop bekannt machen. Maxomedia liess dafür traumhafte Elektronikgeräte explodieren.
Bei Elektronik entscheidet oftmals der Preis. Das weiss microspot.ch nur zu gut. Mit seinen neusten Spots will der Online-Versandhändler seinen neuen Webshop bekannt machen sowie seine Preisführerschaft in Erinnerung rufen. Dafür werden in Einzelteile zerlegte Traumobjekte zurück in ihren Urzustand gebracht.
Die Mehrheit der Schweizer Unternehmen hat ihre Innovationsprozesse und somit auch ihre Monetarisierung von digitalen Produkten und Dienstleistungen verbessert.
Trotzdem hat die Schweiz hinsichtlich der Digitalisierung noch viel Entwicklungspotential. Dies zeigt die diesjährige Accenture-Studie "Digital Index Switzerland 2017", die jährlich den Reifegrad der Digitalisierung von Unternehmen untersucht.
Eine grosse Mehrheit der Schweizer Führungskräfte ist sich der Veränderungen, die die Digitalisierung mit sich bringt bewusst. Jedes Unternehmen setzt inzwischen auf Digitalisierung.
Die grössten technologischen Innovationen definieren sich heute aber nicht über die Tools selbst, sondern darüber, wie gut sie für den einzelnen Menschen gemacht sind. Denn die Technologie passt sich dem Menschen an, nicht mehr der Mensch der Technologie, so lautet die Kernaussage der „Accenture Technology Vision 2017“.
In den grossen urbanen Zentren der Industrieländer ist der Immobilienmarkt 2017 nach wie vor überbewertet. Das Risiko einer Immobilienpreisblase ist somit höher als noch im Vorjahr. Zu diesem Schluss kommt der UBS Global Real Estate Bubble Index des Chief Investment Office von UBS Wealth Management.
Toronto führt 2017 als Neuzugang den Index an. Wie im Vorjahr besteht in Stockholm, München, Vancouver, Sydney, London und Hongkong weiterhin das Risiko einer Blase. Dies gilt neu auch für Amsterdam, das letztes Jahr noch überbewertet war. Chicago ist die einzige Stadt in dieser Studie mit einem unterbewerteten Eigenheimmarkt. Drei Viertel der untersuchten Städte sind hingegen entweder überbewertet oder dem Risiko einer Immobilienblase ausgesetzt.
Vom Schweizerischen Nationalfonds unterstützte Forschende haben eine integrierte Datenbank mit Internationalen Wirtschaftsrechtsfällen aufgebaut, die frei und öffentlich zugänglich sein wird. Ihre Arbeit ist ein wichtiger Meilenstein für Forschung und Praxis.
Die Anzahl juristischer Abkommen und Streitfälle wächst rasant. Weil es kaum mehr möglich ist, sie mit herkömmlichen Methoden wissenschaftlich zu untersuchen, setzt nun auch die Rechtsanalyse auf Big Data.
Mittels eines parlamentarischen Vorstosses wird der Regierungsrat aufgefordert, Art. 129ff im Steuergesetz anzupassen.
Die Pflicht zur jährlichen Einreichung einer Steuererklärung für nicht erwerbstätige Bezüger einer AHV- oder IV-Rente, welche nicht über ein gewisses Bruttovermögen verfügen, soll aufgehoben werden.
Die Prämienrunde 2018 fällt wie erwartet aus. Weil die Gesundheitskosten weiter ansteigen, steigen auch die Prämien. Der hoheitliche Eingriff des Bundesrates in den ambulanten Ärztetarif (TARMED) wird den Prämienanstieg fürs nächste Jahr zwar dämpfen. Nachhaltig wird dieser Effekt aber nur greifen, wenn alle Beteiligten ihren Teil dazu beitragen bzw. auch Ärzte und Spitäler Verantwortung für die Kosten übernehmen.
Zudem muss die Revision des veralteten TARMED in die Gänge kommen, damit die bekannten Fehlanreize im System konsequent angegangen werden.