Europa

SWISS übernimmt dritten Airbus A350-900 und setzt ihn ab Oktober auf Langstrecken ein

SWISS hat heute ihren dritten Airbus A350-900 in Zürich in Empfang genommen. Der fabrikneue A350 trägt den Namen „Zug“ und wird künftig nach Shanghai und Johannesburg fliegen. Der Airbus A350-900 mit der Registrierung HB-IFC ist nach „Lausanne“ (HB-IFA) und „Delémont“ (HB-IFB) das dritte Flugzeug dieses Typs in der Flotte von Swiss International Air Lines (SWISS). Mit seiner Ankunft setzt SWISS die Erneuerung ihrer Langstreckenflotte fort. Ab Oktober kommt der A350 zwischen Zürich und Shanghai sowie zwischen Zürich und Johannesburg zum Einsatz. Bis 2030 wird SWISS insgesamt zehn Airbus A350-900 in ihre Flotte aufnehmen.

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SWISS Airbus A350 trägt den Namen „Zug“ und wird zum fliegenden Botschafter der Region

Zug ist künftig auch auf der internationalen Langstrecke präsent. Der dritte Airbus A350-900 von SWISS trägt den Namen „Zug“. Die Namensgebung geht auf eine Initiative von Zug Tourismus zurück. Mit dem neuen Langstreckenflugzeug wird der Name Zug weit über die Landesgrenzen hinaus sichtbar und reist als Botschafter für eine weltoffene Wirtschafts- und Tourismusregion rund um die Welt.

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Graubünden: Landschaft, Geschichte und Kultur im grössten Kanton der Schweiz

Graubünden vereint alpine Landschaften, historische Verkehrswege und drei Sprachräume auf aussergewöhnlich engem Raum. Tiefe Täler, vergletscherte Berggruppen, Seenlandschaften und gewachsene Dörfer prägen einen Kanton, dessen Regionen trotz ihrer Unterschiede eng miteinander verbunden sind. Die Landschaft bildet dabei weit mehr als eine eindrucksvolle Kulisse. Sie beeinflusst Siedlungen, Architektur, Sprachen und wirtschaftliche Möglichkeiten. Historische Passübergänge, mittelalterliche Bündnisse, die Rhätische Bahn und der Schweizerische Nationalpark erzählen davon, wie sich Menschen über Jahrhunderte mit einem anspruchsvollen Lebensraum arrangiert haben.

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Biobitumen: Wie biobasierte Bindemittel den Asphalt verändern

Biobitumen soll fossiles Bitumen im Asphalt teilweise oder vollständig ersetzen. Als Rohstoffe kommen unter anderem Lignin, Pflanzenöle, Nebenprodukte der Forstwirtschaft, Pyrolyseöle und Flüssigkeiten aus Cashewschalen infrage. Die Herkunft allein macht ein Bindemittel jedoch noch nicht nachhaltig: Technische Lebensdauer, Transporte, Verarbeitung, Flächennutzung und spätere Wiederverwertung entscheiden über die tatsächliche Umweltbilanz. Asphalt muss bei Sommerhitze, Frost, Schwerverkehr und Feuchtigkeit zuverlässig funktionieren. Neue Bindemittel können daher nicht allein anhand ihres biogenen Anteils beurteilt werden. Laborprüfungen, Versuchsstrecken und langjährige Beobachtungen müssen zeigen, ob sie Verformung, Rissbildung und Alterung ebenso gut widerstehen wie etablierte Produkte.

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Auswandern aus der Schweiz: Hausrat, Dokumente und internationale Umzugslogistik

Eine Auswanderung aus der Schweiz ist organisatorisch anspruchsvoller als ein gewöhnlicher Wohnungswechsel. Neben Kündigung, Hausrat und Transport müssen Aufenthaltsrecht im Zielland, Abmeldung in der Schweiz, Versicherungen, Zollformalitäten und persönliche Dokumente rechtzeitig koordiniert werden. Besonders bei einem Überseeumzug entscheidet eine frühe Planung darüber, ob Möbel und Kartons zum richtigen Zeitpunkt eintreffen oder der neue Alltag wochenlang ohne wichtige Unterlagen und grundlegende Ausstattung beginnen muss. Der internationale Umzug sollte deshalb als eigenes Projekt behandelt werden. Zuerst müssen Aufenthaltsstatus und neuer Wohnort gesichert sein. Danach folgen Abmeldung, Inventar, Transportentscheidung und die Trennung zwischen Dingen, die sofort mitreisen, später eintreffen oder in der Schweiz bleiben. Schweizer Zollvorgaben regeln die Ausfuhr des Umzugsguts; zusätzlich gelten immer die Einfuhrbestimmungen des Ziellandes. Genau diese Kombination macht eine Auswanderung logistisch anspruchsvoll.

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Thurgau digitalisiert Nutzungsplanverfahren und Baugesuche mit eBau und ePlan-Portale

Im Kanton Thurgau galt im Baubewilligungs- und Einspracheverfahren sowie im Nutzungsplanverfahren bisher der Grundsatz der Schriftlichkeit. Neu können Baugesuche digital abgewickelt werden. Dazu sind verschiedene Anpassungen am Planungs- und Baugesetz und an der Verordnung zum Planungs- und Baugesetz und zur Interkantonalen Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe erforderlich. Diese Änderungen hat der Regierungsrat des Kantons Thurgau nun in eine externe Vernehmlassung gegeben.

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Nestlé verkauft Vitamingeschäft für eine Milliarde Dollar

Nestlé trennt sich von einem milliardenschweren Teil seines Gesundheitsgeschäfts. Der Schweizer Lebensmittelkonzern verkauft sein Mainstream-Geschäft mit Vitaminen, Mineralstoffen und Nahrungsergänzungsmitteln für 1,0 Milliarden US-Dollar beziehungsweise rund 800 Millionen Franken an den US-Investor Yellow Wood Partners. Komplett aus dem Geschäft mit Nahrungsergänzungsmitteln zieht sich Nestlé jedoch nicht zurück. Die am Dienstagabend bekanntgegebene Transaktion ist Teil des laufenden Konzernumbaus. Nestlé will Kapital und Managementkapazitäten stärker auf jene Bereiche konzentrieren, in denen sich das Unternehmen langfristig besonders gute Wachstumschancen verspricht. Der Abschluss des Verkaufs ist nach den notwendigen regulatorischen Genehmigungen für die erste Hälfte des Jahres 2027 vorgesehen.

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Flughafen Zürich wächst weiter – Flugverkehr liegt über Niveau von 2019

Am Flughafen Zürich bleibt das Verkehrsaufkommen hoch. Im August 2026 wurden insgesamt 25'791 Starts und Landungen registriert – 3,4 Prozent mehr als im gleichen Monat des Vorjahres. Auch im Vergleich mit der Zeit vor der Corona-Pandemie zeigt sich, wie stark der Flugverkehr inzwischen wieder ist. Der Flughafen Zürich setzt damit seinen Wachstumskurs fort. Zwar lag die Zahl der Flugbewegungen im August leicht unter dem besonders verkehrsreichen Juli, gegenüber dem Vorjahr wurde jedoch erneut ein deutliches Plus verzeichnet. Besonders bemerkenswert ist die Entwicklung über das gesamte bisherige Jahr: Von Januar bis Ende August wurden am grössten Schweizer Flughafen 183'209 Starts und Landungen gezählt. Das entspricht einem Anstieg von 3,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

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Swiss Life baut 600 Stellen ab – Reingewinn steigt auf 649 Millionen

Swiss Life kündigt einen umfangreichen Stellenabbau an. Der Versicherungskonzern will bis Ende 2028 rund 600 Stellen reduzieren. Etwa die Hälfte davon entfällt auf Swiss Life in der Schweiz, die andere Hälfte auf Swiss Life Asset Managers, vor allem im Ausland. Gleichzeitig präsentiert der Konzern starke Halbjahreszahlen: Der Reingewinn stieg um 8 Prozent auf 649 Millionen Franken. Swiss Life begründet den Personalabbau mit dem Ziel, das Geschäft auch über 2027 hinaus profitabel auszubauen und die operative Effizienz zu steigern. Eine wichtige Rolle spielt dabei die fortschreitende Digitalisierung. Ein grosser Teil der Stellen soll über natürliche Fluktuation verschwinden. Massenentlassungen von 600 Mitarbeitenden sind deshalb nicht angekündigt.

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Flughafen Zürich erzielt 2026 Rekordhalbjahr und steigert Passagieraufkommen deutlich

Die Nachfrage nach Flugreisen blieb im ersten Halbjahr 2026 hoch. Gestützt auf das höhere Passagieraufkommen steigerte die Flughafen Zürich AG Ertrag und Betriebsergebnis. Trotz höherer Abschreibungen und Finanzaufwendungen erhöhte sich das Konzernergebnis leicht. Gleichzeitig investiert das Unternehmen weiter in die Entwicklung des Standorts Zürich und konnte im internationalen Flughafengeschäft den Betrieb des Noida International Airport in Indien aufnehmen.

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Alpiq treibt Speicherstrategie voran und baut BESS-Portfolio in Europa deutlich aus

Alpiq hat die Umsetzung ihrer auf Flexibilität, Speicher und kundenorientierte Energielösungen ausgerichteten Strategie fortgesetzt. Bis Ende Juni wuchs das gesicherte BESS-Portfolio europaweit auf mehr als 1000 MW an, davon 130 MW in Betrieb und 225 MW im Bau. Meilensteine waren die Integration der sich in Betrieb befindlichen 100-MW-Anlage Cheviré in Frankreich, die Sicherung der Netzanschlusskapazität für das 300-MW-Projekt Niedergösgen sowie der Erwerb des 535-MW-Pumpspeicher-Projekts Navaleo in Spanien, die erste bedeutende Investition in Wasserkraft von Alpiq ausserhalb der Schweiz.

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Batteriespeicher in Deutschland: Alpiq erweitert Energieportfolio mit 103,5-MW-Anlage

Alpiq tätigt eine weitere strategische Investition in flexible Energieinfrastruktur: Das Schweizer Energieunternehmen erwirbt von ECO STOR einen der grössten, operativen Batterieenergiespeicher (BESS) Deutschlands. Die 103,5-MW-Anlage in Bollingstedt im Bundesland Schleswig-Holstein wurde vom deutsch-norwegischen Unternehmen realisiert und 2025 in Betrieb genommen. Die Akquisition ergänzt das Flexibilitätsportfolio und die BESS-Projektpipeline von Alpiq ideal. Mit der Übernahme des BESS Bollingstedt setzt Alpiq die Wachstumsstrategie konsequent fort. Sie erweitert ihr Infrastruktur-Portfolio um ihren ersten operativen Grossspeicher in Deutschland, einem der wichtigsten europäischen Märkte für Flexibilitätslösungen. Bereits 2024 hatte Alpiq mit einem 100-MW-Batterieprojekt in Frankreich ihre Position im europäischen Speichermarkt ausgebaut. Die Anlage in Schleswig-Holstein ist seit Juni 2025 in Betrieb und gilt mit 103,5 MW Leistung und 238 MWh Speicherkapazität als einer der grössten Batteriespeicher im Lande. Über die finanziellen Bedingungen der Transaktion haben Alpiq und ECO STOR Stillschweigen vereinbart.

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Edelweiss baut Winterflugplan aus: Mehr Flüge zu Sonne, Strand und Lappland 2026/27

Edelweiss baut ihr Angebot für den kommenden Herbst und Winter nochmals aus. Nachdem die Ferienfluggesellschaft bereits im Juli zusätzliche Flüge, längere Saisons und mehr Kapazitäten für den Winterflugplan 2026/27 angekündigt hatte, folgen nun weitere Erweiterungen. Davon profitieren Sonnenhungrige ebenso wie Gäste, die über Weihnachten in die Ferne reisen oder während der Sportferien den Winterzauber Finnisch Lapplands erleben möchten.

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SWISS stärkt Standort Genf: Mehr Sitzplätze auf der Strecke nach London Heathrow

SWISS passt ihre Flotte am Standort Genf im Sommer 2027 an. Die Airline ersetzt zwei Airbus A220-300 durch zwei Airbus A320neo. Damit schafft sie auf der nachfragestarken Strecke Genf–London Heathrow zusätzliche Sitzplätze.

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eSIM erklärt: Vorteile, Wechsel und Nutzung auf Reisen und Geschäftsreisen im Ausland

Eine neue Mobilfunkverbindung aktivieren, ohne eine Plastikkarte einzulegen: Genau das ermöglicht die eSIM. Der fest im Gerät verbaute Chip nimmt digitale Mobilfunkprofile auf und erleichtert damit den Tarifwechsel, die Nutzung mehrerer Rufnummern und den mobilen Internetzugang im Ausland. Vor allem auf Reisen spielt die Technik ihre Stärken aus. Eine zusätzliche Reise-eSIM kann bereits vor der Abfahrt eingerichtet werden. Am Zielort lässt sich die Datenverbindung anschliessend mit wenigen Einstellungen aktivieren. Dennoch gibt es einige Fallstricke: Nicht jedes Gerät unterstützt eSIM, viele Reisetarife enthalten keine Rufnummer und falsch gewählte Roaming-Einstellungen können unerwartete Kosten verursachen.

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Flughafen Zürich: Das Tor der Schweiz zur Welt

Der Flughafen Zürich (ZRH) ist der grösste internationale Flughafen der Schweiz und eines der bedeutendsten Verkehrsdrehkreuze Europas. Täglich starten und landen hier zahlreiche Flugzeuge, die Reisende zu Destinationen auf der ganzen Welt bringen. Gleichzeitig ist der Flughafen ein wichtiger Arbeitgeber, Wirtschaftsmotor und Innovationsstandort. Für Millionen von Passagieren beginnt oder endet hier ihre Reise. Für viele Unternehmen ist der Flughafen zudem ein entscheidender Faktor für die internationale Vernetzung und den wirtschaftlichen Erfolg.

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V-ZUG verbessert Effizienz mit Automatisierung und investiert weiter in den Standort Zug

Die V-ZUG Gruppe steigert im ersten Halbjahr 2026 den Nettoerlös um 4.9 % auf CHF 284.5 Mio. und verbessert das Betriebsergebnis (EBIT) auf CHF 7.9 Mio. (Vorjahr: CHF 3.0 Mio.). Treiber dieser soliden Entwicklung in einem anhaltend volatilen Umfeld waren eine gute Geschäftsentwicklung im Heimmarkt Schweiz, insgesamt positive Impulse im internationalen Geschäft sowie die konsequente Umsetzung der geschärften Strategie, unterstützt durch die Initiativen «Simplify» und «Grow».

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KI wird unverzichtbar: Jeder zehnte Beschäftigte kann ohne KI nicht mehr arbeiten

Künstliche Intelligenz ist für viele Beschäftigte längst unverzichtbar geworden. Jeder zehnte Beschäftigte in Deutschland könnte seine Arbeit ohne KI-Tools nicht mehr ausführen. Weitere 19 Prozent hätten ohne KI nicht genügend Zeit, um ihre täglichen Aufgaben zu erledigen. Besonders betroffen sind grössere Unternehmen mit 250 bis 999 Mitarbeitenden. Zu diesem Ergebnis kommt der Ingenieurs-, Technologie- und Beratungsdienstleister Expleo.

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