Wirtschaft

Fussball regiert die Welt – doch die NFL verdient am meisten

Fussball ist weltweit die wirtschaftlich grösste Sportart. Mit Milliardenumsätzen aus Fernsehrechten, Sponsoring, Eintrittskarten und internationalen Wettbewerben lässt er die Konkurrenz hinter sich. Doch betrachtet man einzelne Profiligen, liegt American Football vorne: Die amerikanische NFL erwirtschaftet mehr Geld als jede andere Sportliga der Welt. Die Zahlen verdeutlichen die Dimensionen des modernen Sportgeschäfts. Laut der Studie Sports IP Revenue League 2026 von Two Circles erzielten Sportrechteinhaber 2025 weltweit rund 174 Milliarden US-Dollar. Auf Fussball entfielen davon rund 27 Prozent. Gleichzeitig überschritten die Gesamteinnahmen der NFL zuletzt die Marke von 24 Milliarden US-Dollar. Besonders interessant ist der Vergleich mit Europa. Die fünf grössten Fussballligen erwirtschafteten in der Saison 2024/25 gemeinsam 21,6 Milliarden Euro. Auch der Schweizer Fussball ist Teil dieses internationalen Marktes, allerdings mit wesentlich kleineren Medienverträgen, Zuschauerzahlen und Sponsoringmöglichkeiten.

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Neue Arcadia ab 2029: Holland America Line erweitert Flotte und modernisiert ihre Schiffe

Mit der Arcadia gewinnt die Reederei zusätzliche Gästekapazitäten und setzt die „Holland America Evolution“ auf einem weiteren Schiff fort. Ein weiteres Schiff verstärkt ab 2029 die Flotte von Holland America Line. Die Arcadia wechselt von P&O Cruises zur Reederei und ergänzt damit die Vista-Klasse um ein weiteres Schiff. Die aktuelle Erweiterung schafft Kapazitäten für über 2.000 zusätzliche Gäste und eröffnet neue Möglichkeiten bei der weltweiten Routenplanung. Gleichzeitig bietet der Neuzugang eine weitere Plattform für das laufende Modernisierungsprogramm „Holland America Evolution“, in dessen Rahmen beliebte Elemente der Pinnacle-Klasse auf weitere Schiffe übertragen werden. Die Arcadia basiert auf derselben Vista-Klasse-Plattform wie die Oosterdam, die Noordam, die Westerdam und die Zuiderdam.

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Auslandsgäste sorgen für ein starkes Sommerplus auf Österreichs Campingplätzen

Das Reise- und Buchungsportal camping.info, das mit jährlich mehr als 135 Millionen Seitenaufrufen zu den führenden Campingportalen in Europa zählt, hat die Übernachtungszahlen der Sommermonate Juli und August auf österreichischen Campingplätzen ausgewertet. Das Ergebnis: Camping in Österreich verzeichnete im Sommer 2026 einen deutlichen Zuwachs. Insgesamt wurden 4.668.232 Übernachtungen registriert. Damit lag die Zahl der Nächtigungen um acht Prozent über dem Vorjahreswert. Besonders hohe Zuwächse gab es in den Bundesländern Oberösterreich, Salzburg, Niederösterreich und Tirol.

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Suchintention im B2B analysieren: Content für Recherche, Vergleich und Entscheidung

Suchbegriffe zeigen, wonach potenzielle Geschäftskunden suchen. Welche Aufgabe sie gerade lösen, welche Entscheidung sie vorbereiten und wie nahe sie einer Anfrage oder einem Kauf sind, lässt sich daraus jedoch nicht immer unmittelbar ablesen. Eine fundierte Analyse der Suchintention verbindet deshalb die Formulierung der Anfrage mit Suchergebnissen, Seitennutzung, Kundenfragen und Erkenntnissen aus Beratung und Verkauf. Im B2B verläuft die Informationssuche selten geradlinig. Fachverantwortliche prüfen Funktionen, die Geschäftsleitung bewertet den wirtschaftlichen Nutzen und der Einkauf verlangt belastbare Angaben zu Kosten, Verträgen oder Lieferfähigkeit. Passende Inhalte berücksichtigen diese unterschiedlichen Perspektiven und bieten in jeder Phase einen nachvollziehbaren nächsten Schritt.

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Faire Gehaltsbandbreiten: Funktionen bewerten und Lohnentscheide erklären

Gehaltsbandbreiten übersetzen abstrakte Vergütungsgrundsätze in nachvollziehbare Lohnrahmen. Sie zeigen, welche Funktionen vergleichbar sind, wie gross der finanzielle Spielraum innerhalb einer Stufe ausfällt und nach welchen Kriterien sich Löhne entwickeln. Richtig aufgebaut, verbinden sie Marktbezug, finanzielle Steuerbarkeit und den Anspruch auf gleichen Lohn für gleiche oder gleichwertige Arbeit. Ein Gehaltsband löst jedoch keine Fairnessprobleme, wenn Stellen uneinheitlich bewertet, Ausnahmen nicht dokumentiert oder Leistungsurteile beliebig vergeben werden. Der Aufbau beginnt deshalb mit Funktionen und Verantwortlichkeiten, nicht mit den heutigen Löhnen einzelner Personen. Erst danach folgen Marktdaten, Bandgrenzen, Überleitungsregeln und die Frage, welche Informationen intern oder bereits in Stelleninseraten offengelegt werden.

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Lieferantenwechsel im KMU: Verträge prüfen und Versorgungsrisiken vermeiden

Ein Lieferantenwechsel kann Kosten senken, die Qualität verbessern oder Abhängigkeiten reduzieren. Gleichzeitig greift er tief in Beschaffung, Produktion, Logistik und Vertragsbeziehungen ein. Werden Kündigungsfristen, offene Bestellungen oder technische Freigaben übersehen, entstehen rasch Versorgungslücken und ungeplante Mehrkosten. Eine belastbare Vorbereitung verbindet deshalb die geschäftlichen Ziele mit einer sorgfältigen Vertragsprüfung und einem kontrollierten Übergang. Der Wechsel beginnt nicht mit der Kündigung des bisherigen Lieferanten, sondern mit einer Bestandsaufnahme. Kritische Materialien, Werkzeuge, Daten, Prüfverfahren und interne Zuständigkeiten müssen bekannt sein, bevor verbindliche Termine festgelegt werden. Erst wenn der neue Anbieter fachlich qualifiziert, vertraglich gebunden und praktisch lieferfähig ist, lässt sich die bisherige Geschäftsbeziehung mit vertretbarem Risiko beenden.

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Liquiditätsplanung im KMU: Zahlungsengpässe rechtzeitig erkennen und verhindern

Ein KMU kann gut ausgelastet sein, Gewinne ausweisen und trotzdem in Zahlungsschwierigkeiten geraten. Entscheidend ist nicht allein, ob Aufträge rentabel sind, sondern wann Kundenzahlungen tatsächlich eintreffen und zu welchem Zeitpunkt Löhne, Lieferantenrechnungen, Sozialversicherungen, Steuern oder Kreditraten bezahlt werden müssen. Eine laufend aktualisierte Liquiditätsplanung macht diese zeitlichen Lücken sichtbar, bevor der Kontostand kritisch wird. Für eine belastbare Planung braucht es weder ein komplexes Finanzmodell noch tägliche Prognosen über mehrere Jahre. Wichtiger sind vollständige Zahlungsdaten, realistische Annahmen und ein kurzer Aktualisierungsrhythmus. Werden erwartete Ein- und Auszahlungen konsequent nach ihrem tatsächlichen Zahlungszeitpunkt erfasst, entwickelt sich der Liquiditätsplan zu einem praktischen Frühwarnsystem für Geschäftsleitung, Buchhaltung und Finanzierungspartner.

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Bankkredit für KMU beantragen: Diese Unterlagen und Kennzahlen zählen

Ein Kreditantrag überzeugt eine Bank nicht durch optimistische Umsatzversprechen, sondern durch nachvollziehbare Zahlen, einen klar begründeten Kapitalbedarf und realistische Rückzahlungsmöglichkeiten. Schweizer KMU sollten deshalb frühzeitig zeigen können, wofür das Geld benötigt wird, wie die Finanzierung zum Geschäftsmodell passt und aus welchen zukünftigen Mitteln Zinsen und Amortisationen bezahlt werden. Eine vollständige Dokumentation beschleunigt die Prüfung und verhindert widersprüchliche Aussagen zwischen Jahresrechnung, Budget, Liquiditätsplan und Businessplan. Gleichzeitig verbessert eine sorgfältige Vorbereitung die Verhandlungsposition. Wer Kennzahlen erklären, Risiken benennen und Abweichungen plausibel einordnen kann, vermittelt der Bank ein genaueres Bild als ein Unternehmen, das lediglich gute Resultate präsentiert.

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Unternehmensnachfolge finanzieren: Diese Modelle eignen sich für Schweizer KMU

Die Finanzierung einer Unternehmensnachfolge muss Kaufpreis, Eigenmittel und künftige Ertragskraft miteinander verbinden. Selten lässt sich ein Schweizer KMU vollständig aus vorhandenem Eigenkapital übernehmen. Bankdarlehen, Verkäuferdarlehen, Bürgschaften, Beteiligungskapital und variable Kaufpreisbestandteile werden deshalb häufig zu einer tragfähigen Gesamtstruktur kombiniert. Entscheidend ist nicht allein, ob der Kaufpreis am Übergabetag bezahlt werden kann. Das Unternehmen muss danach genügend Liquidität für Löhne, Investitionen, Steuern und unerwartete Belastungen behalten. Eine Nachfolgefinanzierung ist erst belastbar, wenn Rückzahlung und Zinsen auch bei vorsichtig gerechneten Ergebnissen tragbar bleiben.

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GmbH in der Schweiz gründen: Kapital und laufende Pflichten

Die GmbH gehört zu den verbreiteten Rechtsformen für Schweizer KMU. Sie verbindet eine eigene Rechtspersönlichkeit mit einem vergleichsweise überschaubaren Mindestkapital und klar geregelten Beteiligungsverhältnissen. Mit dem Handelsregistereintrag beginnt jedoch mehr als die beschränkte Haftung: Buchführung, Steuern, Sozialversicherungen, gesellschaftsrechtliche Beschlüsse und Meldepflichten begleiten den Betrieb dauerhaft. Eine sorgfältige Gründung klärt deshalb früh, wer Kapital einbringt, die Geschäftsführung übernimmt und das Unternehmen rechtsverbindlich vertritt. Ebenso wichtig ist die Zeit nach dem Notariat. Werden Lohnadministration, Liquiditätsplanung und Jahresabschluss erst bei der ersten Mahnung oder Steuererklärung organisiert, entstehen vermeidbare Kosten und rechtliche Risiken.

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25 Jahre Swissair-Grounding – der Tag, an dem Zürich stillstand

Am 2. Oktober 2001 geschah am Flughafen Zürich etwas, das bis dahin kaum vorstellbar schien: Die Swissair konnte ihre Flugzeuge nicht mehr starten lassen. Der einstige nationale Stolz hatte nicht mehr genügend Geld, um den laufenden Flugbetrieb zu finanzieren. Rund 260 Maschinen blieben weltweit am Boden, Tausende Passagiere strandeten – und Zürich wurde zum Schauplatz eines der einschneidendsten Ereignisse der Schweizer Wirtschaftsgeschichte. Kurz nach Mittag war Schluss. Auf den Anzeigetafeln erschienen immer mehr Annullierungen, Swissair-Flugzeuge standen dicht nebeneinander auf dem Vorfeld und Passagiere wussten teilweise nicht, wie sie ihre Reise fortsetzen sollten. Rund 19'000 Reisende waren nach damaligen Angaben weltweit unmittelbar betroffen. Am Flughafen Zürich selbst herrschten chaotische Szenen, während Mitarbeitende einer Gesellschaft, die jahrzehntelang als "fliegende Bank" gegolten hatte, fassungslos zusahen. Heute, exakt 25 Jahre später, wirkt Zürich völlig anders. 2025 wurden am Flughafen mehr als 32,5 Millionen Passagiere gezählt und SWISS ist wieder mit grossem Abstand die wichtigste Fluggesellschaft am Standort. Rund jeder zweite Passagier in Zürich fliegt heute mit SWISS. Der 2. Oktober 2001 bleibt dennoch tief im Gedächtnis der Schweizer Luftfahrt verankert.

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Haaland verklagt Norwegian wegen Werbung mit seinem früheren Zopf

Erling Haaland zieht gegen die norwegische Fluggesellschaft Norwegian vor Gericht. Der Stürmer und sein Unternehmen York Promotions werfen der Airline vor, während der Fussball-WM charakteristische Merkmale Haalands ohne Zustimmung für die Vermarktung von Flugtickets verwendet zu haben. Im Zentrum des Streits steht offenbar ein inzwischen gelöschter Social-Media-Beitrag mit einem Norwegian-Flugzeug und einem montierten blonden Pferdeschwanz. Haalands Anwalt Thomas Hagen bestätigte, dass im Namen des Spielers und von York Promotions Klage gegen Norwegian Air Shuttle ASA eingereicht wurde. Nach Angaben aus Norwegen geht es um einen möglichen Verstoss gegen das Marketingrecht. Welche konkrete Entschädigung Haaland verlangt, ist bislang nicht öffentlich bekannt. Besonders kurios ist der Zeitpunkt: Der blonde Zopf, der während der WM zu einem der auffälligsten äusseren Merkmale des Norwegers geworden war, gehört inzwischen der Vergangenheit an. Haaland trägt seit Saisonbeginn deutlich kürzere Haare. Sportlich änderte sich mit seinem neuen Look allerdings wenig – der Manchester-City-Stürmer trifft weiterhin regelmässig.

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Kennzahlen für Dienstleistungsunternehmen: Welche Werte wirklich steuerungsrelevant sind

Dienstleistungsunternehmen verkaufen Wissen, Zeit, Verfügbarkeit und verlässliche Ergebnisse. Gerade deshalb genügt der Umsatz allein kaum zur Steuerung. Er zeigt, was fakturiert wurde, aber nicht, ob Kapazitäten sinnvoll eingesetzt, Projekte rentabel abgewickelt und Rechnungen rechtzeitig bezahlt werden. Ein tragfähiges Kennzahlensystem verbindet finanzielle Resultate mit den Ursachen im Tagesgeschäft. Steuerungsrelevant ist eine Kennzahl erst, wenn sie eine konkrete Entscheidung unterstützt. Eine hohe Auslastung kann positiv wirken, zugleich aber Überlastung, Qualitätsprobleme oder fehlende Zeit für Akquisition verdecken. Aussagekräftig werden Werte daher im Zusammenhang: Auslastung mit Marge, Wachstum mit Liquidität und Kundenzufriedenheit mit Wiederkaufs- oder Vertragsverlängerungsraten.

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Publireportagen

CH Media übernimmt Radio Swiss Pop von der SRG und führt den Musiksender ab 2027 weiter

CH Media kauft „Radio Swiss Pop“ von der SRG und übernimmt den Musiksender per 5. Januar 2027. CH Media wird den Sender mit seinem etablierten Musikprofil weiterführen. CH Media hat im Rahmen des von der SRG durchgeführten Auswahlverfahrens den Zuschlag für „Radio Swiss Pop“ erhalten. Über den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.

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Luzern stärkt Spezialkulturen: Bessere Rahmenbedingungen für den regionalen Anbau

Die Optimierung der Rahmenbedingungen in den Bereichen Raumplanung und Wasserbezug sind ein zentrales Handlungsfeld der „Offensive Spezialkulturen“, mit welcher der Anbau und die Entwicklung von Spezialkulturen im Kanton Luzern gezielt gefördert werden. An einem Feldtag zum Thema verschaffte sich Regierungsrat Fabian Peter, Vorsteher des Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartements, ein Bild vor Ort und erhielt zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern aus Verbänden und der Verwaltung praxisnahe Einblicke in den Anbau von Spezialkulturen.

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Lieferanten professionell bewerten: Qualität, Zuverlässigkeit und Gesamtkosten

Ein niedriger Einkaufspreis macht einen Lieferanten noch lange nicht wirtschaftlich. Fehlerhafte Ware, verspätete Lieferungen, hohe Prüfkosten oder fehlende Ersatzteile können einen scheinbaren Preisvorteil rasch aufzehren. Eine professionelle Lieferantenbewertung verbindet deshalb messbare Leistungsdaten mit einer systematischen Betrachtung von Risiken und Gesamtkosten. Eine belastbare Bewertung schafft Transparenz für Einkauf, Qualitätsmanagement, Logistik und Geschäftsleitung. Sie erleichtert die Auswahl neuer Partner, zeigt Verbesserungsbedarf bei bestehenden Lieferanten und macht Abhängigkeiten sichtbar. Entscheidend sind klare Kriterien, einheitliche Messregeln und nachvollziehbare Konsequenzen.

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Teilzeitarbeit mit Verantwortung: 12 Regeln, damit Führung wirklich funktioniert

Teilzeitarbeit in einer verantwortungsvollen Funktion scheitert selten am Pensum allein. Kritisch wird sie, wenn eine Vollzeitrolle unverändert bestehen bleibt, Entscheidungen an freien Tagen auflaufen und Erreichbarkeit stillschweigend zur Dauerpflicht wird. Tragfähig ist das Modell erst, wenn Arbeitsmenge, Befugnisse, Stellvertretung und Informationsfluss zum vereinbarten Pensum passen. Die Ausgangslage ist für Schweizer Unternehmen relevant: Im zweiten Quartal 2024 arbeiteten 38,7 Prozent der Erwerbstätigen weniger als 90 Prozent und galten damit in der Schweizer Statistik als teilzeiterwerbstätig. Unter Arbeitnehmenden mit Unternehmensleitungs- oder Vorgesetztenfunktion lag der Anteil im Jahresdurchschnitt 2024 jedoch bei 24,0 Prozent, gegenüber 45,5 Prozent bei Beschäftigten ohne Vorgesetztenfunktion. Die Lücke zeigt: Teilzeit ist verbreitet, der Zugang zu Verantwortung bleibt aber deutlich enger.

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Vom Marktstand in die Restaurantküche: Gute Produzenten finden

Gute Produkte entstehen lange vor dem ersten Handgriff am Herd. Herkunft, Reifegrad, Sortenwahl, Tierhaltung, Verarbeitung und Transport prägen die Qualität, die später auf dem Teller ankommt. Für Küchenchefs bedeutet Beschaffung deshalb mehr als Preislisten zu vergleichen: Gesucht sind Produzenten, deren Erzeugnisse zum Konzept passen und die im anspruchsvollen Gastronomiealltag zuverlässig liefern können. Wochenmärkte, Hofläden und Empfehlungen aus der Branche erleichtern den Einstieg. Ob daraus eine tragfähige Zusammenarbeit entsteht, zeigt sich jedoch erst bei Produkttests, Lieferabsprachen und einer transparenten Dokumentation. Ein systematisches Vorgehen verbindet kulinarischen Anspruch mit Kalkulation, Lebensmittelsicherheit und einer saisonal belastbaren Menüplanung.

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