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Jacob Safram, Besitzer der Basler Privatbank Sarasin, im Visier der Justiz

Die Kölner Staatsanwaltschaft führt ein Ermittlungsverfahren gegen den brasilianischen Unternehmer Jacob Safra, seit 2013 Besitzer der Basler Privatbank Sarasin. Es um den Vorwurf des Prozessbetrugs. Die Kölner Staatsanwaltschaft bestätigt, dass ein Ermittlungsverfahren "anhängig" sei. Die Untersuchungen stehen im Zusammenhang mit der Schadenersatzklage des deutschen Drogeriekönigs Erwin Müller gegen die Bank. Dieser wirft Safra vor, einen sogenannten falschen Sachvortrag gehalten zu haben. Im Klartext: Er soll nicht die Wahrheit gesagt haben.

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Mit ausländischer Hilfe: Schweizer Casinos wollen Online-Glücksspiel aufbauen

Schweizer Casinos setzen beim Aufbau ihres eigenen Online-Glücksspiels auf die Zusammenarbeit mit ausländischen Online-Glücksspielanbietern, obwohl sich die Schweizer Casino-Lobby gegen solche Anbieter aus dem Ausland stets wehrt und sie kritisiert. Dies berichtet die "Handelszeitung". Schweizer Casinos argumentieren, die Invasion ausländischer Online-Glücksspielanbieter würde zum Schaden der helvetischen Geldspielbranche und des Staates Erträge und Steuern absaugen.

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Trend: Ansiedlungen ausländischer Firmen in der Schweiz nehmen wieder zu

Nach Jahren rückläufiger Anfragen für Firmenansiedlungen aus dem Ausland zeichnet sich nun eine Trendumkehr ab: Erstmals steigt die Zahl der neu zugezogenen Firmen in der Schweiz im Jahr 2016 wieder an. "In den letzten Jahren war die Unsicherheit hierzulande stark spürbar", sagt Eric Jakob, Leiter der Direktion für Standortförderung beim Seco zur "Handelszeitung". "Jetzt stellen wir fest, dass die Schweiz als Firmenstandort im Vergleich zu den Konkurrenzstandorten im Ausland wieder besser dasteht."

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Expertengruppe des Bundes: Aussichten für Schweizer Konjunktur bleiben positiv

Konjunkturprognosen der Expertengruppe des Bundes – Frühjahr 2017*. In der zweiten Jahreshälfte 2016 fiel das Wachstum der Schweizer Wirtschaft enttäuschend schwach aus. Die Vorlaufindikatoren zeigen im Frühjahr 2017 aber klar nach oben, und von der Weltwirtschaft kommen positive Signale. Die Expertengruppe des Bundes erwartet daher eine Beschleunigung des Wachstums des Bruttoinlandproduktes (BIP) auf +1,6% im Jahr 2017 (bisher: +1,8%) und auf +1,9% im Jahr 2018 (unverändert), gestützt insbesondere durch die inländische Nachfrage.

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Recruiting 4.0 - Wie Unternehmen heutzutage Mitarbeiter finden

Alljährlich sprüht es im schweizerischen St. Gallen, vor Ideen und jugendlicher Energie. Hier treffen sich Unternehmensgründer, Absolventen und Investoren beim START Summit, einer von Studenten organisierten Konferenz. Kamen bei der Erstausgabe vor 20 Jahren noch 150 Interessenten, sind es heute über 1.500 Teilnehmer aus 50 Ländern. Die Themen sind Unternehmertum, neueste Technologien wie Blockchain und Kontakte knüpfen. Dieses Jahr findet das Treffen statt vom 24.-25.3.2017.

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SBB arbeiten an einfacher Online-Vertriebslösung

Schweizer Bahnbillette sollen weltweit bald so einfach zu buchen sein wie Hotels oder Flüge. Konkret arbeiten die SBB daran, ihre Bahntickets über Technologiepartner weltweit vertreiben zu lassen. Das schreibt die "Handelszeitung" in ihrer aktuellen Ausgabe. Das System soll 2018 live gehen, bestätigt ein SBB-Sprecher: "Technisch werden wir voraussichtlich nächstes Jahr mit einer modernen und attraktiven Vertriebslösung für Online-Vertriebspartner am Markt sein." Man sei dazu "mit verschiedenen potenziellen und interessierten Partnern im Gespräch", heisst es. Namen werden keine genannt.

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"Probleme sind nicht hausgemacht" - Präs. des türkischen Wirtschaftsverbands

Cihad Vardan, Präsident des türkischen Aussenwirtschaftsrats DEiK, äussert sich im Interview mit der "Handelszeitung" über die gegenwärtig instabile Lage in seinem Land: "In weniger als einem Monat findet die Abstimmung über das Verfassungsreferendum statt und dann wird in der Türkei wieder Ruhe einkehren", sagt Vardan. Anschliessend würden Entscheidungen wieder einfacher und rascher zu treffen sein.

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Umsetzung der Rentenreform: Helvetia-Chef Gmür kritisiert SVP und FDP

Helvetia-Chef Philipp Gmür kritisiert die vom Parlament beschlossene Altersreform. Die Versicherungsbranche sei "im Regen stehen gelassen" worden, sagt er in einem Interview mit der "Handelszeitung". Insgesamt herrsche bei ihm eine "relative Unzufriedenheit". Zwar sei erfreulich, dass das Rentenalter für Frauen auf 65 angeglichen und dass der Umwandlungssatz auf 6,0 Prozent gesenkt werde. Hingegen sei es unschön, dass die Einbussen bei den Pensionen in der AHV kompensiert werden und nicht in der zweiten Säule.

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Kosten für freiwillige Aus- und Weiterbildung absetzen?

Der Bundesrat hat die steuerliche Behandlung berufsorientierter Aus- und Weiterbildung im Hinblick auf das Steuerjahr 2016 vereinheitlicht und damit erheblich vereinfacht. Bisher war Weiterbildung abzugsfähig, Ausbildung hingegen nicht. Allerdings galt dies nur, wenn die Weiterbildung direkt mit der aktuellen beru ichen Tätigkeit, dem Wiedereinstieg oder einer zwingend notwendigen Umschulung zusammenhing.

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"Rechnung ist aufgegangen": Alternative Bank Schweiz zieht positive Bilanz

Die Alternative Bank Schweiz AG erzielte 2016 ein gutes Ergebnis. Erfreulich ist dank einem Plus von 13,5 Prozent die überdurchschnittlich positive Entwicklung im Kreditgeschäft. Die Anfang 2016 eingeführten Negativzinsen haben die gewünschte lenkende Wirkung auf die Kundengelder erzielt. Die Alternative Bank Schweiz (ABS) soll gemäss ihren Statuten mit ihrer Geschäftstätigkeit einen positiven Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft leisten. Gewinnorientierung steht dabei nicht im Vordergrund - die Bank will jedoch so viel Geld verdienen, dass sich das Unternehmen im Sinn des Leitbilds gesund weiterentwickeln kann.

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Entsorgung: Helvetia Environnement wird zum grössten privaten Akteur der Schweiz

Der führende Müllentsorger der Romandie, Helvetia Environnement, wird zum grössten privaten Abfallentsorger der Schweiz. Das Unternehmen schliesst sich mit dem Konkurrenten Swiss Recycling Services (SRS) zusammen. Dies berichtet die "Handelszeitung". Die neue Gruppe kommt auf ein jährliches Umsatzvolumen von 120 Millionen Franken mit der Sammlung, Trennung und Verwertung von Müll für Gemeinden, Industrieunternehmen und Privathaushalte.

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