20 September 2017

Bain & Company: Jede vierte Bank kämpft ums Überleben

Kapitalerhöhungen, Teilverkäufe, Abbau von Risiken und Personal: Die europäischen Banken haben in den vergangenen zehn Jahren viele Register gezogen, um die Finanzkrise hinter sich zu lassen. Doch nur 38 Prozent der grösseren Institute in Europa stehen gut da. Dagegen ist der Zustand von mehr als einem Viertel äusserst besorgniserregend. Das zeigt die Studie "Battle of the Banks: The Fight for Profitable Business Models in Europe" der internationalen Managementberatung Bain & Company, für die insgesamt 111 Kreditinstitute analysiert wurden.

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bonus.ch zum Thema Krankenkasse: fast 20% der Schweizer wechseln

Fast 20% der Schweizer wären bereit, diesen Herbst die Krankenkasse zu wechseln. Die Absicht die Krankenkasse zu wechseln liegt dieses Jahr sehr viel höher als die effektive Wechselrate, die in 2017 ermittelt wurde (12.3 %). Anlässlich der jährlichen Umfrage von bonus.ch über die Zufriedenheit mit ihrer Krankenkasse konnten sich die Versicherungsnehmer zusätzlich zu den Aspekten "Klarheit der übermittelten Informationen", "Bearbeitung der Leistungen" und "Kundenservice" zu ihrer Absicht äussern, bei der voraussichtlichen Prämienerhöhung (4%-5%) in diesem Herbst ihre Krankenkasse zu wechseln.

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Seco: Schweiz hat Probleme im Austausch mit Trump-Administration

Laut Seco-Direktorin Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch tut sich die Schweiz schwer im Austausch mit der Administration von US-Präsident Donald Trump. „Es gibt viel Unsicherheit“, sagt die Staatssekretärin im Interview mit der „Handelszeitung“, „ich warte immer noch auf Ansprechpartner auf meiner Stufe.“ Erst wenn sich dies ändere, könne man die institutionalisierten Treffen mit den USA wieder aufnehmen. Ineichen-Fleisch kritisiert, dass die USA ihr Hauptaugenmerk auf den Handelsbilanzüberschuss für Güter legen.

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Verband der Postagenturen kritisiert die Post wegen Gratisarbeit

Der Verband der Postagenturen kritisiert die Post. Verbandspräsident Felix Bischofberger spricht von Diskriminierung und Gratisarbeit. Im Gespräch mit der „Handelszeitung“ fordert der St. Galler: „Gleiche Entschädigung für gleiche Leistung.“ Eine Agentur ist eine Poststelle in einem Lebensmittelgeschäft, einem Tourismusbüro oder einer Gemeindeverwaltung. Rund 850 derartige Agenturen gab es Ende 2016. Bis 2020 sollen es bis zu 1300 sein. Die Post bezahlt einem Agenturnehmer eine fixe Basisentschädigung und eine variable Vergütung, die sich nach der Zahl der verarbeiteten Pakete und Briefe richtet.

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Marc Baumann will Swiss Casinos neu aufstellen

Der ab 2018 neue Chef von Swiss Casinos, Marc Baumann, sagt im Gespräch mit der „Handelszeitung“, wie er Swiss Casinos sowohl mit Live-Gaming an den Spieltischen als auch mit neuen Angeboten im Online-Glücksspiel neu aufstellen will. „Wir trennen die Spieltische von den Automatenspielen“, sagt Baumann. Im Ober-Haus, dem grössten und umsatzstärksten Standort von Swiss Casinos, soll ein Stockwerk für mehr Live-Events ausgebaut werden. Im Casino wird das Tischspiel im zweiten Stock konzentriert, das Automatenspiel wandert dafür einen Stock nach unten.

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Sunrise droht Verlust der Prepaid-Marke Lebara

Der börsenkotierte Telekomkonzern Sunrise droht, seine Prepaid-Marke Lebara Mobile zu verlieren. „Der Vertrag von Lebara mit Sunrise läuft Ende Jahr aus“, sagt Patrick Wild von Palmarium in der neuesten Ausgabe der „Handelszeitung“. Das Schweizer Family Office Palmarium hat kürzlich die britische Lebara Group übernommen, die seit 2013 Sunrise im Franchise-Modell die Prepaid-Marke zu Verfügung stellt. Man werde in den nächsten Wochen mit Sunrise über das „Brand License Agreement“ verhandeln, so Wild, könne sich aber auch vorstellen, „das Geschäft wieder selber zu betreiben“. Lebara weiss, wie es geht: Vor dem Sunrise-Deal 2013 war der Ethno-Telco der grösste unabhängige Prepaid-Anbieter der Schweiz.

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Keine Uhren der Swatch Group mehr im Londoner Warenhaus Harrods

Im Fine Watch Room des berühmten Londoner Warenhauses Harrods wird es künftig keine Uhren aus dem Konzern von Nick Hayek mehr geben. Eine Firmensprecherin bestätigt das der „Handelszeitung“: „Die Flächen, die uns Harrods offeriert, entsprechen nicht unseren Bedürfnissen.“ Die Parteien hätten sich deshalb darauf verständigt, zu einem späteren Zeitpunkt erneut zu verhandeln. Wann das sein wird, umschreibt die Swatch-Sprecherin nur vage: „Sobald sich bessere Möglichkeiten ergeben.“

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