Brexit – Chance für Versicherungsplatz Zürich

Zürich ist seit jeher wichtiger Versicherungs-Standort. Namhafte Grössen wie Zurich, Swiss Re und Swiss Life haben hier ihren Sitz. Der Brexit könnte dem Standort zusätzliche Perspektiven bieten. Diese Ansicht vertritt zumindest Pia Tischhauser, führende Vertreterin der Boston Consulting Group. „Der Brexit könnte eine Chance für die hiesigen Versicherer sein“, so Tischhauser in einem Interview mit der Handelszeitung. Die Schweizer Versicherer stünden oft im Wettbewerb mit Konzernen, die in Grossbritannien beheimatet seien, etwa Prodential, RSA oder Aviva. Versicherungsexpertin Tischhauser weiter: „Ich hoffe für die Schweiz, dass man den Brexit als Chance sieht und aktiv in der Konsolidierung mitspielt.“

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„CryptoDrop“ – gegen Wegelagerei im Netz

Ransomware-Attacken sind eine neue Art von kriminellen Cyber-Angriffen. Dabei verschlüsselt eine spezielle Malware Dateien auf infizierten Rechnern und gibt sie erst gegen Zahlung eines Lösegelds an den Hacker wieder frei – eine virtuelle Form der Wegelagerei oder des Raubrittertums. „CryptoDrop“ ist ein neues Software-Instrument, das dagegen hilft. Wissenschaftler der University of Florida und der Villanova University haben sie entwickelt. „Unser System ist ein Frühwarnsystem für solche Malware-Infektionen“, zitiert „BBC News“ Nolen Scaife, Projektmitarbeiter und PhD-Student an der Villanova University. Die gemeinsam mit seinem Kollegen Henry Carter und Patrick Traynor, Associate Professor am Department of Computer and Information Science der University of Florida, entwickelte Software stoppe die Ransomware zwar nicht schon bei ihrer Aktivierung. „Sie hält sie aber davon ab, ihr Ziel zu erfüllen“, betont Scaife.

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Gift in der Outdoor-Branche: Hersteller schwenken um

Es ist eine Premiere und ein Schritt in die richtige Richtung: Zum ersten Mal hat sich mit dem deutschen Unternehmen Vaude einer der grossen Produzenten von Outdoor-Artikeln zu einer giftfreien Herstellung verpflichtet. Vaude unterzeichnete das Greenpeace-Detox-Commitment. Ebenso ging der Schweizer Hersteller Rotauf diese Verpflichtung ein. Auf der anderen Seite hinken Konzerne wie Mammut dieser Entwicklung noch weit hinterher. Bei Untersuchungen von Greenpeace schneidet Mammut desaströs ab. Vaude und Rotauf werden in Zukunft auf gefährliche Chemikalien in ihren Produkten verzichten. Dies haben die beiden Outdoor-Marken heute am Rande der Branchenmesse „OutDoor“ in Friedrichshafen (D) bekannt gegeben. Mit der Unterzeichnung des Detox-Commitments von Greenpeace verpflichten sich das deutsche und das Schweizer Unternehmen, ihre ganze Produktionskette bis spätestens im Jahr 2020 von umwelt- und gesundheitsschädlichen Chemikalien zu befreien.

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Flixbus plant Erweiterung seiner Schweizer Strecken

Flixbus, der deutsche Fernbus-Riese, plant eine Erweiterung seiner Schweizer-Strecken. Aktuell betreibt das Unternehmen 26 Linien durch die Schweiz. „Mehr neue Angebote erwarte ich in Richtung Österreich und Osteuropa“, sagte Flixbus-Chef André Schwämmlein im Gespräch mit der „Handelszeitung“. Erstmals nennt der Flixbus-Chef Passagierzahlen für die Schweiz: „Wir werden dieses Jahr über eine Million Passagiere in die Schweiz und aus der Schweiz befördern.“ Gemäss Schwämmlein „wächst der Markt Schweiz mit 50 Prozent gegenüber Vorjahr.“ Insgesamt werde die Firma dieses Jahr um 30 Millionen Fahrgäste befördern.

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Flughafen Zürich: Mehr Passagiere im Juni

2'376'672 Passagiere haben im Juni den Flughafen Zürich genutzt. Das zeigt die monatliche Statistik des Airports. Dies bedeutet einen Zuwachs von 2.8 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahresmonat. Besonders ausgeprägt war der Zuwachs bei den Lokalpassagieren. Ihre Zahl stieg im Juni 2016 um 5.9 Prozent auf 1'731'164. Die Zahl der Umsteigepassagiere sank dagegen um 4.6 Prozent auf 639'608. Auch die Zahl der Flugbewegungen hat - leicht- zugenommen. Im Juni 2016 erhöhte sich ihre Anzahl im Vergleich zum Juni 2015 um 0.2 Prozent auf 23‘643 Starts oder Landungen. Die durchschnittliche Anzahl der Passagiere pro Flug lag mit 116 Fluggästen 1.0 Prozent über dem Vorjahresniveau. Die Sitzplatzauslastung ist im Mai um 3.0 Prozentpunkte auf 74.7 Prozent gesunken. Im Juni 2016 wurden 36'055 Tonnen Fracht am Flughafen Zürich abgewickelt. Dies entspricht einem Anstieg von 3.5 Prozent gegenüber Juni 2015.

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Umstellung beim Telefonnetz – SKS-Merkblatt hilft

Im Schweizer Telefon-Festnetz stehen einige Änderungen an. Die Swisscom will bis Ende 2017 alle Festnetzanschlüsse mittels Internetprotokoll (IP) betreiben – ISDN und analoges Telefonieren hätten ausgedient, so die Auffassung. Sunrise will analoges Telefonieren immerhin bis mindestens Ende 2021 ermöglichen. Damit wird die Situation für Festnetz-Kunden nicht übersichtlicher. Die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) veröffentlicht deshalb ein neues Merkblatt, in dem die wichtigsten Aspekte der Umstellung erläutert werden.

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Ehemaliger BSI-Asienchef im Visier der Finma

Nach Angaben der „Handelszeitung“ wurde gegen den ehemaligen Asienchef der BSI Hans Peter Brunner sowie gegen den Ex-Chefjuristen Beat J. Ammann ein Enforcement-Verfahren durch die eidgenössische Finanzmarktaufsicht Finma eröffnet. Brunners Rechtsanwalt Benno Hafner bestätigt das Enforcement-Verfahren: Die Finma überprüfe, ob sein Mandant in seiner Funktion als CEO von BSI Bank Singapur „allenfalls für die Verletzung von aufsichtsrechtlichen Bestimmungen verantwortlich“ sein könnte, sagt Hafner gegenüber der „Handelszeitung“.

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Neuer Anonymisierungsdienst – sicherer als Tor

Der Anonymisierungsdienst Tor („The Onion Router“) ist theoretisch angreifbar, daher haben Forscher vom renommierten MIT und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne mit „Riffle“ eine Alternative entwickelt. Das Team setzt dabei auf eine neue Kombination bekannter Crypto-Tricks. Ziel ist, dass die Nutzer-Anonymität selbst dann gewahrt bleibt, wenn nur ein einziger Server des Anonymisierungs-Netzwerks nicht von Spionen erfolgreich attackiert wurde. Anonyme Online-Kommunikation ist für viele Nutzer von grosser Bedeutung und kann in totalitären Staaten sogar lebenswichtig sein. Der Anonymisierungsdienst Tor mit seiner mehrlagigen Verschlüsselung bietet dafür einen De-facto-Standard, doch er ist nicht völlig sicher. Das FBI beispielsweise konnte Tor schon hacken. Ein Angreifer, der genügend Computer im Tor-Netzwerk kontrolliert, wäre ggf. in der Lage, Spuren von Nutzern nachzuverfolgen. Das ist zwar nur Theorie, aber NSA oder chinesische Behörden könnten es sich leisten, Tor derart zu infiltrieren.

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Matrix42: Grosses Kino zum Arbeitsplatz 4.0

Matrix42 Helvetia AG ist einer der Top-Anbieter der Schweiz für Arbeitsplatzmanagement-Software. „Grosses Kino zum Arbeitsplatz 4.0“ ist das diesjährige Motto der Roadshow, zu der Matrix24 ins Verkehrshaus Luzern einlädt. Termin ist der 24. August 2016. Die Veranstaltung betrachtet Arbeitsplatzmanagement aus verschiedenen Blickwinkeln und zeigt, wie die Vielfalt an Plattformen, Endgeräten und Services gemeistert werden kann. Die Mobilität der Mitarbeiter und die Cloud machen den klassischen PC-Arbeitsplatz zum Auslaufmodell. Beide Trends führen zu einer Revolution des Arbeitsplatzmanagements. Heute wollen Mitarbeiter mit beliebig vielen Geräten ihrer Wahl auf Applikationen, Dokumente und Geschäftsdaten zugreifen - zu jeder Zeit und an jedem Ort. Von der IT wird erwartet, dass sie den Arbeitsplatz als Service rechts- und datensicher, kostengünstig und komfortabel zur Nutzung bereitstellt.

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Informatiker gefragt: Lehrabgängerbefragung 2016

Fast 2‘200 Informatik- und Mediamatik-Lernende aus der gesamten Schweiz schliessen im Sommer 2016 die Grundausbildung ab. Im Zuge dessen wurde eine repräsentative Befragung unter 1‘002 Lehrabgängern durchgeführt. Diese zeigt deutliche Ergebnisse: 9 von 10 Lernenden sind mit ihrer Ausbildung sehr zufrieden. Ebenso positiv wurde das Betriebsklima in den Lehrfirmen beurteilt. Und auch die Zukunft sieht gut aus: Mehr als 90 Prozent der Befragten gab an, für die Zeit nach der Ausbildung bereits eine Anschlusslösung zu haben.

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Stellenabbau bei Sia Abrasives – guter Sozialplan

Die Angestellten Schweiz haben in Zusammenarbeit mit der Angestelltenkommission der Sia Abrasives Industries AG Frauenfeld einen fortschrittlichen Sozialplan mit guten Leistungen für die vom Stellenabbau betroffenen Angestellten ausgehandelt. Die Sia Abrasives Industries AG in Frauenfeld, eine Bosch-Tochter, gab am 10. November 2015 einen Abbau von 260 Stellen bekannt. Nun sind 217 Kündigungen definitiv geplant. Die Verlagerung der Konfektion von Schleifmitteln und des Fertigwarenlagers nach Osteuropa wird vollzogen.

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Architekturwettbewerb: Sieger stehen fest

„KUMA“ hat den ersten Preis gewonnen: Das Projekt von Markus Schietsch Architekten aus Zürich konnte die Jury überzeugen. Bei dem Architekturwettbewerb geht es um den Neubau des Hochschulcampus in Brig. Er wurde gemeinschaftlich von den Universitären Fernstudien Schweiz (FernUni Schweiz) und der Fernfachhochschule Schweiz (FFHS) durchgeführt. Im Rhonesandquartier in Brig soll ein gemeinsamer Hochschulcampus für die FFHS und die FernUni Schweiz entstehen, welcher für beide Institutionen optimale Betriebsabläufe zu erbringen vermag. Die zwei Hochschulen beschäftigen am Standort Brig insgesamt 77 Mitarbeitende und zählen gesamtschweizerisch über 3200 Studierende sowie rund 470 Dozierende.

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Hypothekenbarometer 2016: Zinsen im Keller

Die Zinsen für Festhypotheken sind bereits seit Sommer des Vorjahres auf Talfahrt. Dies hat sich auch im II. Quartal 2016 fortgesetzt. Zu Beginn des Jahres lagen in der Schweiz die Hypothekarzinsen bei knapp 1,9 Prozent, nach dem I. Quartal bei 1,6 Prozent und am Ende des II. Quartals bei 1,5 Prozent. Wer gut verhandelt, kann von dieser Entwicklung profitieren – nicht selten werden Hypotheken mit zehn Jahren Laufzeit bei 1 Prozent oder darunter abgeschlossen. Im Vergleich zum Vorquartal werden zehnjährige Laufzeiten zu 0,1 Prozentpunkten weniger verzinst, also nur noch zu 1,5 Prozent. Entsprechend hat die Nachfrage nach langen Laufzeiten weiter zugelegt. Auch die Nachfrage nach mittelfristigen Laufzeiten hat leicht zugenommen, während kurzfristige Laufzeiten weniger nachgefragt wurden. Dies geht aus dem aktuellen Hypotheken-Barometer von comparis hervor.

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KMU-Exporte im 3. Quartal: China macht Hoffnung

Der Schweizer Mittelstand sieht grosse Potentiale im chinesischen Markt. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage von Switzerland Global Enterprise (S-GE), an der rund 200 kleine und mittlere Schweizer Export-Firmen teilgenommen haben. China-Exporte dürften in den kommenden fünf Jahren weiter an Bedeutung gewinnen. Credit Suisse sieht für Schweizer KMU gute Absatzchancen. Besonders aktiv sind Firmen aus der Maschinen-, Metall- und Elektro-Industrie. Wachstum und Währung in China dürften sich in den nächsten sechs Monaten weiter positiv für den Export entwickeln. Die Exportstimmung ist so gut wie nicht mehr seit der Aufhebung der Euro-Kursuntergrenze im Januar 2015.

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Windows 10: Upgrade-Welle in USA angekommen

Auch US-Unternehmen stellen ihr Betriebssystem auf Windows 10 um. So wollen vor allem im zweiten Halbjahr 2016 viele Firmen auf Windows 10 upgraden. Das US-Verteidigungssystem hat Berichten des Branchenportals „DigiTimes“ (Taiwan) zufolge den Entschluss gefasst, im Zuge von Sicherheitsanpassungen rund vier Millionen technischer Einheiten auf Windows 10 upzugraden. Weitere Ministerien werden nach Angaben von Branchenkennern nachziehen.

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Arbeiten, wo man lebt – neues Konzept

VillageOffice heisst eine Genossenschaft, die die Arbeit im ländlichen Raum neu gestalten will. Der Name ist dabei Programm: „Dorfbüros“ sollen gemeinschaftlich genutzte Arbeitsorte im Zentrum von Dörfern, kleinen Städten und Vororten bieten. Dadurch könnte sich das Pendelproblem lösen. Pendeln stammt nach Meinung der Initiatoren noch aus einer Zeit, in der es nötig war, dorthin zu fahren, wo sich Maschinen befanden – in die Fabrik. Noch heute pendelten viele Arbeitnehmer in „Fabriken“, obwohl fast die Hälfte ihre Arbeit von irgendwo aus erledigen könnte. Was ist die Alternative? Der Konzeptbericht „Mobility Pricing“ schlage die vermehrte Nutzung von Home Offices vor. Das sei ein erster Schritt. Aber wer schon Home Office nutze, wisse um die Probleme: die Vermischung von Privat- und Arbeitsleben, Ablenkung, ungenügende Infrastruktur und schwindende soziale Kontakte.

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Intergenerika: Irreführung durch Preisüberwacher

Zwischen dem Branchenverband Intergenerika und Preisüberwacher Stefan Meierhans tobt derzeit ein Streit. Meierhans hatte der Generika-Industrie in einem Interview mit der Sonntagszeitung vom 10. Juli 2016 vorgeworfen, für den Anstieg der Krankenkassenbeiträge mitverantwortlich zu sein. Die Generika-Preise seien überhöht. Hiergegen verwahrt sich Dr. Axel Müller, Intergenerika-Geschäftsführer. Er wirft Meierhans falsche Darstellungen vor und unterstellt ihm Eigeninteresse.

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BREXIT: Welche Folgen hat er für die Schweiz?

Das Forschungsinstitut BAKBASEL veröffentlichte Anfang Juni seine Prognosen für die wirtschaftliche Entwicklung der Schweiz. Bei den Berechnungen ging BAKBASEL allerdings davon aus, dass es nicht zum BREXIT kommen würde. Da nun aber doch die knappe Mehrheit der Bürger Grossbritanniens für den Austritt aus der EU gestimmt hat, musste BAKBASEL die Prognosen aktualisieren. In erster Linie wird sich der BREXIT aller Voraussicht nach negativ auf die Wirtschaft Grossbritanniens auswirken, so die aktuelle Basisprognose von BAKBASEL. Aber auch an der Schweizer Wirtschaft wird der BREXIT nicht spurlos vorbeigehen. Die zu erwartende konjunkturelle Eintrübung in Grossbritannien – und abgeschwächt auch in der übrigen EU -  schlägt sich in einer verringerten Nachfrage nach Schweizer Exportprodukten nieder.

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