Natalia Muler

Die Caritas zieht Bilanz

Die Schweizer Wirtschaft ist trotz verlangsamten Wachstums immer noch gut unterwegs. Für Armutsbetroffene und Einkommensschwache spitzt sich die Lage jedoch zu. Caritas stellt im Bericht zur sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung im soeben erschienenen Sozialalmanach 2016 fest: Es wurden so viele Menschen ausgesteuert wie seit zehn Jahren nicht mehr. Gleichzeitig drängt der Abbau von bedarfsabhängigen Leistungen Armutsbetroffene weiter an den Rand der Gesellschaft. Die Besorgnis über die wirtschaftliche Entwicklung prägte das Jahr 2015. Nach der Aufwertung des Schweizer Frankens zu Beginn des Jahres übertrafen sich Expertinnen und Experten in pessimistischen Prognosen für die wirtschaftliche Entwicklung der Schweiz.

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4 Milliarden und 5900 Arbeitsplätze für die Schweiz?

Die Umsetzung des Pariser Klima-Abkommens bringt der Schweiz grosse Vorteile: Unser Land könnte pro Jahr gegen vier Milliarden Franken Energiekosten sparen, 500 vorzeitige Todesfälle vermeiden sowie Tausende von Jobs schaffen. Dies zeigt eine Studie des New Climate Institutes im Auftrag des WWF Schweiz. Klimaschutz heisst ganz einfach weniger Erdöl, Erdgas und Kohle zu verbrennen. Das bedeutet für Länder wie die Schweiz: weniger Rohstoff-Importe, mehr Jobs in den Bereichen Energieeffizienz und erneuerbare Energien sowie bessere Gesundheit dank sauberer Luft. Das Beratungsunternehmen New Climate Institute hat diese Vorteile u.a. für die USA, die EU und im Auftrag des WWF auch für die Schweiz berechnet.

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Sozialpartner erhalten vom Bundesrat den Vortritt

Der Bundesrat verzichtet darauf, in seine Botschaft zur Umsetzung der Masseneinwanderungs-Initiative neben einer Schutzklausel auch neue Massnahmen zur Bekämpfung von Missbräuchen auf dem Arbeitsmarkt aufzunehmen. Er überlässt die Lösung entsprechender Probleme den Sozialpartnern. Zudem legt er den Fokus bei der Fachkräfte-Initiative künftig auf vier besonders betroffene Branchen. Der Schweizerische Arbeitgeberverband unterstützt dieses Vorgehen. Der Bundesrat sieht von neuen Massnahmen zur Bekämpfung von Missbräuchen auf dem Arbeitsmarkt ab und reaktiviert eine Arbeitsgruppe der Sozialpartner und der Kantone, um entsprechende Probleme zu lösen. Der Schweizerische Arbeitgeberverband (SAV), der in diesem Gremium vertreten ist, begrüsst die Zurückhaltung der Landesregierung in einem traditionell sozialpartnerschaftlich geregelten Bereich wie den flankierenden Massnahmen (FlaM).

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Hotellerie innovativ: Diese Ostschweizer Hoteliers wurden ausgezeichnet

Wie geht Hotellerie im 21. Jahrhundert? Diese Frage versucht der Hotel-Innovationspreis (HIP) durch Verleihung von Preisen an besonders innovative Hoteliers zu beantworten. Vergangenen Mittwoch, den 09.12.2015 wurde der Preis zum zweiten Mal vergeben. Die vom Verein Hotels-St. Gallen-Bodensee verliehene Auszeichnung wurde an vier Sieger-Ideen in den Kategorien „Mitarbeiter“ und „Hotelier“ vergeben. In der Kategorie „Mitarbeiter“ wurden Preise für den 1. bis 3. Rang vergeben, ein Preis wurde in der Kategorie „Hotelier“ vergeben. Insgesamt waren elf Projekte eingereicht worden.

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Berufsbildung als Wettbewerbsfaktor: RUAG Berufsbildungskonferenz in Bern

Als Land mit einem hohen Lohnniveau und wenig natürlichen Rohstoffen muss sich die Schweiz mit anderen Mitteln im Wettbewerb behaupten. Neben der Entwicklung und Herstellung von hochwertigen Technologieprodukten zählt die qualitativ hochstehende Berufsbildung zu den wichtigsten Faktoren. Um das Thema "Berufsbildung als Wettbewerbsfaktor" geht es an der dritten RUAG Berufsbildungskonferenz am 23. Oktober in Bern. Neben Bundesrat Johann Schneider-Ammann sind weitere hochkarätige Referenten zu Gast, so Hans-Peter Schwald, Verwaltungsratspräsident der RUAG, oder Biathlet Benjamin Weger. (Anmeldung erbeten bis zum 16. Oktober 2015 via registration@ruag.com)

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Watson.ch mischt Online-News-Medien auf

2014 etablierten sich mit watson.ch und blickamabend.ch zwei neue Angebote auf dem Schweizer Online-Newsmarkt. Diese setzen dabei stark auf jugendliche User, mobile Nutzung und Social Media. Erstmals wurden die beiden Angebote im Rahmen des Jahrbuchs „Qualität der Medien 2015“ bewertet. Die wissenschaftliche Analyse zeigt, dass die Qualität auf den Einstiegsseiten von watson.ch im Vergleich zur Onlinearena überdurchschnittlich gut ist.

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App hilft das beste Restaurant zu finden

Ab sofort müssen Sie sich nie wieder den Kopf bei der Restaurant-Auswahl zerbrechen. Eine neue App hilft dabei. Mit einem Wisch nach rechts werden interessante Speisen gespeichert. Die „Foodie“-App soll Gourmets dabei helfen, das richtige Restaurant auszuwählen. Jeonguk Lee und John Kim haben ihre Anwendung beim Wettbewerb Techcrunch Disrupt SF 2015 Hackathon vorgestellt. Die App zeigt dem User Fotos von Speisen, die von anderen Nutzern erstellt wurden, sowie Yelp-Reviews. Fotos, die interessant sind, können ganz nach Tinder-Manier mit einem Wisch nach rechts gespeichert werden.

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Der Euro-Vorauszahlungsdeal 2.0 ist Tatsache

Das Waldhotel National passt den „€-Vorauszahlungsdeal“ dem höheren Eurokurs ab sofort an. Dieses Angebot beinhaltet die Rückerstattung von Kursdifferenzen bei Vorauszahlung in Euro. Bis anhin bei einem Eurokurs von 1.10 gegenüber dem Schweizer Franken. Ab jetzt bei einem Eurokurs von 1.20. Zudem hält das renommierte Viersterne-Superior Hotel am bewährten Arosa €-Fighter-Angebot fest. Im September 2015 überschritt der Eurokurs erstmals seit der Aufhebung des Mindestkurses die 1.10 Marke. Damit entspannt sich die Situation für Schweizer Hotel- und Gastronomiebetriebe zwar kurzfristig marginal, jedoch bleiben Gäste aus der Schweiz und dem nahen Euroraum hart umkämpft. Das Viersterne-Superior Hotel positioniert sich deshalb weiterhin über attraktive Zusatzleistungen und passt den €-Vorauszahlungsdeal dem höheren Eurokurs an. Zudem hält das Waldhotel National am bewährten Arosa €-Fighter-Angebot fest.

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Faszination Film, Teil 5: Das Streben nach Glück – Wenn Du was willst, dann nimm es dir. Punkt.

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Sind Sie gerade arbeitslos? Starren Sie des letzten Mutes beraubt die weisse Decke an, oder schicken Sie noch haufenweise Bewerbungen los? Klappt es bei der Arbeit nicht so richtig? Oder wollen die Geschäftspläne einfach nicht aufgehen? Machen Sie zum dritten Mal ein unentgeltliches oder miserabel bezahltes Praktikum mit der vagen Hoffnung, eingestellt zu werden?  Wenn das Leben von Ihrem Traum weit entfernt zu sein scheint, dann nehmen Sie sich Zeit und schauen Sie sich das US-amerikanische Filmdrama „Das Streben nach Glück“ an. Zugegeben, sehr amerikanisch, oft kitschig, oft klischeehaft, und doch als Motivationsfilm ein absolutes Muss. Hollywood ist, wie bekannt, ein grosser Meister der Simplifizierung: Hier gibt es eine einfache Message, und diese wird in einprägsame Bilder gefasst. Keine langwierigen metaphysischen Erklärungen von Hintergründen und Gemütsstimmungen - all die vieldeutigen Schattierungen und Nuancen, die das europäische Kino so liebt. Aber in Sachen Motivation ist diese Einfachheit der Aussage wahrscheinlich genau das Richtige: Viel wirksamer als lange philosophische Diskurse über die Notwendigkeit des Weitermachens ist ein ehrliches und freundschaftliches Schulterklopfen, ein Händedrücken oder (manchmal noch besser) ein gut gemeinter kräftiger Tritt in den Hintern.

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