03 August 2016

Olympiade in Rio – wirtschaftlich ein Fehlstart

Die Stimmung kurz vor Beginn der Olympischen Spiele hält sich in Grenzen. Gastgeber Brasilien durchlebt politisch wie wirtschaftlich eine Krise. Und wer gehofft hatte, die Spiele könnten dem Land positive ökonomische Impulse geben, könnte demnächst bitter enttäuscht sein. Viel spricht dafür, dass die Rechnung mit dem „Olympia-Schub“ nicht aufgeht. Im Gegenteil, es drohen sogar mehr Insolvenzen. Zu diesem Ergebnis kommt der weltweit führende Kreditversicherer Euler Hermes in seiner jüngsten Studie „The Olympics: A false (economic) start for Brazil“. Zudem steigt die Inflation durch die Olympiade nochmals an, die Staatsverschuldung wächst rasanter, so dass Rio de Janeiro bereits einen „finanziellen Notstand“ ausgerufen hat und vom Staat mit einem Rettungspaket in Höhe von 2.9 Milliarden (Mrd.) Brasilianischer Reals (BRL) unterstützt werden musste.

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Hohes Einsparpotenzial: "Ambulant vor stationär"

Weltweit gehen im Gesundheitswesen die stationären Aufenthalte zurück, während ambulante Behandlungen auf dem Vormarsch sind. Der medizinische Fortschritt und veränderte Patientenbedürfnisse haben diesen Wandel möglich gemacht. Auch die Schweiz folgt nun diesem Trend, hinkt im internationalen Vergleich aber anderen Ländern hinterher. Erhebliches Einsparpotenzial bleibt ungenutzt. PwC Schweiz hat eine Studie erstellt, die aufzeigt, wie sich die Kostensteigerung im Gesundheitswesen durch eine Erhöhung des ambulanten Behandlungsanteils dämpfen lässt.

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Allianz Suisse – neue Wege mit Bewerbungsvideo

Auch bei der Suche nach geeigneten Bewerbern hat die Digitalisierung längst Einzug gehalten. Das ist kein Wunder, drängen doch immer mehr „digital natives“ auf den Arbeitsmarkt. Unternehmen, die die Besten für sich haben wollen, müssen sich bei ihren Kampagnen darauf einstellen. Allianz Suisse geht daher bei der Rekrutierung junger Talente neue Wege. Als erstes Versicherungsunternehmen der Schweiz vergibt sie jetzt einen Ausbildungsplatz mittels einer viralen Kampagne. Dafür können sich die Jugendlichen kreativ zeigen und ihr Bewerbungsvideo auf www.mylifeasatalent.ch hochladen. Wer die meisten Stimmen für sein Video erhält, kann seine Berufskarriere starten.

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Swisscom: Gute Ausbildung gegen Fachkräftemangel

Rund 325 junge Menschen beginnen im August ihre Ausbildung bei Swisscom. Für einen Beruf im ICT-Bereich hat sich mehr als die Hälfte von ihnen entschieden, darunter zum ersten Mal fünf Interactive Media Designer. Rund die Hälfte der 124 ICT-Lehrabgänger Ende Juli 2016 wird Swisscom direkt weiterbeschäftigen, darunter 24 Mediamatiker und 32 Informatiker. Somit bildet Swisscom ihre Fachkräfte im Informatikbereich zu einem Grossteil selbst aus – ein wichtiger Beitrag für den Nachwuchs in dieser Zukunftsbranche.

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Ungetreue Geschäftsführung: Neuer, strafbegründender Eigentumsbegriff

Das Basler Strafgericht hat im Rahmen seiner Rechtsprechung zur ungetreuen Geschäftsführung den Eigentumsbegriff in problematischer Weise erweitert. Neben dem „herkömmlichen“ Eigentum, Miteigentum und Gesamteigentum wird jetzt auch zwischen wirtschaftlichem und juristischem Eigentum differenziert. Vermögensdelikte können dabei auch gegenüber dem wirtschaftlichen Eigentümer begangen werden, auch wenn ihm juristisch das Vermögen gar nicht gehört. Die ungetreue Geschäftsführung ist in diesem Zusammenhang ein besonders heikler Straftatbestand. Der ist in Art. 158 Abs. 1 StGB wie folgt geregelt:

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Alpiq erhält Auftrag für neue Bahnstrecke CEVA

Mit einem neuen Bahntechnik-Auftrag in der Westschweiz festigt die Alpiq AG ihre strategische Positionierung im Bereich Verkehrstechnik. Alpiq ist als Bahntechnikspezialistin am Bau der neuen Verbindung federführend beteiligt. Die Strecke wird von Genf über Eaux-Vives nach Annemasse in Frankreich führen. Unter der Federführung von Alpiq rüstet das Konsortium Alpiq und Rhomberg Sersa Rail Group die 16 Kilometer lange Bahnstrecke CEVA (Cornavin − Eaux-Vives − Annemasse) aus. Auftraggeber sind die SBB und der Kanton Genf. Die Bauzeit ist von Ende 2016 bis Ende 2019 vorgesehen. Die neue Zugstrecke wird nach Fertigstellung nicht nur den Grossraum Genf verkehrstechnisch entlasten, sondern auch eine Lücke im Bahnverkehr zwischen der Westschweiz und Frankreich schliessen. Der Auftragswert für das Konsortium beläuft sich auf 68 Millionen Schweizer Franken.

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Coop-Nachwuchs – Rekordleistung 2016

Das Ausbildungsjahr schliesst bei Coop 2016 mit einem Rekord-Ergebnis – 979 Jugendliche oder 99 Prozent der Lernenden beenden ihren Ausbildungsweg erfolgreich. So hoch war die Quote noch nie. Coop ist der zweitgrösste Lehrstellenanbieter der Schweiz. Ein arbeitsmarkt-orientiertes Ausbildungsprogramm und engagierte Berufsbildner und Lernendenbetreuer bereiten dabei professionell auf den „Ernst des Lebens“ vor. Die Coop-Gruppe beschäftigt insgesamt 3'410 Lernende im In- und Ausland, davon 570 im internationalen Grosshandel. Jedes Jahr nehmen über 1'000 Jugendliche ihre Lehre bei Coop in Angriff. Ihre Erfolgsquote beim Lehrabschluss lag 2016 bei ausgezeichneten 99 Prozent. Die Bestleistung liefert Lauris Auch von Coop Vitality. Sie beendet ihre Ausbildung zur Pharma-Assistentin mit der Abschlussnote 6.0.

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Basiswissen zum Schlachtvieh‐ und Fleischmarkt 2015

Der Schweizer Bauernverband (SBV) hat gemeinsam mit der Proviande – der Branchenorganisation für Schweizer Fleisch – eine Broschüre erstellt. Dabei geht es um „Basiswissen zum Schlachtvieh‐ und Fleischmarkt“, die Information richtet sich an Landwirte, Metzger und andere in der Branche Tätige. Die bewusst auf Verständlichkeit angelegte Broschüre behandelt die Grundlagen des Schlachtvieh‐ und Fleischmarktes. Angesprochen werden auf rund 35 Seiten Themen wie Produktion und Märkte, Anreizprogramme, Labels und Rückverfolgbarkeit, Preisbildung, Marktordnung für Schlachttiere und der internationale Handel.

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