Corporate Volunteering – Mitarbeiter im Dienste einer guten Sache

02.06.2014 |  Von  |  Organisation
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Corporate Volunteering (CV) ist ein relativ neues Instrument, um gleichzeitig Gutes zu tun, Mitarbeitermotivation zu stärken, Teambuilding zu unterstützen und die Reputation des Unternehmens und damit den Markenwert zu steigern. Im deutschsprachigen Raum ist das CV auch als betriebliches Freiwilligenprogramm bekannt geworden.

Praktisch gemeint ist der freiwillige Einsatz von Mitarbeitern für wohltätige oder gemeinnützige Zwecke. Häufig kommt dabei die komplette Belegschaft an bestimmten Tagen im Jahr zum Einsatz, den sogenannten „Social Days“. Meist ist das CV Teil der „Corporate Social Responsibility„-Bemühungen eines Unternehmens und wird auch von den für die CSR Zuständigen organisiert.



Dabei ist das Corporate Volunteering eigentlich ein viel zu wertvolles Tool, um es nur grösseren Konzernen zu überlassen. Auch als KMU gibt es wunderbare Möglichkeiten, die Human Resources Ihres Unternehmens während der Arbeitszeit einer guten Sache zur Verfügung zu stellen. Unsere Tipps helfen Ihnen dabei, genau die Art von Engagement zu finden, die Ihrem Unternehmen und den sozialen Projekten Ihrer Wahl gut tut.

Den Rahmen bestimmt das Unternehmen

Grundsätzlich geht es beim Corporate Volunteering immer um Zeitspenden und/oder Know-how-Spenden. Wie diese eingesetzt werden, ist individuell gestaltbar. Wenn Sie mit CV beginnen, kann ein erster, punktueller Einsatz das Richtige sein – ein Social Day etwa, bei dem Führungskräfte und Mitarbeiter gemeinsam einen Tag lang an einem Projekt mithelfen. Meist wird es sich dabei um handwerkliche Unterstützung handeln, etwa um einen Spielplatz mitzubauen, einen urbanen Garten anzulegen oder eine soziale Einrichtung zu renovieren.

Aktionstage sind exzellent zum Teambuilding geeignet, haben aber häufig eher einen symbolischen als wirklich nachhaltigen Charakter. Dies lässt sich ändern, wenn sie mit einer finanziellen Spende für Material- und laufende Kosten verknüpft werden, das Unternehmensnetzwerk von der gemeinnützigen Organisation für einen parallelen Spendenaufruf genutzt werden kann oder noch zusätzlich eine Wohltätigkeitsveranstaltung organisiert wird.



Ein nachhaltigerer Einsatz kann etwa einwöchige Freistellungen einzelner Mitarbeiter für grössere Projekte einschliessen, die unter Umständen auch Schulungsmassnahmen beinhalten. Ebenfalls möglich sind fortlaufende Mentoring-Programme. Hierbei können Mitarbeiter und das Management ihre speziellen Kompetenzen etwa an Jugendliche oder Langzeitarbeitslose bei der Hilfe zur Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt zur Verfügung stellen. Dies kann in Form firmeninterner Workshops geschehen oder als persönlich angelegte 1-on-1-Patenschaften zwischen einzelnen Mitarbeitern und einem Mentee.

Alternativ können Mitarbeiter im Unternehmen erworbene Kompetenzen langfristig in NGOs und Projekte in Form von Beratungstätigkeiten einbringen. Das kann vom Controlling über die Kommunikation und Pressearbeit bis zum Fundraising und der Hilfe bei der Sponsorensuche für Events reichen. Diese sogenannten Pro-bono-Leistungen werden erfahrungsgemäss von allen Seiten als sehr sinnvoll erfahren.

Neue Projekte auftun oder vorhandene unterstützen?



Corporate Volunteering muss nicht unbedingt innerhalb eines völlig neuen Projektes stattfinden – oft engagieren Mitarbeiter sich bereits in ihrer Freizeit für eine unterstützenswerte Angelegenheit, kennen sich bereits mit den dortigen Gegebenheiten aus und haben Vertrauen aufgebaut. Wenn Sie ein CV-Engagement planen, fragen Sie doch zuerst bei Ihrem Team nach, ob es dort schon ehrenamtliche Mitarbeit gibt, die sich für einen Mitarbeitereinsatz ausdehnen lässt. Nehmen Sie es einem Mitarbeiter aber auch nicht übel, wenn er oder sie Privates und Berufliches auch in dieser Hinsicht getrennt lassen möchte, und drängen Sie nicht auf eine Kontaktaufnahme.

Alternativ können Sie Ihr CV auch als kontinuierliche Unterstützung des bestehenden Engagements Ihrer Mitarbeiter gestalten, etwa indem diesen Arbeitszeit zur Ausübung ihres Ehrenamtes zur Verfügung gestellt wird. Binden Sie die Betreffenden in Ihre Überlegungen ein und fragen Sie nach, wie sich eine solche Kooperation verwirklichen liesse.

Die Betonung liegt dabei weiterhin auf „freiwillig“. Dies ist auch insgesamt zu bedenken! Sollte ein Teammitglied sich nicht für das CV melden, dann bauen Sie keinen Druck auf – das widerspricht der Idee als solcher.

CV allein zu Marketingzwecken: Das kann schiefgehen



Betrachten Sie das CV nie allein aus der Imageperspektive. Das würde nicht nur seinen Zweck unterhöhlen – die meisten Projektverantwortlichen sehen es auch nicht gerne, offensichtlich zu Werbezwecken missbraucht zu werden. Fragen Sie vorab immer an, inwieweit das Engagement im Rahmen Ihres Reputationsmanagements kommuniziert werden darf: Können Logos der Organisation verwendet werden? Dürfen Fotos und Berichte der Projektmitarbeit auf der Website etc. veröffentlicht werden? Fragen Sie immer auch, wie Sie der Organisation öffentlichkeitswirksam entgegenkommen können, damit klar eine Win-win-Situation entsteht.

So unterstützt CV Ihre Unternehmenskultur

Binden Sie Ihre Mitarbeiter und Teamkollegen auf jeden Fall in den Entscheidungsfindungsprozess ein, welche Projekte wie unterstützt werden sollen. Lassen Sie jeden Vorschläge machen, sammeln Sie diese und informieren Sie sich über die zur Wahl stehenden Organisationen. Organisieren Sie ein Brainstorming-Event, bei dem Vorschläge über das Ausmass des Engagements gemacht werden können. Überlegen Sie sich aber auch selbst, welche Form des Engagements Sie als Unternehmer anbieten möchten, und setzen Sie diesen Rahmen klar, damit auf keiner Seite falsche Hoffnungen entstehen.



 

Oberstes Bild: © mangostock – Shutterstock.com



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