Freihandelsabkommen mit China: Schweiz wird besser geschützt

10.07.2014 |  Von  |  News  | 
Freihandelsabkommen mit China: Schweiz wird besser geschützt
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Das jüngst mit China vereinbarte Freihandelsabkommen (01.07.2014) bietet für schweizerische Unternehmen einige deutliche Vorteile bei Geschäften mit dem Reich der Mitte. Direkt werden sich vor allem der Abbau der Zollschranken sowie einige weitere Handelserleichterungen auswirken. So berichtet der „Tagesanzeiger“, dass 95 % des Warenverkehrs zwischen der Schweiz und China von dem Freihandelsabkommen profitieren werden. Langfristig dürften die schweizerischen Unternehmen aber einen anderen Verhandlungserfolg gutheissen, der durch das Abkommen endlich in konkrete Massnahmen umgesetzt wird.

Besserer Schutz des geistigen Eigentums

Durch das Freihandelsabkommen wird das geistige Eigentum deutlich besser als in der Vergangenheit geschützt. Der Schweiz gelang es, diesbezüglich wesentlich höhere Standards zu verhandeln, als sie sonst international üblich sind. Durch die Gesamtheit dieser Massnahmen geht man hierzulande davon aus, dass die Exporte aus der Schweiz nach China jährlich um 5 % zunehmen werden. Durch den Abbau der Zollschranken wird sich eine finanzielle Erleichterung für hiesigen Unternehmen bis 2028 in einem Volumen von 5,8 Milliarden Franken ergeben, erklärt Daniel Küng, seines Zeichens Chef von Switzerland Global Enterprise, im Gespräch mit der „Neuen Zürcher Zeitung am Sonntag“.

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Neue Kauflust in der Schweiz

10.07.2014 |  Von  |  News  | 
Neue Kauflust in der Schweiz
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Mehr Gehalt, positive Konjunkturdaten, dürftige Zinsen für den durchschnittlichen Anleger: Werden all diese Zutaten vermischt, ergibt sich daraus, dass sich die Einwohner der Schweiz in diesem Jahr schon fast in einen kleinen Kaufrausch hineinsteigern. Das führt auch zu Optimismus für den Detailhandel: Dieser seit Langem kränkelnde Sektor befindet sich ebenfalls wieder im Aufwind, sodass insbesondere die Betreiber kleinerer Geschäfte profitieren. Nur ein Segment ist nach wie vor ein Sorgenkind der Schweizer Unternehmer.

Rückenwind aus fast allen Branchen

Im ersten Quartal 2014 wurde nach Angaben der Grossbank UBS ein Wachstum von 1,2 % gegenüber derselben Zeitspanne im Vorjahreszeitraum erzielt. Im zweiten Quartal erwartet das Kreditinstitut sogar einen noch grosszügigeren Anstieg, der auch durch den Konsumindikator untermauert wird: Dessen Anstieg von 1,68 auf 1,77 Punkte ist zum Grossteil dem Detailhandel zu verdanken, der im Mai einen unerwarteten Aufwind erfuhr. Noch im April sanken die Umsätze leicht, doch der erwähnte starke Mai konnte diesen Rückgang vollständig abfedern.

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Wertschöpfung steigern: Bundesrat will Reform der Verrechnungssteuer

09.07.2014 |  Von  |  News  | 
Wertschöpfung steigern: Bundesrat will Reform der Verrechnungssteuer
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In der Schweiz rückt eine Reform der Verrechnungssteuer immer näher. Bundesrat und Parlament sind aber noch mit den expliziten Details des diesbezüglichen Reformpakets beschäftigt. Dabei steht vor allem eine Umstrukturierung der schweizerischen Verrechnungssteuer im Fokus. Laut entsprechenden Schätzungen könnte im Zuge einer solchen Reform die wirtschaftliche Wertschöpfung in der Alpenrepublik um rund 300 bis 600 Millionen Franken pro Jahr wachsen.

Umstrukturierung der klassischen Verrechnungssteuer: Die Zahlstellensteuer soll kommen

Dabei sind sich Experten schon lange einig, dass der bisherige Umgang mit der Verrechnungssteuer dazu beiträgt, dass sich – im Hinblick auf die Auslandstätigkeiten – die international tätigen schweizerischen Unternehmen weitgehend über sogenannte Offshore-Gesellschaften finanzieren. Der Bundesrat hat diesbezüglich Anfang Juli vorgeschlagen, dass eine Zahlstellensteuer integriert wird, die das Finanzierungsgeschäft zu einem grossen Teil wieder in die Schweiz verlagert.

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Lindt & Sprüngli baut Vormachtstellung am Schokoladenmarkt aus

08.07.2014 |  Von  |  News  | 
Lindt & Sprüngli baut Vormachtstellung am Schokoladenmarkt aus
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Auch wenn sich der internationale Gesamtschokoladenmarkt eher negativ entwickelt hat, konnte der Schweizer Hersteller aus Kilchberg, Lindt & Sprüngli, seinen Umsatz im Vorjahr deutlich steigern. Das zeigen die Zahlen des nun präsentierten Geschäftsberichtes, der von einem Plus von immerhin 8,0 % spricht.

Wichtige Marktanteile erzielt

Insgesamt hat der Hersteller von feiner Schokolade 2,9 Milliarden Franken Umsatz erzielt, wobei auch die organischen Verkäufe des Unternehmens mit 8,6 % deutlich zunahmen. Lindt hat damit die Entwicklung der Gesamtmärkte für Schokolade wieder einmal deutlich übertroffen und beim saisonalen Verkauf deutlich zugelegt.

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Oettinger Davidoff vermeldet neuen Produktionsrekord

08.07.2014 |  Von  |  News  | 
Oettinger Davidoff vermeldet neuen Produktionsrekord
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Oettinger Davidoff hat ein turbulentes Geschäftsjahr hinter sich gebracht. Zum einen vermeldet der Handelskonzern aus Basel einen absoluten Produktionsrekord im Premiumsegment der Zigarren, zum anderen wird aufgrund des Firmenumbaus und der damit zusammenhängenden Verkäufe weniger umgesetzt.

So viele Zigarren wie noch nie

Die Oettinger Davidoff AG hat im vergangenen Geschäftsjahr so viele Zigarren verkauft wie noch nie. Trotzdem sank der Umsatz um zwei % auf insgesamt 1,2 Milliarden Franken. Was das Familienunternehmen davon als Gewinn verbucht, bleibt ein gut gehütetes Geheimnis. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 38,9 Millionen Zigarren der Hausmarke verkauft, was einer Umsatzsteigerung von knapp 25 % entspricht. Die neu im Produktportfolio befindlichen Zigarren, die in Nicaragua handgefertigt werden, waren so gefragt, dass die Kunden zeitweise Lieferengpässe in Kauf nehmen mussten.

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Die Wirtschaft freut’s – Die Schweizer sind seit Monaten in Kauflaune

08.07.2014 |  Von  |  News  | 
Die Wirtschaft freut’s – Die Schweizer sind seit Monaten in Kauflaune
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Nicht nur die Temperaturen und die Sonnentage haben in der Schweiz in letzter Zeit zugelegt, auch die Kaufkraft der Schweizer ist gestiegen. Somit hat sich die Geschäftslage vor allem im Detailhandel deutlich aufgehellt, während der private Autokauf wieder einmal leichter zurückgegangen ist.

Schwächeres Wachstum im ersten Quartal

Nach etwas schwächeren ersten drei Monaten in diesem Jahr mit einem Wachstum von lediglich 1,2 Prozent hat der Privatkonsum nun im zweiten Quartal deutlich zugelegt. Der Konsumindikator, der von UBS in regelmässigen Abständen publiziert wird, hat nun einen Anstieg von 1,68 auf 1,77 Punkte ergeben. Auch hier war es wieder der Geschäftsgang im Detailhandel, der für eine positive Entwicklung und Auftrieb sorgte. Vor allem die Händler sind optimistisch, nachdem sich die Detailhandelsumsätze noch im April um 1,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum im Minus befanden. Nun wird ein deutlicher Anstieg erwartet, der auf viele unterschiedliche Branchen übergreifen sollte.

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Hoffmann-La Roche: Unter den Top Ten der weltweit teuersten Konzerne

08.07.2014 |  Von  |  News  | 
Hoffmann-La Roche: Unter den Top Ten der weltweit teuersten Konzerne
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Das Beratungsunternehmen EY (früher Ernst & Young) hat sein aktuelles Ranking der weltweit teuersten Konzerne vorgestellt. Das Schweizer Unternehmen Hoffman-La Roche hat es auf den zehnten Platz geschafft. Der Konzern mit dem Hauptquartier in Basel wies Ende Juni 2014 einen Börsenwert von 256 Milliarden US-Dollar aus und verdrängte damit den US-amerikanischen Öl-Multi Chevron aus den Top Ten des Rankings. Mit einem Börsenwert von 560 Milliarden US-Dollar bleibt Apple der globale Spitzenreiter.

Auch andere Schweizer Firmen schlagen sich in diesem globalen Ranking gut. In der Rangliste der 300 wertvollsten Unternehmen ist die Schweiz mit immerhin neun Konzernen vertreten und belegt damit in der Gesamtwertung zusammen mit Australien einen achten Platz. Der Nahrungsmittelkonzern Nestlé besetzt den elften Rang, Novartis liegt derzeit auf Platz 13. Im ersten Halbjahr 2014 konnten die neun Schweizer Unternehmen ihren Börsenwert um rund 5 % erhöhen, im Vergleich zum Jahresende 2012 ist dieser sogar um 34 % gestiegen. EY-Berater Louis Siegrist formuliert im EY-Studien-Communiqué, dass die Schweizer Konzerne nun einen so hohen Marktwert erreichen, dass es schwierig werde, ihre Marktkapitalisierung weiter zu erhöhen.

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Wankt der Bankensektor in der Schweiz?

08.07.2014 |  Von  |  News  | 
Wankt der Bankensektor in der Schweiz?
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Banker fahren Mercedes oder BMW und haben zumindest finanziell keine grösseren Probleme? In der nahen Zukunft wird sich das wohl ändern, wenn man den Ausführungen der Mitarbeiter der Branche glaubt.

Denn nicht wenige Bankangestellte sind davon überzeugt, dass es mit der Finanzwelt in den kommenden Jahren bergab gehen wird – und das betrifft sowohl die Gehälter als auch die Stellen selbst, was offensichtlich zu wenig Optimismus in den Kreditinstituten führt.

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Das Schienennetz der SBB auf Sparkurs

08.07.2014 |  Von  |  News  | 
Das Schienennetz der SBB auf Sparkurs
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Aufgrund starker Belastung des gesamten SBB-Schienennetzes ist der Nachholbedarf beim Unterhalt grösser als bisher angenommen. Die Gleise werden sehr intensiv befahren, wobei auch berücksichtigt werden muss, das meist jeder einzelne Zug schwerer ist als früher und schneller beschleunigt. Der gesamte Nachholbedarf für das Schienennetz beläuft sich auf 2,03 Milliarden CHF. Damit ist die Zahl im Vergleich zur letzten Prognose von 1,8 Milliarden CHF deutlich gestiegen.

Die Fahrbahnen sind in den vergangenen Jahrzehnten viel zu wenig erneuert und unterhalten worden, wenn man bedenkt, wie stark die Belastung gestiegen ist. Die Gleisanlagen können laut SBB nicht mehr wie bisher 37 Jahre, sondern nur noch 33 Jahre genutzt werden. Laut Netzzustandsbericht der SBB werden die Infrastrukturanlagen in der Schweiz zu 71 % als „in einem sehr guten Zustand“ befindlich bewertet, immerhin noch 22,5 % erhalten die Beurteilung „durchschnittlich“. Akut kritisch war keine der Anlagen, womit der gesamte Bericht das Schienennetz als durchaus in gutem Zustand bewertet.

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Konjunktur: ZEW Indikator Schweiz geht leicht zurück

07.07.2014 |  Von  |  News  | 
Konjunktur: ZEW Indikator Schweiz geht leicht zurück
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In der Jahresmitte legen die Wirtschaftsforscher traditionell aktuelle Updates ihrer Konjunkturprognosen vor. Für die Schweiz bedeutet dies in diesem Jahr eine leichte Korrektur nach unten. In seiner aktuellen Einschätzung der wirtschaftlichen Lage ging das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) mittelfristig von einem eher gedämpften Wirtschaftswachstum aus. Der ZEW Indikator Schweiz bestätigt diesen Trend.

Der Konjunkturindikator wird von der Credit Suisse und dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung Mannheim (ZEW) herausgegeben. Im Vergleich zum Vormonat ist er im Juni 2014 um 2,6 auf 4,8 Punkte gesunken. Nach dem Höchststand im Dezember letzten Jahres hat sich die Abschwächung der Schweizer Konjunktur damit ein weiteres Mal bestätigt. Der ZEW Indikator wird monatlich erhoben. Für den aktuellen Monat wurden 42 Finanzanalysten zu ihren Konjunkturerwartungen befragt.

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