Einstellung zur Karriere: Wie tickt die Generation Z?

15.10.2015 |  Von  |  News
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Die nächste Welle der Digital Natives blickt ihrer Zukunft optimistisch entgegen und ist vom Unternehmertum fasziniert.

Dies zeigt die jüngste Studie „Generation Z Grows Up“ des internationalen Forschungs- und Beratungsunternehmens Universum.

Die Mitglieder der Generation Z kamen von etwa 1995 bis 2010 zur Welt. Die vorangegangenen Generationen werden als Generation Y und Generation X bezeichnet. Als Digital Natives werden Personen der gesellschaftlichen Generation bezeichnet, die mit den digitalen Technologien aufgewachsen sind. (Wikipedia)

Universum befragte rund 50.000 junge Menschen (geboren zwischen 1996 und 2000) in 46 Ländern zu ihren Karriereplänen, ihren Ängsten bezüglich der Arbeitswelt, ihren Einstellungen zur Hochschulausbildung und vielen anderen Themen – Einblicke, die Unternehmen nutzen können, um die nächste Generation der Digital Natives für sich zu gewinnen und an sich zu binden.

Die Generation Z ist mit einem beispiellosen Zugang zu Informationen aufgewachsen – ebenso mit der Möglichkeit, online nahezu mühelos mit anderen zu interagieren und sie zu beeinflussen. Der problemlose und spielerische Umgang mit der digitalen Welt verleiht der Generation Z Macht und gibt ihr das Gefühl, dass alles möglich ist.

Internationale Arbeitgeber, die diese jungen „Digital Super-Natives“ rekrutieren und an sich binden wollen, müssen sich mit den Zielen und Arbeitsstilen dieser neuesten Generation auseinandersetzen.



Zu den wichtigsten Ergebnissen der Studie für Arbeitgeber zählen:

  • Optimistische Einstellung: Diese Generation geht davon aus, dass alles möglich ist; 65 Prozent der Befragten sehen der Zukunft zuversichtlich entgegen.
  • Werte am Arbeitsplatz: Nahezu 4 von 10 fürchten, dass sie keinen Job finden werden, der ihrer Persönlichkeit entspricht. Für Arbeitgeber ist es entscheidend, dass sie den Wunsch der jungen Menschen berücksichtigen, sie selbst zu sein und ihrer Persönlichkeit auch auf der Arbeit Ausdruck zu verleihen.
  • Alternativen zur Hochschule. Nur 15 Prozent können sich mit der Idee anfreunden, gänzlich auf die Hochschule zu verzichten, doch 47 Prozent erklären, dass sie es „vielleicht“ in Betracht ziehen würden, direkt ins Arbeitsleben einzutreten, statt eine Hochschule zu besuchen. In Aus- und Weiterbildung zu investieren, wird für Arbeitgeber zu einer neuen Notwendigkeit.
  • Unternehmerisches Denken. Beeindruckende 55 Prozent sagen, dass sie interessiert daran sind, ihr eigenes Unternehmen zu gründen – eine Prozentzahl, die in den Schwellenmärkten sogar noch grösser ist. Wie werden grosse internationale Unternehmen diese Start-up-Generation rekrutieren und an sich binden?

Die Studie ist hier abrufbar: kostenpflichtige und Gratis-Version

 

Artikel von: Universum
Artikelbild: © Vasin Lee – shutterstock.com

Über Samuel Nies

Als gelernter Informatikkaufmann war für mich schon schnell klar, dass die Administration von verschiedenen Systemen zu meinem Gebiet werden sollte. Um aber auch einen kreativen Anteil in meinen Arbeitsalltag zu integrieren, verschlug es mich in die Welt des Web Content Management.


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