Adieu Montagsblues! So starten Sie effektiv und motiviert in die Woche

06.08.2014 |  Von  |  Allgemein
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Kennen Sie das auch? Nach einem entspannten Wochenende ruft Sie das schrille Klingeln des Weckers am Montagmorgen zurück in die Realität und es fällt Ihnen schwer, innerlich wieder auf Produktivität und Leistung umzustellen. Gedanken an bevorstehende Meetings oder liegen gebliebene Projekte vermitteln kein positives Gefühl für den Wochenanfang, sondern hemmen und können sogar den sogenannten Montags-Blues auslösen. Wie Sie effizient dagegensteuern können, erfahren Sie hier.

Unterschiedliche Ursachen haben gleiche Wirkungen



Es gilt als statistisch erwiesen, dass viele Arbeitnehmer am Montag schlechter gelaunt sind, über Konzentrationsmangel klagen oder einfach eine geringere Produktivität bei ihrer Arbeitsleistung erbringen. Dies ist im Grunde genommen ein Widerspruch, denn eigentlich sollte nach zwei freien Tagen genau das Gegenteil der Fall sein.

Warum der Montag oft als heikler Arbeitstag gilt, kann unterschiedliche Ursachen haben. Zum einen sind manche durch einen veränderten Rhythmus des Schlafs aus dem Gleichgewicht gebracht. Denn die meisten gehen am Wochenende später zu Bett und schlafen morgens aus. Damit gerät die innere Uhr durcheinander, was quasi einen Jetlag produziert. Damit steht am Montagmorgen weniger Energie zur Verfügung als an anderen Arbeitstagen.

Eine weitere Ursache für den Montags-Blues kann aber auch ein schwieriges Klima oder sogar Konflikte am Arbeitsplatz sein. Das hemmt die Freude und Motivation auf der Arbeit und begünstigt innere Widerstände, was sich wiederum negativ auf den Arbeitseinstieg zu Wochenbeginn auswirkt.

Für manche stellt sich aber der Wechsel zwischen freier Zeit am Samstag und Sonntag und vorgegebenen Zeitplänen während der Woche als Herausforderung dar, der sie nur mit viel Aufwand gewachsen sind. Zudem sind Wochenpendler durch Reisestress und die Trennung von Heim und Familie besonders gefordert, wenn es darum geht, wieder in den Wochenrhythmus zu finden.





Beim Fruehstuecken einen spannenden Zeitungsartikel lesen. (Bild: auremar / Shutterstock.com)

Beim Fruehstuecken einen spannenden Zeitungsartikel lesen. (Bild: auremar / Shutterstock.com)

So schlagen Sie der schlechten Laune ein Schnippchen

Wenn Sie sich jetzt fragen, wie Sie den Montags-Blues umgehen können, ist dies einfach erklärt. Achten Sie darauf, dass der Unterschied zwischen den Schlafenszeiten zwischen Wochentagen und Wochenenden nicht allzu gross ist. Zugleich sollten Sie sich am Montag viel Zeit geben, in den Tag und den Arbeitsrhythmus zu finden. Stehen Sie am besten 20 oder 30 Minuten früher auf und starten Sie mit einem geruhsamen Frühstück in den Tag. Besser gelingt es noch, wenn Sie gleich nach dem Aufstehen etwas Gymnastik machen oder einfach am offenen Fenster ein paar Dehnübungen machen.



Neben Ihrem Körper sollten Sie auch Ihr Gehirn auf Trab bringen, weshalb Sie bei Gelegenheit während des Frühstücks einen spannenden Zeitungsartikel lesen sollten. Wenn Sie dafür keine Zeit haben, bietet sich dafür während der Busfahrt vielleicht noch die Option. Wichtig ist, dass Sie den Tag unbedingt mit Tageslicht starten sollten, das heisst verschieben Sie – wenn möglich – im Winter Ihre Arbeitszeit eine Stunde nach hinten.

Machen Sie sich Gedanken über Ihre ganz persönlichen Vorteile des Wochenbeginns. So etwa könnten Sie sich montagmorgens ein frisches Croissant vom Bäcker holen oder sich während der Mittagspause einen heissen Espresso beim Italiener um die Ecke gönnen. Was die Arbeit betrifft, so könnten Sie sich die Devise zu Herzen nehmen, dass jede neue Woche exakt fünf neue Tage zur Realisierung Ihrer Ziele bietet.

Vielleicht ist es bei Ihnen im Unternehmen ähnlich wie bei vielen anderen: Montagmorgens ist ein Meeting angesetzt, um das Team auf die Woche einzustimmen und Anstehendes zu besprechen. Doch statt so die Effektivität zu steigern, rauben solche Meetings am Montag oft die Energie der Mitarbeiter, die so oft eher unnötigen Informationen ausgesetzt sind. Machen Sie sich Gedanken, ob Sie an diesen Besprechungen tatsächlich teilnehmen müssen. Vielleicht können Sie anregen, ob diese Meetings nicht besser dienstags oder am Freitag angesetzt sind.



Liegengebliebene Aufgaben haben Einfluss auf Motivation

Wenn Sie am Freitag das Büro verlassen, obwohl noch unerledigte oder halb fertiggestellte Aufgaben vorhanden sind, sollten Sie diese natürlich in Ihre Planung für die kommende Woche integrieren. Am besten halten Sie dazu in kurzen Stichworten fest, welche Arbeitsschritte noch zu erledigen sind und fertigen eine Reihenfolge an, sodass Sie am Montag gleich mit dem ersten To-Do-Schritt beginnen können.

Eine effektive Wochenplanung ist das A und O für Effizienz am Arbeitsplatz. Machen Sie Ihre Liste für die kommende Woche am besten am Freitag kurz vor Feierabend. Damit können Sie gleich Ihre Aufgaben für Montag festlegen und sich so besser auf die Aufgaben einstellen. Beachten Sie, dass ein einfacher Start in die Arbeitswoche meist produktiver und effektiver ist, als gleich mit einer Mega-Aufgabe oder einer Tätigkeit, die Sie gar nicht mögen, zu starten.



 

Oberstes Bild: © spotmatik – Shutterstock.com


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