Im November 2015 haben in der Schweiz 429 Firmen Insolvenz angemeldet, das sind 8 Prozent mehr als im November 2014. Am stärksten betroffen ist das Gastgewerbe.
Offenbar ist die sich momentan zäh entwickelnde Wirtschaft nun auch bei den Mittelständlern angekommen.
2013 hat die Migros das grösste Solarkraftwerk der Schweiz ans öffentliche Stromnetz angeschlossen. Jetzt wurde die Anlage auf den Dächern der Migros-Verteilbetrieb Neuendorf AG (MVN AG) erweitert und sie produziert neu Strom für 1'600 Haushalte. Damit ist sie wieder das leistungsfähigste Solarkraftwerk der Schweiz.
Mit dem Bau einer neuen Lagerhalle hat die MVN AG ihre bestehende Solaranlage um 5'740 Photovoltaikmodule oder 9'184 m² Fläche vergrössert. Mit dieser Erweiterung produziert die Anlage über 25 Prozent mehr Strom als bisher und ist aktuell das leistungsstärkste Solarkraftwerk der Schweiz.
"Datensicherheit ist für Unternehmen von hoher strategischer Bedeutung und doch beherrschen die meisten Unternehmen ihre Sicherheitsprozesse nur unzureichend", sagt Dr. Boris Piwinger, Berater und Experte für Informationssicherheit bei A.T. Kearney.
"Für Funktionen wie Produktion oder Beschaffung haben die Verantwortlichen ein klares Verständnis von operativer Exzellenz. Doch bei Informationssicherheit herrscht noch eine grosse Unsicherheit: 79 Prozent der Unternehmen haben nach eigenen Angaben keine klaren Vorstellungen zu Effizienz im Informationssicherheitsmanagement – und die restlichen 21 Prozent haben meist auch kein klares Konzept."
2015 sind weltweit insgesamt weniger Software-Sicherheitslücken gemeldet worden als im Vorjahr. Allerdings stieg die Zahl veröffentlichter Schwachstellen mit hohem Schweregrad. Nach Analyse des Potsdamer Hasso-Plattner-Instituts (HPI) wurden allein in den vergangenen zwölf Monaten gut 5.350 Meldungen zu Software-Schwachstellen registriert oder aktualisiert. Im Jahr 2014 waren es noch rund 7.200 gewesen.
Wie die Übersicht der Informatikwissenschaftler allerdings auch zeigt, liegen im Vergleich zum Vorjahr mehr Sicherheitslücken mit hohem Schweregrad vor (gut 2.000 gegenüber fast 1.800). Hinweise auf so genannte "Vulnerabilities" mittleren Schweregrads gab es 2015 mit gut 2.800 hingegen deutlich weniger.
Pakete und Briefe als Übermittler von Weihnachtsgrüssen erfreuen sich ungebrochener Beliebtheit: Vom 1. Dezember bis zum Weihnachtstag verarbeitete die Schweizerische Post über 18 Millionen Pakete. Seit 2012 ist das zum vierten Mal in Folge ein Spitzenwert. An manchen Tagen hat die Post in diesem Advent deutlich über eine Million Pakete verarbeitet.
Um alle Weihnachtssendungen pünktlich zuzustellen, sortierte die Post auch diesen Dezember an zusätzlichen Tagen Pakete. Bereits zum 19. Mal unterstützt die Post die Aktion «2 x Weihnachten». Bis am 9. Januar 2016 nehmen alle Poststellen Spendenpakete für Bedürftige entgegen und leiten sie kostenlos an das Schweizerische Rote Kreuz weiter. Erstmals holt die Post mit pick@home Pakete für „2 x Weihnachten“ gratis zu Hause ab.
Der jahrelange Patentstreit zwischen Ericsson und Apple ist beendet.
Die beiden IT-Global Player haben eine Patent-Lizenzvereinbarung getroffen und legen alle Rechtsstreitigkeiten bei.
Die Schweizer Wirtschaft ist trotz verlangsamten Wachstums immer noch gut unterwegs. Für Armutsbetroffene und Einkommensschwache spitzt sich die Lage jedoch zu. Caritas stellt im Bericht zur sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung im soeben erschienenen Sozialalmanach 2016 fest: Es wurden so viele Menschen ausgesteuert wie seit zehn Jahren nicht mehr. Gleichzeitig drängt der Abbau von bedarfsabhängigen Leistungen Armutsbetroffene weiter an den Rand der Gesellschaft.
Die Besorgnis über die wirtschaftliche Entwicklung prägte das Jahr 2015. Nach der Aufwertung des Schweizer Frankens zu Beginn des Jahres übertrafen sich Expertinnen und Experten in pessimistischen Prognosen für die wirtschaftliche Entwicklung der Schweiz.
Die Umsetzung des Pariser Klima-Abkommens bringt der Schweiz grosse Vorteile: Unser Land könnte pro Jahr gegen vier Milliarden Franken Energiekosten sparen, 500 vorzeitige Todesfälle vermeiden sowie Tausende von Jobs schaffen. Dies zeigt eine Studie des New Climate Institutes im Auftrag des WWF Schweiz.
Klimaschutz heisst ganz einfach weniger Erdöl, Erdgas und Kohle zu verbrennen. Das bedeutet für Länder wie die Schweiz: weniger Rohstoff-Importe, mehr Jobs in den Bereichen Energieeffizienz und erneuerbare Energien sowie bessere Gesundheit dank sauberer Luft. Das Beratungsunternehmen New Climate Institute hat diese Vorteile u.a. für die USA, die EU und im Auftrag des WWF auch für die Schweiz berechnet.
Das Bundesverwaltungsgericht hat entschieden: Für Lokomotivführer, die ihren Arbeitsort in der Schweiz haben, müssen Löhne bezahlt werden, die in der Schweiz üblich sind. Die Gewerkschaft SEV erhält damit recht; das Urteil ist wegweisend für die Frage der Schweizer Löhne im Umgang mit der Europäischen Union.
Das Urteil versetzt das Bundesamt für Verkehr ins Unrecht, das für das Bahnunternehmen Crossrail zugelassen hatte, dass auch ausländische Löhne zur Berechnung zugelassen wurden.
„Möchten Sie gerne einen Arsen-Weihnachtskringel oder einen Zyankali-Spekulatius probieren?“ fragten heute Engel in der Aarauer Altstadt. Viele Passanten blieben daraufhin irritiert, teils schockiert stehen, wurden dann aber gleich über den Hintergrund dieser Aktion aufgeklärt.
Die AG STG (Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner) zeigte mit der Aktion „Vergiftetes Weihnachtsgebäck“ auf, dass die Ergebnisse von Tierversuchen nicht auf Menschen übertragbar sind.
Check Point® Software Technologies Ltd. (NASDAQ: CHKP), der weltweit grösste Pure Play Sicherheitsanbieter, hat die Malware-Familien präsentiert, die im November 2015 weltweit am häufigsten für Angriffe auf Netzwerke von Unternehmen eingesetzt wurden. Forschungsdaten zeigen einen Anstieg der auf Deutschland gerichteten Cyber-Bedrohungen von Indexwert 2,2 im Oktober auf 3,8 im November.
Interessantes Ergebnis ist auch, dass die Schweiz und Österreich in beiden Monaten mehr angegriffen wurden. Hier wurde ein Anstieg von 3,7 (Österreich) und 2,2 (Schweiz) auf bis zu 4,4 (Schweiz) und 4,5 (Österreich) berichtet. 1 Das am meisten angegriffene Land war Saudi Arabien; im Oktober war es noch Tansania.
Bereits zum zweiten Mal hintereinander führt Giulia Enders die Sachbuch-Jahresbestsellerliste an. Mit deutlichem Abstand landet ihr Hardcover-Sensationserfolg "Darm mit Charme" 2015 auf Platz eins – und zwar nicht nur in Deutschland, sondern auch in Frankreich, Österreich und der Schweiz.
In Portugal springt Rang drei heraus. Dies ist das Ergebnis der Jahresauswertung von GfK Entertainment. Das Unternehmen ermittelt die Buchmarktdaten in Kooperation mit den Landesverbänden wie dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels, dem SBVV (Schweiz) und dem HVB (Österreich).
Die Swisspower Firmengruppe richtet sich neu aus. So prüfen Swisspower Energy und Repower eine vertiefte Zusammenarbeit. Swisspower Renewables prüft parallel dazu die Erweiterung ihres Aktionariats, um ihre Investitionen in die erneuerbare Energieproduktion weiter auszubauen.
Zudem wird die Organisationsstruktur der Swisspower Firmengruppe durch die Eingliederung der bestehenden Aktivitäten der Swisspower Services in der Swisspower AG vereinfacht.
Vertreter der BKW haben am 18. Dezember 2015 beim Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation das Stilllegungsgesuch eingereicht. Damit hat die BKW zum ersten Mal in der Schweiz den Prozess eingeleitet, welcher die endgültige Ausserbetriebnahme und die Stilllegung eines Kernkraftwerks zum Ziel hat.
Nach der Vollständigkeitsprüfung durch die Behörden werden die Unterlagen im Frühling 2016 öffentlich aufgelegt.
Die Eidgenössischen Räte sind der Empfehlung des Bundesrates leider nicht gefolgt und haben die Parlamentarische Initiative „Aufhebung der zolltariflichen Begünstigung der Importe von gewürztem Fleisch“ deutlich angenommen.
Der Branchenverband GastroSuisse wertet diesen Entscheid als falsches Signal. In schwierigen Zeiten der Frankenstärke und angesichts des harten grenzüberschreitenden Wettbewerbs sind solche Nadelstiche gegen den Tourismus, die Hotellerie und die Restauration unverständlich.
Heute hat es der Nationalrat abgelehnt, die Befristung der erfolgreichen Anstossfinanzierung für familienergänzende Betreuungsplätze aufzuheben. Das ist sehr kurzsichtig. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels wären verlässliche und planbare Betreuungsstrukturen zentral.
Heute muss das Parlament alle vier Jahre neu beschliessen, ob es das Bundesprogramm zur Anstossfinanzierung für familienergänzende Betreuungsplätze weiterführen will.
Der Bundesrat verzichtet darauf, in seine Botschaft zur Umsetzung der Masseneinwanderungs-Initiative neben einer Schutzklausel auch neue Massnahmen zur Bekämpfung von Missbräuchen auf dem Arbeitsmarkt aufzunehmen. Er überlässt die Lösung entsprechender Probleme den Sozialpartnern. Zudem legt er den Fokus bei der Fachkräfte-Initiative künftig auf vier besonders betroffene Branchen. Der Schweizerische Arbeitgeberverband unterstützt dieses Vorgehen.
Der Bundesrat sieht von neuen Massnahmen zur Bekämpfung von Missbräuchen auf dem Arbeitsmarkt ab und reaktiviert eine Arbeitsgruppe der Sozialpartner und der Kantone, um entsprechende Probleme zu lösen. Der Schweizerische Arbeitgeberverband (SAV), der in diesem Gremium vertreten ist, begrüsst die Zurückhaltung der Landesregierung in einem traditionell sozialpartnerschaftlich geregelten Bereich wie den flankierenden Massnahmen (FlaM).
Schweizerinnen und Schweizer haben sich im ablaufenden Jahr am meisten über unerwünschte Werbeanrufe geärgert, wie der Konsumentenschutz kürzlich bekannt gab. Kein Wunder, dass viele Nutzer wissen möchten, von wem sie angerufen werden. Wie eine Analyse der Informationsplattform search.ch nun zeigt, wurde 2015 am meisten nach Nummern gesucht, die zu Telemarketing-Unternehmen gehören.
Wie vor kurzem der Ärgerliste des Konsumentschutzes zu entnehmen war, haben sich Herr und Frau Schweizer 2015 am meisten über lästige Anrufe geärgert, die oftmals zu unchristlichen Zeiten kommen. Immer mehr Telemarketing-Unternehmen rufen nicht mehr mit anonymen Nummern an, da diese von vielen gar nicht erst entgegengenommen werden, sondern geben sich vermeintlich zu erkennen.