Spurlos surfen – Anonymität im Internet

07.10.2021 |  Von  |  Web

Beim Surfen im Internet werden stets Spuren hinterlassen, dies ist auf eine eindeutige IP-Adresse zurückzuführen, über die sich ein jedes Gerät mit dem World Wide Web verbindet.

Wie sieht Anonymität im Internet aus und was sind ihre Vor- und Nachteile?

So hinterlassen wir Spuren im Netz

Generell ist es schwer, einmal im Internet veröffentlichte Inhalte zu löschen. Darüber hinaus gibt es viele unterschiedliche Hinweise, die eindeutig auf einen Nutzer hinweisen. Die Anonymität ist daher in den meisten Fällen nicht gewährt, wenn wir durchs Netz surfen.

Wie funktionieren IP-Adressen?

Jedes Gerät, das einen Internetzugang nutzt, besitzt eine eindeutige Adresse – eine IP-Adresse. Diese besteht aus Zahlenblöcken. Der erste Block dieser IP-Adresse verrät die geografische Region, aus welcher der Apparat aufs Internet zugreift. Die IP-Adresse wird benötigt, um eine Verbindung zum Rechner herzustellen, sobald mit einem Browser eine Internetseite aufgerufen wird. Sie wird vom jeweiligen Server in einem „Logfile“ gespeichert. Anhand der IP-Adresse ist es möglich, die Stadt, in manchen Fällen sogar die Strasse, zu ermitteln, in der sich der Nutzer aufhält.

Über welchen Zeitraum werden IP-Adressen bei einem Provider gespeichert?

Gesetzlich sind Internetprovider dazu verpflichtet, die IP-Adressen ihrer Nutzer über einen Zeitraum von zehn Wochen zu speichern. Die IP-Adresse unterliegt dabei den geltenden Datenschutzbestimmungen, da sie zu den personenbezogenen Daten zählt. Daher müssen Anbieter und Websites, die IP-Adressen speichern, angeben über welchen Zeitraum diese gespeichert werden und wofür sie Verwendung finden.

Was bedeutet Anonymität im Internet

Anonymität im Internet bezieht sich auf das Besuchen von Websites bzw. das Nutzen von Apps ohne jegliche Nachverfolgung. Die anonyme Nutzung bedeutet ebenfalls ohne Cookies zu surfen und nirgends den echten Namen zu nennen.

Wird das Netz jedoch fürs Online-Banking, zur Informationssuche oder zum Einkaufen genutzt, kann niemals vollständige Anonymität erreicht werden. Denn spätestens bei einem Zahlungsanbieter oder der Anmeldung im Online-Shop werden bestimmte Daten erfasst. Was wichtig ist, um die Internetsicherheit zu gewährleisten und Cyberkriminalität entgegenzuwirken.

Internet-Nutzer setzen daher immer häufiger auf Websites und Anbieter, die die Anonymität des Users weitgehend fördern und nur wenige Nutzerdaten verlangen. So werden beispielsweise Online-Casinos, bei denen keine vorherige Anmeldung verlangt wird, immer beliebter. https://www.no-account-casino.com/de/ erklärt wie „No-Account-Casinos“ funktionieren, welche Vorteile diese bieten und welche Casinos so einfach und gefahrlos gespielt werden können.

Für viele Nutzer wird Anonymität im Internet immer mehr zum Thema. Auf der einen Seite wird Überwachung durch staatliche Einheiten gefürchtet, auf der anderen Seite möchte der Sammlung von Informationen anhand von Einkäufen oder Surfverhalten entgegengewirkt werden. Oftmals reicht der Wunsch nach Anonymität weit über die Internetnutzung hinaus. Aus diesem Grund bevorzugen viele Menschen die Barzahlung gegenüber der Kartenzahlung beim täglichen Einkauf. Denn auch so kann der Kontrolle nicht transparenten Instanzen entgangen werden.

Welche Gefahren birgt das anonyme Surfen im Internet?

Wo manche Menschen Schutz durch Anonymität empfinden, können ebenfalls Gefahren auftauchen. Denn die Anonymität im Internet kann ebenfalls für kriminelle Zwecke oder Hatespeech, Stalking oder Mobbing genutzt werden. Immer wieder werden anonyme Beleidigungen und Drohungen im Netz ausgesprochen.

Was ist Klarnamen-Pflicht im Internet?

Immer wieder wird über die Forderung der sogenannten „Klarnamenpflicht“ debattiert. Durch diese sollen Internet-Nutzer ihren echten Namen beispielsweise in SocialMedia angeben. Befürworter vermuten die Verhinderung von Straftaten, wie Cybermobbing oder Hassrede. Kritiker fürchten, dass sowohl die Meinungsfreiheit, als auch die Persönlichkeit der Internet-Nutzer durch die Klarnamenspflicht nicht weiter geschützt bleibt.

 

Titelbild: Antonov Roman – shutterstock.com

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