So geht Pinterest-Marketing: Tipps und Tricks zur visuellen Plattform

16.05.2019 |  Von  |  News, Web
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Das soziale Netzwerk Pinterest erfreut sich in den letzten Jahren an wachsender Beliebtheit.

Auch wenn es bisher noch nicht die Erfolge von Facebook und Instagram verbuchen kann, werden immer mehr Unternehmen auf Pinterest aufmerksam und nehmen die Plattform in ihren Marketing-Mix mit auf.

Wie funktioniert Pinterest genau?

Pinterest wurde im Jahr 2010 gegründet und ist eine Art visuelle Suchmaschine. Nutzer können Suchbegriffe eingeben und bekommen dann statt Webartikeln Bilder angezeigt, die andere Nutzer dort unter Schlagworten hinterlegt haben.

Suchphrasen wie „Bonusprogramme in Schweizer Online Casinos“, „Reise nach Japan“ oder „Küche verschönern“ führen zu sogenannten Pinnwänden, auf denen dann verschiedene Bilder und Beiträge zum Suchbegriff angezeigt werden – wenn sie denn schon angelegt wurden. Andernfalls kommt der Hinweis „Wir konnten für diese Suche leider keine Pins finden“.

Das Ziel von Pinterest

Das Ziel von Pinterest ist, Usern die Möglichkeit zu bieten, eigene Pinnwände zu verschiedenen Themen anzulegen und dort Inspirationen abzulegen. Diese Pins können dann auch von anderen Nutzern gesehen und geteilt werden.

Bei Nutzern und ihren Pinnwänden kann man wie bei Facebook und Instagram auch auf „Folgen“ klicken und bekommt somit immer direkt angezeigt, wenn sie etwas Neues posten. Wer sein Badezimmer renoviert, Inspirationen für die Hochzeitsdekoration braucht, auf der Suche nach neuen Rezeptideen ist oder Anregungen für den nächsten Urlaub benötigt, ist bei Pinterest gut aufgehoben.

Pinterest-Nutzer sind äusserst kauffreudig

Mehr als 250 Millionen Menschen weltweit nutzen Pinterest, in der Schweiz sind es rund 1,1 Millionen. Die Besonderheiten von Pinterest liegen bei seinen Nutzern:

  • Der Grossteil der Nutzer ist zwischen 18 und 30 Jahre alt.
  • 80 Prozent der Aufrufe erfolgen über das Smartphone oder Tablet.
  • 81 Prozent der Pinterest-Nutzer sind weiblich.
  • Die Registrierungen männlicher User sind in der letzten Zeit aber um 60 Prozent gestiegen.
  • Die Nutzer verweilen auf Pinterest im Schnitt doppelt so lange wie auf Instagram oder Facebook.
  • 80 Prozent aller Pinterest-Nutzer geben an, dass sie schon mal etwas gekauft haben, das sie auf der Plattform gesehen haben.

Und genau hier wird es für Unternehmen interessant. Denn Nutzer suchen auf Pinterest meist gezielt nach Anregungen und Ideen. Sie sind dementsprechend auch bereit, Geld zu investieren, wenn sie das für sie passende Produkt gefunden haben.

Wer Lifestyle-Produkte verkauft, kann von Pinterest stark profitieren

Firmen, die ein optisch ansprechendes Produkt anbieten, können sich auf Pinterest gezielt platzieren. Das Netzwerk ist noch stärker auf Bilder ausgerichtet als Instagram und wer mit guten Bildern überzeugt und in möglichst vielen Pinnwänden auftaucht, kann auf Verkäufe über Pinterest hoffen.

Lifestyle-Themen sind auf Pinterest wie auch auf Instagram der grösste Markt:

  • Dekoration
  • Einrichtung
  • Freizeit
  • Mode
  • Reisen
  • Sport
  • Wohnen
  • DIY

Unternehmen, die Produkte aus diesen Segmenten herstellen oder vermarkten, sollten Pinterest als passenden Kanal in Erwägung ziehen.


Auf Pinterest gezielt Marketing betreiben (Bild: BigTunaOnline - shutterstock.com)

Auf Pinterest gezielt Marketing betreiben (Bild: BigTunaOnline – shutterstock.com)


Die richtige Pinterest-Strategie finden

Immer hilfreich ist, nach Konkurrenten auf Pinterest zu suchen und sich anzuschauen, wie diese ihr Pinterest-Marketing umsetzen. Natürlich sollten die Strategien nicht einfach kopiert werden. Wenn man auf der Plattform aber ganz neu startet, kann der Blick zur Konkurrenz eine wichtige Hilfestellung liefern. Auch kann man dort sehen, wie oft Bilder geteilt wurden, was ein guter Indikator für den Erfolg sein kann.

Bei Pinterest sind bisher deutlich weniger Firmen unterwegs als auf Facebook oder Instagram. Dies kann ein entscheidender Vorteil gegenüber Konkurrenten sein. Während man auf Instagram um die besten Influencer mit zahlreichen anderen Firmen buhlt, ist Pinterest in vielen Bereichen noch recht unbefleckt. Dazu kommt, dass der Werbeeffekt sich auf dieser Plattform für die Nutzer noch nicht so stark abgenutzt hat, wie er es für viele bei Instagram hat.

Für Pinterest-Marketing ist ein langer Atem nötig

Während man bei Instagram und Facebook mit entsprechenden Werbebudgets, Influencer-Marketing und Anzeigenschaltung recht schnell Erfolge erzielen kann, dauert das Wachstum bei Pinterest deutlich länger. So muss durch regelmässiges Pinnen die Reichweite mit relativ viel Aufwand aufgebaut werden – dieser kann sich aber lohnen. Wichtig ist, dass die geteilten Inhalte visuell ansprechend sind und einen tatsächlichen Mehrwert bieten.

5 Tipps zum Einrichten eines Unternehmensaccounts

Wer ein ganz neues Unternehmensprofil anlegt, sollte diese 5 Dinge beachten:

  1. Den Firmennamen oder eigenen Namen (bei Einzelunternehmern) als Pinterest-Namen nutzen.
  2. Das Firmenlogo oder ein Foto der eigenen Person als Profilbild nutzen. Keine Zeichnungen, Comicfiguren oder nicht klar erkennbare Fotos verwenden.
  3. Eine ansprechende Profilbeschreibung formulieren.
  4. Das Impressum nicht vergessen.
  5. Den Link zur Unternehmenswebsite oder zum Onlineshop hinterlegen.

5 Tipps zur Einrichtung von Pinnwänden

Für die Einrichtung der Pinnwände sollten Marketer diese 5 Dinge beachten:

  1. Aussagekräftige Pinnwand-Beschreibungen bei kurzen Pinnwand-Namen wählen.
  2. Nicht nur Firmeninhalte teilen, sondern auch weiterführende Themen rund um das eigene Produkt aufgreifen. Dies zeugt von Kreativität und schafft Mehrwert für die Follower.
  3. Eine Pinnwand mit Firmeninhalten darf aber natürlich nicht fehlen. Hier können Produkte, Arbeitsweise oder Kollegen vorgestellt werden.
  4. Eine Pinnwand für Kunden und Follower erstellen. Dort werden Kundenrezensionen und User Generated Content geteilt.
  5. Kreativ sein und etwas Eigenes schaffen – nicht nur die Konkurrenz kopieren, auch wenn diese Inspiration bieten kann. Wichtig: Link zur eigenen Homepage in den Postings nicht vergessen!

Es macht Spass, bei Pinterest ein wenig herumzuprobieren. Wer direkt mit einer klaren Strategie an die Plattform herangeht, hat gute Chancen mit dem richtigen Produkt auch Erfolge erzielen zu können. Wichtig sind ein langer Atem und ein Mehrwert in den Postings – hierfür sind visuell ansprechende Bilder und kreative Inhalte entscheidend.

 

Titelbild: Mr.Whiskey – shutterstock.com

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