Mehrere Geschädigte bei Finanzanlagen über online-Tradingplattformen

15.03.2019 |  Von  |  Finanzen, News
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Mehrere Geschädigte bei Finanzanlagen über online-Tradingplattformen
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Bei der Kantonspolizei Graubünden sind vermehrt Anzeigen wegen betrügerischen online-Geldanlagen eingegangen.

Die Kontakte mit den Geschädigten wurden per E-Mail oder sozialen Medien geknüpft.

Die Geschädigten suchten im Internet nach Investitionsmöglichkeiten oder wurden durch die Täterschaft per E-Mail oder über soziale Medien auf alternative Geldanlagen aufmerksam gemacht. Die Geschädigten gelangten auf online-Trading-Plattformen, welche Anlagen in binären Optionen oder alternative Investitionsformen anbieten. Die angebotenen Investitionsmöglichkeiten werden als lukrativ und sicher angepriesen. Nach dem Ausfüllen eines Kontaktformulars trat die Täterschaft rasch telefonisch oder per E-Mail mit den potenziellen Anlegern in Kontakt. Die vermeintlichen Investmentberater treten professionell auf, um die Investoren zu Geldüberweisungen zu veranlassen. Das investierte Geld inklusive vermeintliche Gewinne wird den Geschädigten in der Folge auf den eingerichteten online-Konten angezeigt.

Als Köder Geld ausbezahlt

Teilweise wurden geringfügige Rückzahlungen des investierten Geldes bewilligt, um die Anleger in Sicherheit zu wiegen und zu weiteren Investitionen zu verleiten. Wird indes um Rückzahlung grösserer Geldsummen ersucht, knüpft die Täterschaft die Auszahlung an die Bedingung weiterer Überweisungen für Gebühren, Steuern oder Versicherungsleistungen. In der Folge bricht der Kontakt ab oder das investierte Geld geht angeblich infolge unvorhersehbarer Börsenverluste verloren. Einer der Geschädigten verlor beinahe hunderttausend Franken.

Prävention

Merkmale der online-Tradingplattformen:

– Investmentplattformen mit meist englischen Namen
– Hohe Renditeversprechungen bei angeblich marginalen Risiken
– Internationale Rufnummern
– Überweisungen auf Bankverbindungen in unterschiedlichen Ländern

Die Kantonspolizei Graubünden rät Folgendes:

– Anbieter überprüfen, keine Investitionen mit Unbekannten
– Internetrecherchen auf Betrugshinweise tätigen (Finanzmarktaufsichtsbehörden)
– Rücksprache mit Hausbank oder Vertrauenspersonen
– Keine Anlagen unter Zeitdruck tätigen
– Hohen Renditeversprechungen misstrauen
– Nur Geldanlagen tätigen, welche man versteht

Weitere Informationen sind unter der Seite der Finanzmarktaufsicht (finma) abrufbar.

 

Quelle: Kantonspolizei Graubünden
Bildquelle: Kantonspolizei Graubünden

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