Übergangskredit für Gründer: Worauf man achten sollte

28.12.2018 |  Von  |  News, Organisation, Start-up
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Übergangskredit für Gründer: Worauf man achten sollte
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Wer heutzutage einen Kredit aufnehmen will, der wird – sofern es keinen negativen Eintrag in der SCHUFA gibt – vor keine grossen Herausforderungen gestellt werden. Die Niedrigzinspolitik, die seit Jahren von der Europäischen Zentralbank (kurz: EZB) verfolgt wird, sorgt dafür, dass die monatliche Belastung durch den Kredit ausgesprochen gering ausfällt. Doch das heisst noch lange nicht, dass man das erstbeste Kreditangebot von der Bank unterfertigen sollte.

Nur dann, wenn man im Vorfeld einen Kreditvergleich durchführt, wird man am Ende die Gewissheit haben, dass man sich für das beste Angebot entschieden hat.

Worauf bei einem Vergleich geachtet werden sollte

Doch ein Vergleich bringt noch lange keinen Gewinn, wenn man sich an den falschen Positionen (oder besser gesagt: wenig aussagekräftigen) orientiert. So ist die Höhe des Sollzinssatzes zwar wichtig, jedoch ist die Höhe des Effektivzinssatzes weitaus aussagekräftiger. Dies deshalb, weil hier alle Kosten enthalten sind – so etwa Kontoführungsspesen oder auch mögliche Verwaltungsgebühren. Auch wenn es heutzutage keine pauschalen Bearbeitungsgebühren mehr gibt, so heisst das aber nicht, dass derartige Kosten entfallen – viele Banken verrechnen noch immer derartige Gebühren, jedoch unter einem anderen Namen. Wer also wissen will, ob der Kredit teuer oder günstig ist, der sollte sich mit dem effektiven Zinssatz befassen. Empfehlenswert sind auch Berichte von unabhängigen Portalen – so findet man beispielsweise auch hilfreiche Tipps unter https://www.kredittestsieger.org/.

Können im Zuge des Kreditvergleichs auch Online-Banken herangezogen werden?

Doch man sollte im Zuge des Kreditvergleichs nicht nur Angebote von klassischen Filialbanken heranziehen. Empfehlenswert sind nämlich auch die Angebote der Online-Banken. Dies deshalb, weil hier oftmals bessere Konditionen geboten werden. Aufgrund der Tatsache, dass es keine Filialen gibt, die natürlich Geld kosten, gibt es für die Kunden bessere Angebote. Zu beachten ist jedoch, dass der Kreditnehmer keinen festen Bankberater an seiner Seite hat, den er zu jeder Zeit kontaktieren kann – treten Fragen auf, so stehen die Mitarbeiter der Bank nur telefonisch oder per E-Mail zur Verfügung.

Gibt es die Möglichkeit der Sondertilgung?

Vor allem Gründer wird diese Frage beschäftigen – wer nämlich damit spekuliert, in den kommenden Monaten (oder auch Jahren) zu mehr Geld zu kommen, sodass der Kredit, zumindest in der Theorie, vor dem Laufzeitende getilgt werden kann, sollte darauf achten, dass diese Möglichkeit von Seiten der kreditgebenden Stelle auch angeboten wird. Das heisst, man sollte darauf achten, flexibel zu bleiben, sodass der Kredit vor dem regulären Laufzeitende getilgt werden kann.

Wie erkennt man „schwarze Schafe“?

Wer auf der Suche nach einem Kredit ist, der darf nicht unterschätzen, dass es auch „schwarze Schafe“ gibt. Bevor man also einen Kredit abschliesst, sollte man sich mitunter auch mit den im World Wide Web zu findenden Erfahrungsberichten befassen und sehr wohl auch überprüfen, ob es sich um einen seriösen wie empfehlenswerten Anbieter handelt.

Wie lange hält die Niedrigzinsphase an?

All jene, die heute mit dem Gedanken spielen, einen Kredit aufnehmen zu wollen, werden zwar gute Angebote bekommen, sollten aber nicht vergessen, dass die Niedrigzinsphase irgendwann einmal enden wird. Das heisst, man sollte sich sehr wohl Gedanken machen, ob der Kredit auch mit einem höheren Zinssatz problemlos bedient werden kann.

 

Artikelbild: Symbolbild © wowomnom – shutterstock.com

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