Stellenabbau bei General Electric

06.06.2016 |  Von  |  News
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Stellenabbau bei General Electric
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Für Tausende Angestellte von General Electric (GE) in Baden, Birr, Turgi, Dättwil und Oberentfelden wird die lange Ungewissheit bald vorbei sein. GE hat in der Schweiz die Konsultation über die massive Restrukturierung beendet. Nach letzten Diskussionen mit der Arbeitnehmervertretung wird Klarheit darüber herrschen, welche Arbeitsplätze in der Schweiz abgebaut werden sollen und wen es betreffen wird.

Die Zahl von 900 Stellen, die verloren gehen sollen, erachten die Angestellten Schweiz nach wie vor als viel zu hoch. Der Verband schätzt die Chancen als sehr gut ein, dass GE das ehemalige Turbinengeschäft von Alstom mit den geplanten Anpassungen im Produkteportfolio nachhaltig wieder auf den Erfolgspfad bringt.

„Da wäre es kurzsichtig, die Chancen des Standortes Schweiz durch eine aggressive Kündigungspolitik zu schwächen“, sagt Christof Burkard, Stv. Geschäftsführer der Angestellten Schweiz. „Das würde zu einem starken Know-how-Verlust führen.“ Bitter ist, dass zurzeit in der Schweiz auch grosse Stromerzeuger in Schwierigkeiten stecken und somit klassische Anstellungsalternativen wegfallen.

Nun muss für jede in Frage gestellte Stelle sorgfältig geprüft werden, ob wirklich auf sie verzichtet werden kann. Ebenso muss geprüft werden, ob Stellen an Drittfirmen transferiert werden können. Ein Teil des ehemaligen Alstom-Geschäfts ging aufgrund der Vorgaben der europäischen Wettbewerbskommission an Ansaldo. Dieses Unternehmen wird auf das Know-how einer angemessenen Anzahl ehemaliger Alstom-Mitarbeitenden angewiesen sein. GE soll sich dafür einsetzen, dass der Know-how-Transfer und der Transfer von Arbeitsplätzen gelingen.

Trotz aller Anstrengungen der Sozialpartner wird es zu Kündigungen kommen. Die Angestellten Schweiz fordern in diesem Fall eine tatkräftige Unterstützung durch GE. Die Kündigungen sollen auf jeden Fall gestaffelt erfolgen.

Die Betroffenen müssen Chancen und Mittel erhalten, um einen neuen Arbeitsplatz zu finden. Der bestehende, durchaus vorzeigbare Sozialplan soll so ergänzt werden, dass keine Härtefälle entstehen. Das Unternehmen hat sich bis anhin bemüht, eine Betreuung für die Betroffenen sicherzustellen.

Die Angestellten Schweiz stehen allen Betroffenen in den kommenden Wochen und Tagen mit Informationen und Beratung zur Verfügung.

 

Artikel von: Die Angestellten Schweiz
Artikelbild: © Carsten Reisinger – Shutterstock.com



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