Bilder-Trilogie, Teil 3: Bilder unterstützen Ihr Branding

Selbst Ihr Logo ist ein Bild. Zumindest besteht es aus einem speziellen Schriftzug und bestimmten Farben, die Sie, Ihren Geschmack, Ihre Persönlichkeit oder Ihr Business repräsentieren. 

Dasselbe gilt für Bilder. Wenn Sie ein Blog führen wird dieses ein bestimmtes Layout und bestimmte Farben haben. Bei WordPress – die Technologie, welche die meisten Blogger benutzen – heissen diese Layouts „Themes“. Ich gehe davon aus, dass Sie eines gewählt haben, das Ihnen zusagt und dessen Farben zu denen Ihres Logos passen.


Dieser Artikel ist Teil der „Bilder-Trilogie“:

Teil 1: Bildrechte

Teil 2: Bildbearbeitung

Teil 3: Branding


Die meisten dieser „Themes“ schlagen die ideale Bildergrösse vor. Einige davon sind sogar für wirklich riesige Bilder ausgelegt. Sollte Ihr Blog auch dafür geeignet sein, könnte mein letzter Artikel, welcher die technischen Aspekte von Bildern behandelt, hilfreich sein.

Verwendung von Bildern

Wenn Sie Ihre Bilder selbst kompilieren, werden Sie im Laufe der Zeit Ihren eigenen Stil entwickelt haben. Es ist vergleichbar mit einer Handschrift.

Abgesehen davon, dass Sie sicher – sofern es verlangt wird – die Herkunft der Bilder angeben, sollten Sie auf JEDES Bild Ihren Namen oder Ihr Logo setzen.

Branding

Ihre treuen Leser werden somit Ihre Blogartikel kennen bevor sie überhaupt den Titel lesen, da die Aufmachung immer gleich ist.

Wir alle tendieren dazu, auf Bekanntes zurückzukommen. Aus diesem Grund ist ein Wiedererkennungseffekt wichtig.


Wir alle tendieren dazu, auf Bekanntes zurückzukommen. Aus diesem Grund ist ein Wiedererkennungseffekt wichtig. (Bild: © Artur Marciniec – fotolia.com)

Diebstahlschutz

Das Logo auf dem Bild hat auch eine zweite Funktion. Wenn Sie es prominent ins Bild setzen, ist der Aufwand, dieses zu entfernen zu gross. Die Personen, die das können, stellen mit demselben Aufwand ein eigenes Bild her. Ein Logo ist also auch so etwas wie ein Diebstahlschutz.

Bonus

Selbst, wenn Sie Ihr Blog-„Theme“ ändern sollten, werden die Leser Ihre Artikel und Bilder immer noch erkennen, womit Sie sich von der Masse abheben.

Aufbewahrung von Bildern

Wenn Sie Ihre eigenen Bilder kompilieren – selbst, wenn Sie sie auf einem Portal kaufen – werden Sie sehr bald einen unüberschaubaren Haufen von Rohmaterial haben. Bis vor kurzem habe ich meine Bilder auf der Harddisk abgelegt. Selbstverständlich hat die Datensicherung ewig gedauert.

Das ist aber nur die eine Seite. Je mehr Material Sie haben, desto schwieriger wird es, einzelne Bilder innert nützlicher Frist zu finden.

Auf die Idee, eine Bilddatenbank anzulegen, sind Sie vermutlich schon selbst bekommen. Man hat die Qual der Wahl und meist ist das auch nicht ganz günstig.


Eine eigene Bilddatenbank anlegen. (Bild: © Milles Studio – shutterstock.com)

Folgende Lösung hat sich als nützlich und kostengünstig erwiesen.

Subdomäne

Bitten Sie Ihren Hosting-Service eine Subdomäne zu erstellen und darauf eine separate WordPress-Datenbank zu installieren.

Das Format einer Subdomäne sieht folgendermassen aus: http://IhreSubdomäne.IhreDomäne.com. Sie können diese Domäne nennen, wie sie wollen, da nur Ihre Domäne offiziell registriert ist. Statt einer Subdomäne können Sie auch ein Unterverzeichnis wählen und die WordPress-Datenbank darauf installieren lassen.

Dann lautet die URL: http://IhreDomöne.com/IhrUnterverzeichnis.

Üblicherweise sind Subdomänen ebenso kostenlos wie die WordPress-Software. Vielleicht kostet die Installation durch Ihren Hosting-Service etwas.

Bildkategorien

WordPress verfügt von Haus aus nicht über die Möglichkeit, die Bilder zu kategorisieren. Es gibt Plugins, mit deren Hilfe man Kategorien und Verzeichnisse erstellen kann, aber die haben mir nicht weitergeholfen.

Stattdessen verwende ich ein Plugin, welches so sogenanntes Tagging erlaubt. Das sind eine Art virtuelle Etiketten, nach denen man die Bilder dann auch suchen kann. Sie können so viele Tags erstellen, wie Sie möchten und den Bildern können auch beliebig viele davon zugeordnet werden. Das Plugin heisst „WP Media Category Management” und ist kostenlos.

Sie sollten WordPress auch so einstellen, dass Suchmaschinen Ihre Datenbank nicht indizieren, sprich Ihre Bilder bei einem Google-Search nicht gelistet werden. Dazu loggen Sie sich im Back-Office ein und setzen unter „SettingsàReading“ das entsprechende Häkchen.



Natürlich ist das keine Hochsicherheitslösung, aber Ihre Bilder sind so sicher wie Ihr Blog.

 

Oberstes Bild: © Trueffelpix – shutterstock.com

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Mehr zu Brigitte Kobi

Ich bin die Inhaberin des Blogs «Leadership & Lipstick», dessen Thema stylishe Kommunikation ist, die sich an Unternehmer, KMU, Start-ups und Blogger richtet.

Wenn ich mich selbst in einem Satz beschreiben müsste, würde ich sagen: «Ich besitze ein sonniges Gemüt und einen schwarzen Humor. »

Menschen und Kommunikation sind mir fast so wichtig, wie die Luft, die ich atme. Ich liebe es, Neues zu entdecken, schreibe (und rede natürlich) mit Begeisterung. Vermutlich spreche ich deshalb fliessend Deutsch, Englisch und Französisch.

Ferner, bin ich fasziniert und ausgebildet in Philosophie, während die Hedonistin in mir eine Schwäche für Design, Mode, Kunst und italienische Oper hat.

Ach ja: Nebst meinem Blog bin ich auf Kommunikation, Turnaround-Management und Business Development spezialisiert.

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