Spanische Modeketten erobern die Bekleidungsbranche in der Schweiz

18.06.2014 |  Von  |  Marketing
Keine Beiträge mehr verpassen? Hier zum Newsletter anmelden!
Spanische Modeketten erobern die Bekleidungsbranche in der Schweiz
Jetzt bewerten!

Von Spaniens Wirtschaftskrise und der hohen Arbeitslosigkeit weiss man auch in der Schweiz nur zu gut Bescheid – doch wie kann es dann sein, dass spanische Modeketten wie Zara, Mango oder Desigual immer mehr Präsenz in Schweizer Städten zeigen? Während das Mittelmeerland also unter der Krise litt, erzielten die Labels für Bekleidung und Schuhe satte Umsatzgewinne. Und das Geheimnis des Erfolgs ist schnell erklärt.

Tatsächlich ist die Modebranche in Spanien eine der führenden des gesamten Landes. Und das ist schnell erklärt, denn die spanischen Modeketten vereinigen jeden Schritt der Wertschöpfung. Vom Entwurf der Kleidungsstücke über die Produktion bis hin zum Vertrieb und Verkauf, alles erfolgt unter einem Firmendach. Damit kann innerhalb kürzester Zeit auf Modetrends oder individuelle Wünsche der Kunden eingegangen und genau das gefertigt werden, was gerade angesagt ist.



Expansion auch in der Krise

Zara, die Marke aus dem Hause Inditex, gehört zu den Gewinnern der spanischen Wirtschaftskrise. Allein im vorigen Jahr wurden mehr als 50’000 Modelle unterschiedlicher Kleidungsstücke entworfen, produziert und zu günstigen Preisen verkauft. Damit konnte der Umsatz auf insgesamt 3,8 Milliarden Euro gesteigert und in der kriselnden Heimat knapp 700 Arbeitsplätze geschaffen werden.

Mitbewerber Mango und Desigual sind ebenfalls wirtschaftlich gut unterwegs – und deren Chefs auf der Milliardärs-Liste von Forbes. Mango ist dabei seinen Wurzeln in Barcelona treu geblieben, auch wenn die Marke mittlerweile 2500 Läden in insgesamt 109 Ländern betreibt.

Desigual mit Schweizer Ursprung

Viele kennen die farbenfrohe und weibliche Mode von Desigual. Auch wenn das Unternehmen seinen Umsatz noch hauptsächlich in Spanien erzielt, geht die Expansion in das übrige Europa, unter anderem die Schweiz, rasch voran. Das mag auch daran liegen, dass der gebürtige Schweizer Thomas Meyer die Kette einst gründete und seit jeher auf den Markt in der Heimat setzte. Auch wenn der erste Laden auf Ibiza eröffnet und die Zentrale später in Barcelona gebaut wurde, bleibt die enge Verbindung zur Heimat bis heute bestehen. Schweizer Fashionistas wird es freuen!



 

Oberstes Bild: © Goran Bogicevic – Shutterstock.com


Ihr Kommentar zu:

Spanische Modeketten erobern die Bekleidungsbranche in der Schweiz

Für die Kommentare gilt die Netiquette! Erwünscht sind weder diskriminierende bzw. beleidigende Kommentare noch solche, die zur Platzierung von Werbelinks dienen. Die Agentur belmedia GmbH behält sich vor, Kommentare ggf. nicht zu veröffentlichen.