Migros Bank erzielt Gewinnplus von 3% im ersten Halbjahr

14.07.2017 |  Von  |  Finanzen, News
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Migros Bank erzielt Gewinnplus von 3% im ersten Halbjahr
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Die Migros Bank ist im ersten Semester 2017 weiter gewachsen. Besonders erfreulich verlief das Anlagegeschäft: Der Erfolg aus dem Kommissionsgeschäft stieg um 6,9%, die Zahl der Vermögensverwaltungsmandate legte gar um 15,0% zu.

Zudem wurde Mitte Jahr die Fondspalette deutlich erweitert. Der Halbjahresgewinn konnte im anspruchsvollen Zins- und Konkurrenzumfeld um 3,0% auf CHF 112 Mio. gesteigert werden.

Im ersten Halbjahr 2017 hat die Migros Bank ihr Anlagegeschäft weiter ausgebaut. Eine deutliche Zunahme verzeichneten insbesondere die Vermögensverwaltungsmandate: Ihre Zahl stieg um 15,0%. Eine Erweiterung erfuhr per 30. Juni auch die Fondspalette.

Neu offeriert die Migros Bank für jede Anlagestrategie gleichzeitig einen klassisch und einen nachhaltig investierenden Fonds; damit verfügt sie über eines der breitesten und komplettesten Angebote für nachhaltige Strategiefonds der Schweiz.

Nicht zuletzt dank der Lancierung der neuen Anlageinstrumente stieg das Fondsvolumen im ersten Halbjahr um 12,7% auf CHF 2,4 Mrd. Die Summe sämtlicher Fonds und Wertschriften, welche Kundinnen und Kunden in Depots der Migros Bank hielten, erhöhte sich um 6,0% auf CHF 11,6 Mrd.

Die Höhe der bilanziellen Kundengelder blieb mit CHF 33,5 Mrd. stabil (+0,1%). Dabei kam es zu gewissen Verschiebungen – so legten z.B. die Privat- und Premiumkonten um 3,2% zu, während sich der Bestand an Kassenobligationen um 2,6% verringerte. Die Hypothekarforderungen konnten in einem kompetitiven Wettbewerbsumfeld um 2,2% auf CHF 35 Mrd. gesteigert werden, dies auch dank einer erfolgreichen Zinsrabattaktion im zweiten Quartal.

Betriebliche Effizienz weiter gesteigert

Der Netto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft erhöhte sich leicht um 0,1% auf CHF 223 Mio. Der Erfolg aus dem Kommissionsgeschäft stieg markant um 6,9% auf CHF 48 Mio., während der Erfolg aus dem Handelsgeschäft um 14,0% auf CHF 15 Mio. zurückging.

Insgesamt resultierte eine Zunahme des Geschäftsertrags um 0,9% auf CHF 293 Mio. Der Geschäftsaufwand andererseits konnte dank striktem Kostenmanagement bei CHF 137 Mio. praktisch konstant gehalten werden (-0,1%), trotz erhöhter Geschäftsvolumen. Der Personalaufwand verringerte sich dabei um 2,2%, während der Sachaufwand um 3,7% zunahm. Die Cost/Income-Ratio verbesserte sich vom bereits erfreulich tiefen Wert von 47,0% weiter auf 46,0%.

Erfreuliches Gewinnplus von 3,0%

Nach Abschreibungen, Rückstellungen und Verlusten resultierte ein Geschäftserfolg von CHF 140 Mio. (+1,9%). Unter Berücksichtigung von ausserordentlichem Erfolg und Steuern stellte sich der Gewinn auf CHF 112 Mio. Damit konnte trotz des anspruchsvollen Zins- und Konkurrenzumfelds ein Plus von 3,0% erzielt werden.

 

Quelle: MIGROS BANK
Artikelbild: Visual Generation – shutterstock.com

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