UBS-Whistleblower: Buch „Des Teufels Banker“ gewährt intime Einblicke

03.04.2017 |  Von  |  Finanzen, News
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Nach einem erfolgreichen Start in den Vereinigten Staaten reissen sich Verlage auf der ganzen Welt um Bradley Birkenfeld’s Erinnerungen „Des Teufels Banker“. Die deutschsprachige Ausgabe erscheint am 10. April 2017.

„Wir freuen uns sehr, dass wir die ersten sind, die „des Teufels Banker“ in Europa veröffentlichen“, sagt Christian Jund, Verleger des FinanzBuch Verlags. In Kürze wird das Buch auch in Frankreich, Griechenland, Italien, Japan, Polen, Rumänien, Russland, Spanien und Thailand erscheinen.

Bradley Birkenfeld hat sich auch mit Martin Schuermann und der Agentur Creative Artists Agency (CAA) zusammengetan. Geplant sind TV-Formate zu Bradley Birkenfelds spannender Geschichte.

Bradley Birkenfeld war Director bei UBS private banking in Genf und dort für wohlhabende US-Privatkunden zuständig, deren Vermögen er in den mittlerweile berüchtigten geheimen Schweizer Nummernkonten anlegte.

Nachdem er zunächst UBS-intern versucht hatte, die milliardenschweren Steuervermeidungen zu verhindern, veröffentlichte er die Praktiken gegenüber den US-Behörden. Die Reaktionen waren durchwachsen. Nach einem längeren Gerichtsverfahren musste Bradley Birkenfeld für 30 Monate ins Gefängnis – als einziger UBS-Banker. Nur wenige Wochen nach seiner Entlassung erhielt er die für Whistleblower vorgesehene Belohnung: 104 Millionen Dollar.

Das Buch „Des Teufels Banker“ gewährt einen intimen Blick in die geheimen Praktiken des Schweizer Banksystems und in die politischen Bande der Steuervermeidung durch die Augen eines couragierten Whistleblowers, der es mit der UBS und der US-Regierung aufnahm. Und am Ende gewann.

 

Quelle: FinanzBuch Verlag
Artikelbild: Denis Linine – shutterstock.com

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