Unia verurteilt Stellenabbau bei Roche

02.09.2016 |  Von  |  Arbeitsmarkt, News
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Das weltgrösste Biotechunternehmen Roche hat eine Massenentlassung am Standort Basel angekündigt. Die Gewerkschaft Unia akzeptiert diesen Stellenabbau nicht und fordert ein Konsultationsverfahren, das es ermöglicht, echte Alternativen vorzuschlagen.  

Die Roche hat das Personal am Donnerstagnachmittag darüber informiert, dass eine Massenentlassung in grossem Stil am Standort Basel stattfinden soll. Die Unia akzeptiert diese Massenentlassung nicht, zumal Roche im ersten Halbjahr den Gewinn um 4% auf 5,4 Milliarden Franken steigern konnte.

Die Unia fordert ein Konsultationsverfahren, das diesen Namen auch verdient, wie es zum Beispiel bei Novartis in Nyon im Jahr 2011 durchgeführt wurde. Konkret bedeutet dies, dass den Arbeitnehmenden eine genügend lange Konsultationsfrist eingeräumt wird, um Alternativen zur Massenentlassung zu erarbeiten.

Zudem müssen den Arbeitnehmerorganisationen sämtliche notwendigen und sachdienlichen Informationen zur Verfügung gestellt und der Arbeitnehmerkommission sämtliche Freiheiten während des Prozesses gewährt werden. Roche muss sich unmissverständlich zum Industriestandort Schweiz bekennen.

 

Artikel von: Gewerkschaft Unia
Artikelbild: © Martial Red – shutterstock.com

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