In Besprechungen Danke sagen trägt zur Meetingkultur bei

11.08.2014 |  Von  |  Organisation
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In Besprechungen Danke sagen trägt zur Meetingkultur bei
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Kennen Sie das auch? Sie haben ein Meeting absolviert und sind frustriert und mit einem schlechten Gefühl wieder an Ihren Arbeitsplatz zurückgekehrt. Entweder die Besprechung war nicht strukturiert oder gut organisiert oder aber es gab keinerlei Anerkennung, sondern höchstens Kritik. Dann sollten Sie schleunigst etwas ändern und eine neue Meetingkultur einführen, die unter anderem aus einem einfachen Ritual besteht: dem Dankesagen.

Das Dankeschön ist Bestandteil einer gelungenen Kultur



Ob es um eine gute Zusammenarbeit im Team geht oder um die Beendigung einer erfolgreichen Teamarbeit, wer am Ende einfach Danke schön sagt, zelebriert eine Wertschätzungskultur, die Anerkennung sowohl gegenüber der Leistung des gesamten Teams ausdrückt als auch hinsichtlich der Leistung des einzelnen Mitarbeiters. Damit wird das Würdigen zu einem wichtigen Faktor der Motivation, den das Team selbst in der Hand hat und nicht darauf hoffen muss, dass die Führungskraft endlich lobende Worte findet.

Ob im privaten oder beruflichen Umfeld, längst gilt es als erwiesen, dass Anerkennung eine entscheidende Voraussetzung ist, um den Alltag zufrieden zu bewältigen und im besten Fall seinen Job mit Spass zu erledigen. Doch ebenso ist es schon lange hinreichend bekannt, dass eine Anerkennungskultur nur in den wenigsten Unternehmen Platz findet und auf der Tagesordnung steht. Damit Sie ab sofort in Team-Meetings ohne Weiteres Danke sagen und Ihren Kollegen Anerkennung ausdrücken können, ohne dabei das Gefühl zu haben, sich anzubiedern, gilt es, einige Regeln zu beachten.

So sagen Sie Danke schön in Meetings: 3 Tipps

Auch wenn Sie natürlich der versammelten Mannschaft Danke sagen können, macht es Sinn, im Zuge eines Dankeschön-Managements in Meetings den Modus einzuführen, dass am Ende einer Zusammenkunft jeder sich für eine Sache bedanken soll. Dabei muss der Dank auf keiner grossen Sache beruhen oder diese zum Thema haben, er kann auch ganz banal und einfach ausfallen und allgemeine Formulierungen beinhalten. Der Dank kann aber natürlich auch ganz konkrete Arbeitsleistungen betreffen und etwa so ausfallen: Danke, dass das Projekt X gemeinsam so gut realisiert wurde. Vielleicht möchten Sie mit Ihrem Dank aber auch gleichzeitig Erleichterung ausdrücken und zum Beispiel die Formulierung wählen: Danke, dass der Kunde X zufrieden gestellt ist und ich mich nun anderen Aufgaben widmen kann.





Sagen Sie Danke schön in Meetings. (Bild: EDHAR / Shutterstock.com)

Sagen Sie Danke schön in Meetings. (Bild: EDHAR / Shutterstock.com)




Der zweite Tipp geht in die Richtung, sich gegenseitig sehr bewusst Danke zu sagen. Hier können Sie den Teamgeist entsprechend fördern, indem Sie zum Beispiel als Sprecher der Mannschaft die Kollegen auffordern, sich gegenseitig zu danken. Dabei sollte eine Frage in den Fokus gerückt werden: Wofür sollte oder möchte ich mich in dieser Woche bei welchem Kollegen bedanken? Vielleicht gibt es jemanden, der Sie besonders unterstützt hat, Ihnen eine wichtige Information weitergeleitet hat oder einfach jederzeit ein offenes Ohr für Ihre Fragen, Wünsche oder Probleme hatte.

Als dritten Tipp für ein gelungenes Danke-Management gilt, dass Sie zwar in erster Linie tatsächlich Ihrem Team danken sollten, es damit jedoch nicht getan ist. Je mehr sich Ihre Dankbarkeit auch auf andere Bereiche erstreckt, desto zufriedener werden Sie. Vermutlich haben nicht nur die unmittelbaren Kollegen in der eigenen Abteilung zum Erfolg eines Projekts beigetragen, sondern vielleicht hat ja auch die Empfangssekretärin Anrufe umgeleitet oder aber eine Kollegin aus der Buchhaltung für die Aufmunterung zwischendurch gesorgt. Wenn Sie bewusst und individuell Danke sagen, werden Sie selbst zufriedener und ausgeglichener. Damit reduziert sich automatisch der Stresspegel, erkennen Sie doch plötzlich das Positive und Gute vor der aussergewöhnlichen Belastung und der Hektik. Aufgrund des in den Bereich der Ruhe gesunkenen Belastungspegels können Sie sich konzentriert und umfassend Ihrer derzeitigen Situation oder Herausforderung am Arbeitsplatz stellen.

Führen Sie den Blickwinkel weg von Ihren eigenen Befindlichkeiten und stellen Sie die Frage: Wofür kann ich in dieser Woche dankbar sein – hier an meinem Arbeitsplatz, bei den Kunden oder generell in der Branche? So machen Sie sich nicht nur klar, dass Sie Kollegen haben, die Ihnen Unterstützung anbieten, sondern auch gute Kunden, die einen einträglichen Deal abgeschlossen haben, oder aber auch, dass Sie in einer Branche arbeiten, die derzeit boomt, und Ihr Arbeitsplatz damit sicher ist. Auch wenn sich einzelne Gegebenheiten immer wieder ändern können und damit auch Ihre Befindlichkeit, sollten Sie doch fortwährend die positiven Aspekte in Ihrem Umfeld sehen und diese auch wertschätzend zur Kenntnis nehmen. Klar ist, dass Sie dieses Danke, diese Anerkennung auch entsprechend äussern müssen, immerhin freut sich Ihr Umfeld ebenso wie Sie selbst darüber.



 

Oberstes Bild: © OPOLJA – Shutterstock.com


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