Coaching für Führungskräfte

07.08.2014 |  Von  |  Organisation
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Immer mehr Führungskräfte vertrauen auf Management-Coaching. Bisher ungenutztes oder sogar unbekanntes Potenzial kann zur Entfaltung gebracht werden, neue Perspektiven erleichtern dem Coachee das Erreichen von Zielen. Was vermag Executive-Coaching tatsächlich zu leisten?

Eine Grundregel beim Coaching besagt, dass der Coachee selbst in hohem Ausmass für jenen Nutzen und Mehrwert, den das Coaching letzten Endes für ihn haben wird, verantwortlich ist. Das gilt auch für das Coaching von Führungskräften. Der Coach agiert beim Executive-Coaching als Begleiter bzw. Trainer und kann durch seine Erfahrung wertvolle Hinweise geben. Ausgehend von einer ausführlichen Analyse des bestehenden Zustandes werden gemeinsam mit dem Coachee grobe Zielsetzungen abgesteckt, ohne diese vorerst detailliert zu formulieren. Bereits in dieser Phase des Coachings werden in der Regel gruppendynamische Prozesse im Unternehmen, unternehmensinterne Vorgänge sowie situationsbedingte Verhaltensweisen anderer greifbar und transparent.

Der Coach beschränkt sich jedoch stets darauf, zu beobachten, zuzuhören und Hinweise zu geben. Die Umsetzung, das „sich auf den Weg machen“ bleibt der gecoachten Person vorbehalten. Denn dazu ist einiges erforderlich: Hemmschwellen wollen überwunden und Stressfaktoren reduziert werden, die vorhandene Führungskompetenz soll weiter verbessert und ausgebaut werden.

Nicht zuletzt sollte auch die individuelle Work-live-Balance endlich jene Ausgewogenheit erfahren, die das Wort „Balance“ zum Ausdruck bringt. Derartige Ziele setzen allerdings entsprechenden persönlichen Einsatz, Motivation sowie Ausdauer voraus, womit klar wird, dass derartige Erfolge und persönliche Meilensteine nur durch die Führungskraft selbst erreicht werden können. Arbeiten Berater und Coachee optimal zusammen, kann jedoch der Weg zum Ziel verkürzt werden.

Erfahrung als Erfolgsfaktor

Von wesentlicher Bedeutung für den Erfolg einer derartigen Beratung ist eine entsprechende Lebens- und Berufserfahrung des Trainers. Er sollte die geschilderten Situationen sowie das berufliche Umfeld, in dem sich sein Schützling bewegt, aus seiner eigenen Berufserfahrung kennen und darüber hinaus ein hohes Mass an analytischem Verständnis mitbringen. Denn es genügt nicht, berufliche Erlebnisse des Coachees zu interpretieren, es müssen Erkenntnisse daraus flexibel auf andere Szenarien und Firmenkulturen angewendet und universell verwendbare Strategien entwickelt werden, um den Auslösern unerwünschter Ereignisse wirksam begegnen zu können.

Dazu braucht es neben diversen sozialen und fachlichen Kompetenzen nicht zuletzt ein gewisses Mass an empathischen Fähigkeiten. Ein Coach, der dieses Anforderungsprofil erfüllt, wird nicht nur in der Lage sein, das für ein erfolgreiches Coaching so wichtige Vertrauen des Coachees zu erlangen, er wird sich überdies in seinen Schützling hineinversetzen können und somit auch seine verborgenen Wünsche und Bedürfnisse erkennen.

 

Oberstes Bild: © racorn – Shutterstock.com


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