Karriere machen: Schweizer Finanzbranche bietet über 4.100 offene Stellen

14.07.2014 |  Von  |  Allgemein
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Karriere machen: Schweizer Finanzbranche bietet über 4.100 offene Stellen
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So schnell ändern sich die Zeiten. Während noch im Zuge der Immobilien- und Wirtschaftskrise auch Bankangestellte – unabhängig von der Position – um ihren Job bangen mussten, ist seit Anfang 2014 der Personalbedarf wieder deutlich gestiegen. Erstmals seit rund drei Jahren sucht die Schweizer Finanzbranche rund um Versicherungen, Banken und anderweitige Finanzdienstleiter jetzt nahezu händeringend nach neuen Mitarbeitern. Insgesamt mehr als 4.000 Arbeitsplätze sind momentan nicht besetzt.

Karrierechancen im Finanzsektor: Nahezu in jedem Bereich besteht Personalbedarf



Exakt 4.116 freie Stellen waren diesbezüglich Ende Juni 2014 ausgeschrieben. Dies entspricht im Vergleich zum Januar einem Plus von rund 14,3 %. Alleine die Bankhäuser in der Schweiz suchen 1.441 neue Mitarbeiter, während bei den Versicherungen 1.231 Arbeitsstellen und bei den übrigen Finanzfirmen 1.443 Positionen auf entsprechende Bewerber warten. Dabei haben vor allem Kantonal-, Regional- und Raiffeisenbanken, aber auch Auslands- und Privatbanken ihre jeweiligen Kapazitäten drastisch erhöht. Allerdings schwimmen hier die Grossbanken rund um UBS und Credit Suisse gegen den Strom.

Dies ist aber eher als Momentaufnahme zu sehen, da bereits in den ersten fünf Monaten des Jahres 2014 in den Bereichen Compliance, Legal, Product Management, Audit & Risk Management sowie auch im Geschäft mit institutionellen Kunden reichlich neues Personal eingestellt worden ist. Auffällig ist nunmehr, dass Anfang Juli gerade in den „unproduktiven“ Segmenten (Rechtsabteilung, Revision, Buchhaltung etc.) Personal nachgefragt wird, während offene Stellen für Frontleute bzw. Kundenberater eher rar gesät sind. Prinzipiell scheint diesbezüglich der Trend in der Schweiz erkennbar, dass das Retailbanking von den Grossbanken gerne an die kleineren Finanzinstitute abgegeben wird, während die Konzentration auf bestimmte Investmentbanking-Geschäfte und die Vermögensverwaltung auf gut situierte Kunden gerichtet ist.

Die Anpassung an die neuen Marktgegebenheiten ist vielfach abgeschlossen

Bei den übrigen Banken in der Schweiz besteht demgegenüber noch reichlich Bedarf an qualifizierten Kräften. Insgesamt über 800 offene Posten wurden hier bereits Ende Juni 2014 gemeldet, was eine Zunahme von knapp 50 % bedeutet. Angesichts dieser Zahlen gehen Experten und Branchenkenner davon aus, dass der Grossteil der übrigen Banken ihre Geschäftsstrategien respektive -modelle inzwischen an die neuen Marktgegebenheiten angepasst haben und nunmehr die entsprechenden Vakanzen füllen.

Diese Zahlen und Fakten in Bezug auf die Schweizer Finanzbranche gehen aus dem Finews-JobDirectory-Index hervor, der die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt im Hinblick auf die online ausgeschriebenen offenen Arbeitsstellen abbildet. Dabei werden die jeweiligen Angebote von insgesamt 1.400 Unternehmen aus der Schweiz und Liechtenstein ausgewertet.



 

Oberstes Bild: © Sergey Nivens – Shutterstock.com



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