Mit Optimierungen gegen den Konkurrenzdruck

10.04.2014 |  Von  |  Finanzen, Organisation
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Die Kosten in einem Unternehmen zu senken, ist meist eine Daueraufgabe, welche sich allerdings aufgrund des immer bestehenden Konkurrenzdrucks nicht vermeiden lässt. Warum das so ist und wie Sie sich gegen die Mitbewerber behaupten können, wenn alles bereits verloren aussieht, zeigen wir im folgenden Artikel.

Woher kommt der Erfolg?



Mit Ihrem Unternehmen werden Sie nur dann gegen die Konkurrenz bestehen können, wenn Sie innovativ sind und gleichzeitig Ihre Produktivität verbessern können. Sie müssen also dem stetigen Preisdruck begegnen und noch dazu dafür sorgen, dass Sie Produkte oder Dienstleistungen anbieten, welche Ihre Konkurrenz nicht vorweisen kann. Währenddessen können Ihre Mitbewerber einfach bei Ihnen „abkupfern“ und Sie durch günstigere Preise ausbooten. Aus diesem Grund müssen Sie Ihre Produktivität und Ihre Innovationskraft auf einem hohen Niveau halten: Ihre Kunden werden sicherlich gerne einen Mehrpreis für Ihre möglicherweise teureren Produkte bezahlen – aber auch dieser Mehrpreis hat irgendwann seine Grenzen erreicht.

Dabei fällt der Unterschied zwischen einer Kostensenkung und einer Produktivitätssteigerung gar nicht so gross aus, denn schliesslich geht es Ihnen nur darum, das Verhältnis zwischen Ihrem eigenen Aufwand und dem fertigen Produkt zu verbessern. Sie lassen die Innovationen in Ihrem Unternehmen also stagnieren und senken dabei gleichzeitig Ihre Kosten, um so die Kunden anzusprechen. Die zweite Alternative ist ein Absenken der investierten Kosten, während Sie die Preise beibehalten. Ihr Ziel jedoch sollte sein: Bieten Sie identische Produkte wie die Konkurrenz für weniger Geld oder ein besseres Produkt für dieselbe Summe. Aber das ist leider einfacher gesagt als getan.

Gründe für die Kostensenkung

Neben dem Streben nach Erfolg kann es auch einen ganz einfachen Grund für eine Kostensenkung beziehungsweise Produktivitätssteigerung geben: Sie können mit Ihren Mitbewerbern nicht mehr mithalten. Das ist zunächst kein Anlass zur Panik, denn in dieser Situation stecken früher oder später sehr viele Unternehmen. Ein effektives Mittel für die Kostensenkung ist hier vor allem die Sanierung Ihres Unternehmens durch einen Personalabbau – aber auf Gegenliebe werden Sie damit sicherlich nicht stossen. Es gibt jedoch Hilfsmittel, damit Sie auch eine solche Krise überstehen können.



So zahlt es sich beispielsweise aus, einfach ehrlich zu sein, auch wenn das gerade als junger Chef vielleicht nicht einfach ist. Wenn jeder Mitarbeiter in einem Unternehmen weiss, dass das Geschäft nur durch erhebliche Einsparungen aufrechterhalten werden kann, wird man Ihnen das nicht übel nehmen. Sicherlich wird kein Arbeitnehmer über diese Situation erfreut sein, aber die Wahrheit zu verschweigen, würde nur für eine brodelnde Gerüchteküche sorgen. Die dort verbreiteten „Wahrheiten“ würden Ihrem Unternehmen letztendlich noch deutlich mehr schaden als die einfache Aussprache der Wahrheit (auch wenn sie wehtut).

Die Zeit nach der Sanierung

Wie aber geht es jetzt weiter? Wenn Sie ein Unternehmen in einer hart umkämpften Branche führen oder zumindest Mitarbeiter sind, werden Sie nicht einige Angestellte entlassen und hoffen können, dass die eingesparten Kosten „alles wieder gut machen“ würden. Gleichzeitig dürfen Sie nicht erwarten, dass durch die Einstellung neuer Mitarbeiter plötzlich wieder ein Produktivitätsschub zu erwarten ist – im Gegenteil: Zunächst wird jeder neue Angestellte nur höhere Kosten verursachen, welche Sie auch sofort zu spüren bekommen. Sie müssen diese „Durststrecke“ also überleben, ohne von höheren Personal- und Verwaltungskosten aufgefressen zu werden.



Jetzt ist es also an der Zeit zu analysieren, warum sie nicht mit der Konkurrenz mithalten konnten. Durch Benchmarking finden Sie wahrscheinlich heraus, dass einige Aufgaben in anderen Unternehmen sehr viel besser gelöst wurden – was auch den Qualitäts- oder Kostenunterschied zu Ihren Produkten und damit auch den Grund für den „Knick“ in Ihrer Unternehmenslaufbahn erklärt. Es ist also an der Zeit, zusammen mit anderen Kollegen zu diskutieren, wo die grössten Missstände zu finden sind und wo nicht effizient gearbeitet wird. Grosse Konzerne machen dabei etwas vor, was auch jedes kleine Unternehmen schaffen kann.

Diskutieren Sie in der Gruppe. (Bild: Monkey Business Images / Shutterstock.com)

Diskutieren Sie in der Gruppe. (Bild: Monkey Business Images / Shutterstock.com)




Diskutieren Sie in der Gruppe

Sie sollten dafür sorgen, dass das regelmässige Nachdenken über die Abläufe im Unternehmen nicht mehr wie Arbeit erscheint, sondern nahtlos in die Unternehmenskultur eingebunden wird. Treffen Sie sich nach einem eigens erstellten Zeitplan und diskutieren Sie, wie bestimmte Prozesse besser ablaufen könnten. In der Gruppe lassen sich meist sehr schnell Ideen finden, um beliebige Abläufe schneller organisieren zu können. Die Wichtigkeit dieser Prozesse spielt dabei keine Rolle: Ob es sich um ein wirklich grosses Problem handelt oder nur um die neuen Büromöbel, ist nebensächlich. Wichtig ist, dass alle Abläufe nach und nach optimiert werden.

Sie werden schnell feststellen, dass sich die Produktivität für bestimmte Aufgaben drastisch steigern lässt. Da wir ausserdem bereits erwähnt haben, dass eine Produktivitätssteigerung einer Kostensenkung fast gleichzusetzen ist, haben Sie nun einen ersten wichtigen Schritt im Kampf gegen die lästige Konkurrenz vollzogen. Wichtig ist jetzt nur noch, dass Sie am Ball bleiben und die kontinuierliche Verbesserung nicht als lästig empfinden, sondern als zwingend notwendig in der Unternehmenswelt.



 

Oberstes Bild: © iluistrator – Shutterstock.com



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