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Ergebnisse für Schweiz

Der Franken ist und bleibt eine starke Währung

Der Franken hat seit Ende September handelsgewichtet 4% an Wert verloren. Der Euro ist von 96 Rappen auf 99 Rappen gestiegen. Der US-Dollar kostete wieder mehr als einen Franken. Die SNB hat einen Verlust von 142 Mrd. Franken für die ersten neun Monate dieses Jahres bekanntgegeben und damit die Diskussion um ihr tiefes Eigenkapital lanciert. Das genügt, um die fast schon legendäre Stärke des Frankens in Frage zu stellen. Teilweise wird gar darüber spekuliert, ob die grossen Hedge Funds jetzt gegen den Franken wetten. Die Abschiedsreden für einen starken Franken sind jedoch verfrüht.

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Migros-Startup bestsmile verdoppelt die Produktionsfläche in Winterthur

Das Schweizer Dental-Startup bestsmile hat sich innert vier Jahren zum Marktführer für Zahnkorrekturen mit Spezialisierung auf die Herstellung von Alignern und Veneers entwickelt. Nun hat bestsmile die Weichen für noch mehr Wachstum gestellt: Die Produktionsstätte in Winterthur wurde flächenmässig auf 500m2 verdoppelt und bezüglich Infrastruktur stark aufgerüstet. Die Investitionen bedeuten eine Steigerung der Produktionskapazität, und sind ein klares Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Winterthur. bestsmile schafft damit ein hochmodernes Arbeitsumfeld für Zahntechnikerinnen und -techniker.

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Wenn schlecht gut und gut schlecht ist

Die Aktienmärkte nehmen einen neuen Anlauf für ein Rallye. Der Swiss Performance Index hat seit Ende September rund 5% zugelegt, der S&P 500 gar 8%. Der Auslöser für die Kursgewinne ist der gleiche wie im Juli, als die Aktienkurse vorübergehend 15% gestiegen sind: die Hoffnung, dass die Zentralbanken, allen voran die Fed, die Zinsen nicht so stark erhöhen wie befürchtet und bereits im nächsten Jahr die Zinsen wieder senken werden. Das hat zur Folge, dass schlechte Meldungen für die Konjunkturentwicklung bejubelt werden, während positive Konjunkturdaten die Sorgenfalten zurückbringen. Wenn der Online-Händler Amazon seine Besorgnis für das anstehende Weihnachtsgeschäft äussert, bricht die Aktie von Amazon 15% ein, aber bei den anderen Aktien wird zugegriffen.

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STASH liefert jetzt auch elektronische Gadgets in 10 Minuten

Wer kennt das nicht: kurz vor dem Videocall sind die AirPods unauffindbar, der Akku des Notebooks oder des Handys macht schlapp oder man hat das Ladekabel im Zug vergessen. STASH bietet Hilfe und liefert neu elektronische Gadgets in 10 Minuten - wohin man will. Zur Auswahl stehen über 50 Produkte. In 10 Minuten geliefert, kein Mindestbestellwert, Lieferung drinnen oder draussen: das ist STASH. Der schnellste Lebensmittel-Lieferant der Schweiz versorgt Kundinnen und Kunden in Zürich und Luzern per Velo mit Snacks, Getränken oder Hygieneartikeln.

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Swisscom: Mit stabilem Umsatz und Betriebsergebnis auf Kurs

Der Konzernumsatz sank um 1,4% auf CHF 8'225 Mio., zu konstanten Währungen wäre dieser leicht gewachsen (+0,3%). Mit CHF 6'152 Mio. blieb der Umsatz im Schweizer Kerngeschäft stabil. Der anhaltende Wettbewerbs- und Preisdruck liess den Umsatz mit Telekomdiensten um 1,1% auf CHF 4'091 Mio. zurückgehen. Der Rückgang resultiert aus dem Geschäftskunden-Segment. Hingegen erhöhte sich der Umsatz im IT-Lösungsgeschäft mit Geschäftskunden um 6,8% auf CHF 877 Mio. Die italienische Tochtergesellschaft Fastweb entwickelt sich weiterhin positiv: Das Umsatzwachstum beträgt im Vergleich zum Vorjahr EUR 47 Mio. (+2,7%). Das konsolidierte Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) liegt mit CHF 3'341 Mio. um 3,6% unter Vorjahr. Ohne Sondereffekte und zu konstanten Währungen resultiert eine Zunahme um 0,5%. Im Schweizer Kerngeschäft konnte der Umsatzrückgang durch die laufenden Effizienzsteigerungen kompensiert werden, der EBITDA stieg auf vergleichbarer Basis um 0,7%. Bei Fastweb erhöhte sich der EBITDA um 4,3% (in EUR).

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Fabrice Zumbrunnen tritt als Präsident der Migros-Generaldirektion zurück

Fabrice Zumbrunnen hat sich entschlossen, Ende April 2023 als Präsident der Generaldirektion des Migros-Genossenschafts-Bundes (MGB) zurückzutreten. Nach zehn Jahren in der Generaldirektion und fünf Jahren als deren Präsident will er beruflich neue Wege gehen. Die Verwaltung des MGB dankt Fabrice Zumbrunnen für seine ausserordentliche unternehmerische Leistung und sein grosses Engagement, mit dem er sehr viel für die Migros-Gemeinschaft erreicht hat. Unter seiner Führung hat sich das Unternehmen strategisch fokussiert, die Führungsposition im Online-Handel erfolgreich ausgebaut und neue Bereiche wie etwa Gesundheit aufgebaut. Die Suche nach der Nachfolge von Fabrice Zumbrunnen wird eingeleitet. Fabrice Zumbrunnen hat der Verwaltung MGB zugesichert, für eine reibungslose Übergangsphase zur Verfügung zu stehen und die Einführung seiner Nachfolgerin oder seines Nachfolgers zu unterstützen.

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Digitalisierung stellt Management auf den Kopf

Zahlreiche Unternehmen setzen auf agile Organisation. In der Umsetzung stellt sich aber immer wieder die Frage des „wie weiter“, um auf ein neues Level zu kommen. Wichtig ist der Fokus auf eine konsistente Ausrichtung und Umsetzung von Agilität in der Gesamtführung, zeigen OST-Professorin Sibylle Olbert-Bock und Unternehmensberater Dominique René Fara im kürzlich erschienenen Fachbuch „Führung in der Digitalisierung – Mit Sinn und Selbststeuerung“.

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Steigende Lebenshaltungskosten: So lässt sich bei der Autoversicherung sparen

Während Inflation und höhere Krankenkassenbeiträge die Preise derzeit überall in die Höhe treiben, können Fahrzeuglenkerinnen und -lenker in der Schweiz zumindest bei der Autoversicherung noch Geld sparen. Nicht weil die Fahrzeugversicherungen günstiger werden, sondern weil hier ein ungeahntes Sparpotential nicht ausgeschöpft wird. Hier gibt es Tipps, wie und wo dieses Sparpotential schlummert. Herr und Frau Schweizer setzen gerne auf langfristige Partnerschaften, die automatisch laufen und so wenig Aufwand wie möglich mit sich bringen. Dafür nehmen sie oft, ob bewusst oder unbewusst, zu hohe Prämien in Kauf. So auch bei Auto- oder Motorradversicherungen, bei denen zu dieser Jahreszeit für viele Versicherte ein Wechsel möglich wäre. Dabei kann ein einfacher Vergleich von Angeboten Einsparungen bis zu mehreren hundert Franken bei annähernd gleicher Leistung ermöglichen. Aber weshalb ist das so und welche Tricks gibt es, um diese Kosten zu senken?

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Eine faire Zukunft gestalten: Farmy lanciert Crowdinvesting-Kampagne

Die Geschichte von Farmy geht ins nächste Kapitel: Das Zürcher Start-Up lanciert eine Crowdinvesting-Kampagne und lässt so bestehende und zukünftige Kund/innen sowie Landwirt/innen und Produzent/innen am Erfolg von Farmy teilhaben. Als Tobias Schubert und Roman Hartmann 2014 Farmy gründeten, hatten sie eine klare Vision: Farmy soll ein schweizweiter Marktplatz für Bauern, Bäuerinnen und Lebensmittelproduzent/innen, Schweizer Love Brands und traditionelles Handwerk werden. Ein Hofladen im Internet, der frische Lebensmittel mit transparenter Herkunft verkauft. Damit trafen sie den Nerv der Zeit. Farmy ist heute das drittgrösste eFood-Unternehmen der Schweiz, kann auf eine breite Basis an Stammkund/innen zählen, und bietet diesen ein umfassendes Produktsortiment von mehr als 1’200 authentischen Produzent/innen an, die höchsten Ansprüchen an Qualität, Transparenz und Nachhaltigkeit gerecht werden.

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Prinzip Pharmaindustrie: Digitale Talente einstellen und halten

Der Kampf um digitale Talente war – und ist – hart, die Konkurrenz entsprechend gross. Zum Glück für die Pharmaindustrie, ist es in den letzten Jahren einigen Unternehmen gelungen, ihr Image – vor allem in den Augen der jungen Generation – von starren, hierarchischen und traditionellen Organisationen in das eines agilen „Labors“ zu verwandeln. Autonomie, Freiheit und selbstorganisierte Arbeitsweisen – all das schätzen Digital Natives mehr als jede Generation zuvor. Und all das bieten vor allem grosse Technologie-Konzerne wie die Google-, Apple- und Amazon-Unternehmen dieser Welt, namhafte IT-Unternehmen sowie hochinnovative Start-ups. Ein Wettbewerb, den die Pharmaindustrie aufnahm und heute ebenfalls Arbeitsplätze sowie eine Organisationsstruktur bieten kann, die auf die Bedürfnisse, Anforderungen und Wünsche der Talente abgestimmt sind.

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Trader haben die Finanzmärkte im Griff

Was momentan an den Finanzmärkten abgeht, lässt einen nur noch den Kopf schütteln und den eigenen Augen misstrauen. Damit meine ich nicht die schmerzhaften Verluste an den Aktienmärkten oder die im Vergleich zum Jahresanfang deutlich höheren Zinsen. Diese sind mit den notwen- digen Leitzinserhöhungen der Zentralbanken, der einsetzenden Abschwä- chung der Weltwirtschaft sowie der politischen Unsicherheit durch den Krieg in der Ukraine erklärbar. Ich spreche von den starken und in ihrer Auslösung schwer nachvollziehbaren innertäglichen Kursbewegungen, die bei den Aktien, bei den Zinsen oder in irgendwelchen anderen Märkten zu beobachten sind.

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PostCourage: So können Pöstler interne Straftaten und Ethikverstösse melden

Verdacht auf Wirtschaftsdelikte oder Verstösse gegen den Verhaltenskodex der Post: In solchen Fällen können sich die Mitarbeitenden der Post an die Meldestelle PostCourage wenden. Eine Meldestelle, welche die Post seit mehr als 10 Jahren betreibt. Esther Brändli, Leiterin Konzernrevision Post, erklärt im Interview, warum die Post ein solches Whistleblowingsystem braucht und wie es konkret eingesetzt wird.

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Cornèr Bank bietet Produkte in Filialen der Post an

Ab dem 18. Oktober 2022 starten die Post und die Schweizer Bankengruppe Cornèr Bank eine neue Partnerschaft. Kundinnen und Kunden können in schweizweit 154 Filialen der Post Cornèrcard Prepaidkarten kaufen und aufladen. Und ab Mitte November ist der Vertrieb von Kreditkarten in 20 Filialen der Post geplant. Zudem leiten die Mitarbeitenden dieser Filialen die Kontaktdaten von Kundinnen und Kunden, die an Sparlösungen oder Online-Trading interessiert sind, an die Cornèr Bank oder Cornèrtrader weiter. Die Post konsolidiert damit die Umsetzung der Strategie „Post von morgen“, indem sie ihre Filialen weiter zu eigentlichen regionalen Dienstleistungszentren umgestaltet.

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Die Migros steigt mit Startup Yuno ins Mietgeschäft ein

Yuno heisst das jüngste Startup von Sparrow Ventures, dem Innovationsmotor der Migros-Gruppe. Mit dem Vermieten von Unterhaltungselektronik bietet Yuno der Schweizer Bevölkerung eine flexible und nachhaltige Alternative zum Kauf und bedient damit einen stark wachsenden Trend. Im Dezember 2021 als Testprojekt initiiert, liegt die Entwicklung seit Markteintritt im Mai dieses Jahres deutlich über Plan. Yuno hat nun eine Wachstumsfinanzierung im einstelligen Millionenbereich erhalten und möchte damit hoch hinaus.

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Die SNB lässt sich alle Optionen offen

Die SNB hat bei ihren Devisentransaktionen im zweiten Quartal netto 5 Millionen Franken gekauft. Das war den Finanzinformationssystemen und den Finanzmedien eine Schlagzeile wert. Der Betrag ist angesichts des Berges an Devisenreserven, den die SNB in den letzten Jahren angehäuft hat, nicht einmal der oft zitierte Tropfen auf dem heissen Stein. Zudem können die Käufe das Resultat kommerzieller Transaktionen der SNB sein und mit den Devisenreserven gar nichts zu tun haben. Wichtiger ist das Signal, das die SNB aussendet und das Thomas Jordan anlässlich der geldpolitischen Lagebeurteilung im September bestätigt hat: Die SNB hält sich im Devisenmarkt alle Optionen offen und hat kein Interesse an einem schwachen Franken.

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