Zukunft Gewerbeimmobilien: YOND Campus wächst an der Albisriederstrasse in Zürich

Ein Leuchtturmprojekt für zukunftsfähige Gewerbeimmobilien nimmt in Zürich zunehmend Gestalt an: Beim YOND Campus an der Albisriederstrasse 243 hat Totalunternehmer Rhomberg Bau im Auftrag von Bauherr Swiss Prime Site Immobilien AG (SPSI) im laufenden Projekt die Geschossdecke des Untergeschosses abgeschlossen. Ab sofort wird der Bau oberirdisch fortgesetzt und ist damit auch im Umfeld für Jeden und Jede sichtbar.

Vor den Augen der Öffentlichkeit wächst in Albisrieden ein besonderes Paradebeispiel für die Art und Weise wie Gewerbeimmobilien zukünftig geplant, errichtet und betrieben werden können – „und die wir gerne mit den beiden Schlagworten ‚Ganzheitlichkeit‘ und ‚Flexibilität‘ beschreiben“, erklärt Claudius Meinel, Geschäftsführer der Rhomberg Bau AG.

Die „Flexibilität“ wird dabei vor allem im späteren Betrieb sichtbar werden: Insgesamt entstehen rund 35 000 m² Gewerbe- und Produktionsflächen, die sich durch ein modulares Raumkonzept individuell an unterschiedliche Anforderungen und auch an zukünftige Nutzungen anpassen lassen. Die 7,75 Meter hohen Raummodule können horizontal und vertikal kombiniert werden und bieten damit sowohl Dienstleistungsunternehmen als auch Produktionsbetrieben vielfältige Möglichkeiten. Dank dieser modularen Grundrisse sowie nach Bedarf ergänzbaren Zwischengeschossen lassen sich Flächen von etwa 150 m2 bis hin zu 2 800 m² jederzeit individuell konfigurieren. „Dieser Ansatz ermöglicht es Unternehmen, ihre Flächen im laufenden Betrieb weiterzuentwickeln und jederzeit auf neue Anforderungen zu reagieren“, erklärt Markus Flaiz, Projektleiter Development & Construction bei SPSI.

Das Thema „Ganzheitlichkeit“ zeigt sich etwa bei der Realisierung der Rohbauten von YOND 02 und YOND 03. Hier kommt der „BIM to Field“-Planungs- und -Bauansatz zum Tragen: „Das bedeutet, dass wir unsere digitalen Baupläne direkt aus dem BIM-Modell auf die Baustelle übertragen und vor Ort zur genauen Ausführung unserer Arbeiten nutzen“, so Claudius Meinel. Ganzheitlich ist auch die Wahl der Baustoffe, hier setzen die Verantwortlichen unter anderem auf den Einsatz erneuerbarer und recycelter Materialien. Moderne Technologien ermöglichen eine unkomplizierte Demontage und Wiederverwertung der Bauteile. Das gesamte Dach wird mit Photovoltaik-Modulen ausgestattet, die Fassade besteht aus einer modernen Alu-Pfosten-Riegel-Konstruktion, und die offene Bauweise fördert sowohl Tageslicht als auch Gemeinschaft. Das Projekt soll nach den Kriterien der SGNI Gold zertifiziert werden.

Nachhaltig und zukunftsfähig

Bis Ende 2028 entsteht auf dem ehemaligen Albis-Areal mitten im wachstumsstarken Quartier Albisrieden ein Campus, der „nachhaltige Neubauten mit smart transformierten Industriegebäuden aus den 1950er Jahren verbindet“, so Markus Flaiz. Der Auftakt bildete das YOND 01: Das Gebäude wurde zwischen 2017 und 2019 errichtet und ist seit 2019 in Betrieb. Im weiteren Projektverlauf realisiert Rhomberg Bau als Totalunternehmer drei weitere Gebäude: YOND.04 umfasst die Revitalisierung eines Bestandsgebäudes und soll ab Ende 2026 flexible Büro- und Arbeitsräume für Dienstleistungen, Architektur und kreative Unternehmen zur Verfügung stellen. Zwei Neubauten – YOND.02 und YOND.03 – werden aktuell realisiert und sollen den Campus ab Ende 2028 mit Flächen für moderne Produktion, Life Science, Gewerbe und Gastronomie vervollständigen.

Mit Blick aufs Ganze: Rhomberg Bau

Rhomberg Bau ist als Komplettanbieter im Bau tätig. Der eigentümergeführte Familienbetrieb mit Hauptsitz in Bregenz, Vorarlberg, verfügt über Standorte in Österreich, Deutschland und der Schweiz und beschäftigt ca. 970 Mitarbeitende. Im Geschäftsjahr 2024/25 erzielte das Unternehmen eine Betriebsleistung von rund 584 Mio. Euro.

Das 1886 gegründete Traditionsunternehmen bietet Lösungen und Leistungen für alle Phasen im Lebenszyklus von öffentlichen und privaten Gebäuden – von der Ressourcengewinnung und der Projektentwicklung über die Errichtung sowie den Betrieb bis hin zu Rück-, Um- und Neubau. Dafür setzt Rhomberg Bau auf die Chancen technologischer Entwicklungen und der Digitalisierung, auf Kreislaufwirtschaft und den regenerativen Einsatz von Ressourcen sowie auf Partnerschaften.

 

Quelle: Rhomberg Gruppe
Bildquelle: SLIK Architekten/SQR Studio

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