Daten, KI und Kommunikation: Diese 3 Kompetenzen sind 2026 in der Schweiz gefragt

Schweizer Unternehmen suchen verstärkt nach Fachkräften, die Datenkompetenz, Kommunikation und KI-Verständnis vereinen.

“Technisches Fachwissen bleibt zentral, doch Datenverständnis und menschliche Interaktion wachsen zunehmend zusammen”, sagt Christian Atkinson, Country Director bei Robert Walters Schweiz. “Unternehmen suchen Fachkräfte, die Daten einordnen, daraus relevante Erkenntnisse gewinnen und diese klar in komplexen Organisationen kommunizieren können.”

Die drei wichtigsten Kompetenzen aus Sicht Schweizer Arbeitgeber:

Datenanalyse und -interpretation (55 %)

Daten sind heute allgegenwärtig, echten Mehrwert schaffen jedoch jene, die Zahlen in fundierte Erkenntnisse und strategische Entscheidungen übersetzen. Gefragt sind Fachkräfte, die Muster erkennen, Zusammenhänge herstellen und Daten in konkretes Handeln überführen.

“Nicht die Menge der Daten ist entscheidend, sondern die Fähigkeit, die richtigen Fragen zu stellen”, so Atkinson. “Wer Erkenntnisse filtert, Zusammenhänge aufzeigt und eine überzeugende Argumentation rund um Daten aufbaut, stärkt die Entscheidungsfindung und ermöglicht nachhaltiges Wachstum.”

Kommunikation und Zusammenarbeit (48 %)

Gerade in internationalen und interdisziplinären Teams ist klare Kommunikation ein zentraler Erfolgsfaktor. Schweizer Unternehmen schätzen Mitarbeitende, die komplexe Inhalte verständlich vermitteln, aktiv zuhören und effektiv über Funktionen, Teams und Landesgrenzen hinweg zusammenarbeiten.

“Kommunikation verbindet Fachwissen mit Wirkung”, erklärt Atkinson. “Ohne offenen Austausch und Zusammenarbeit bleibt selbst die beste Analyse wirkungslos. Erkenntnisse teilen, Stakeholder einbinden und gemeinsam Ziele erreichen. Darin liegt der Unterschied.”

KI- und Machine-Learning-Kompetenz (39 %)

Künstliche Intelligenz ist längst Teil des Arbeitsalltags. Arbeitgeber erwarten nicht, dass jede Fachkraft Expertin oder Experte für Data Science ist, wohl aber ein grundlegendes Verständnis dafür, wie KI funktioniert, welche Möglichkeiten sie bietet und wo ihre Grenzen liegen.

“KI-Kompetenz entwickelt sich zur Schlüsselqualifikation”, sagt Atkinson. “Wer versteht, wie Algorithmen Entscheidungen beeinflussen, auf welchen Annahmen sie basieren, und welche Risiken bestehen, kann KI gezielt einsetzen und menschliches Urteilsvermögen sinnvoll unterstützen.”

Mensch und Technologie rücken näher zusammen

Neben diesen Top 3 bleiben Problemlösungsfähigkeit, Anpassungsfähigkeit und ethisches Bewusstsein zentrale Erfolgsfaktoren. Die klare Trennung zwischen technischen und sozialen Kompetenzen verliert zunehmend an Bedeutung.

“Arbeitgeber erwarten heute ein Zusammenspiel aus technologischem Verständnis, Zusammenarbeit und kritischem Denken”, so Atkinson. “Erst diese Kombination schafft nachhaltige Wirkung.”

Bedeutung für Unternehmen

Organisationen, die gezielt in Datenkompetenz, KI-Wissen und Kommunikationsfähigkeiten investieren, stärken ihre Zukunftsfähigkeit. Dafür braucht es gezielte Weiterbildungsangebote, interdisziplinäre Zusammenarbeit und Führungskräfte, die technologische Innovation mit menschlicher Expertise verbinden.

“Die erfolgreichen Unternehmen von morgen sind jene, die Daten intelligent nutzen und den Menschen ins Zentrum stellen”, resümiert Atkinson. “Diese Balance ist der Schlüssel zu nachhaltigem Wachstum.”

 

Quelle: Robert Walters Schweiz
Bildquelle: Symbolbild © Summit Art Creations/Shutterstock.com

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