Selbstoptimierung für mehr beruflichen Erfolg

Erfolgreich sind nicht immer die Personen, die am fleissigsten sind, die besten Skills bieten und am produktivsten.

Leider hängt viel vom eigenen Auftreten und der Selbstorganisation ab. Doch daran kann jeder arbeiten!

Selbstoptimierung: Wozu braucht man sie?


Nicht alles laufen lassen, wie es gerade ist, sondern analysieren und verbessern führt zu Erfolg im Beruf. (Bild: Prostock Studio – shutterstock.com)

Selbstoptimierung ist die Kunst, das Beste aus sich selbst herauszuholen. Es geht darum, sich selbst zu verbessern und an seine Grenzen zu gehen, um so erfolgreich wie möglich zu sein. Die Selbstoptimierung kann in vielen Bereichen angewendet werden, zum Beispiel in der Schule, im Job oder auch im Privatleben.

Wichtig ist, sich klarzumachen, worauf man mit der Selbstoptimierung abzielen möchte. Denn nur so kann man effektiv vorgehen und sich selbst tatsächlich verbessern.

Der Auslöser sich mit dem Thema überhaupt zu beschäftigen, ist das Gefühl, benachteiligt und übergangen zu werden, im Job und vielleicht im Leben allgemein. Man fühlt, dass da etwas nicht stimmt: Warum manche Personen, die offensichtlich weniger können, weniger Einsatz zeigen, eher Karriere machen als man selbst?

Es gibt immer mehr Coaches, die heutzutage helfen, am eigenen Auftreten zu arbeiten und zu feilen und das ist auch sehr wichtig. Denn leider ist es in den meisten Fällen so, dass nicht das gute Arbeitszeugnis und die gewonnenen Fähigkeiten zum Traumjob führen, sondern zu allem anderen vor allem die Überzeugungskraft.

Wie oft passiert es, dass jemand einen Job bekommt, weil er einfach sehr selbstbewusst, sicher und tough wirkt? Das sind Qualitäten, die oft ausschlaggebend sind und mehr wiegen als die besten Zeugnisse. Aber daran kann und muss man oft arbeiten.

Ein sicheres, freundliches und offenes Auftreten ist wahrlich ein Türöffner in der Berufswelt und im Privatleben. Aber auch eine klare Linie, Durchsetzungskraft und einfach zu wissen, was man will. Mit all diesen Punkten haben besonders Führungskräfte zu kämpfen. Denn niemand kommt als Chef auf die Welt.

Gut zu wissen ist: Wirklich jeder kann sich ein überzeugenderes Auftreten und mehr Selbstsicherheit erarbeiten. Für alle, die eigentlich genug gelernt haben, gute Ausbildungen und Fähigkeiten vorzuweisen, aber beruflich auf der Stelle treten, heisst es vor allem, die eigene  Persönlichkeit zu analysieren: Wer bin ich wirklich? Was ist anerzogen, was sind schlechte Erfahrungen und was bin ich eigentlich im Kern.

All dies findet man schwer alleine heraus. Aber man muss keine Psychotherapie beginnen, um sich selbst zu helfen. Einfach mal verschiedene Coaching-Angebote heranziehen, Bücher lesen und sich selbst genauer beobachten.

Was lässt sich alles optimieren für mehr Erfolg im Beruf?

  • Realistische Ziele setzen: Weder zu klein, noch zu gross denken
  • Zeitmanagement
  • Organisieren
  • Positiv und erfolgsorientiert denken
  • Persönlichkeitsoptimierung

Diese 5 Punkte sind wohl am wichtigsten, um den beruflichen Erfolg voran zu bringen. Setzen Sie sich als erstes realistische Ziele! Was würden Sie beruflich gerne erreichen? Ist das Endziel realistisch oder ein Traum? Natürlich darf man auch träumen, aber die einzelnen Steps bis hin zur Erfüllung des Traumes, sollten erreichbar bleiben.

Es macht keinen Sinn, wenn die Sekretärin den Job des Chefs haben will, weil sie meint, sie würde eh alles für ihn erledigen und könnte alles besser. Sie vergisst die anderen Aufgaben des Chefs und seinen Werdegang. Vielleicht muss er mehr koordinieren und den Überblick behalten, während sie nur Teilaufgaben erledigt.

Neid ist allgemein kein guter Antrieb, um sich Ziele zu setzen. Daher ist der Punkt „Realistische Ziele setzen“ eine wichtige Aufgabe! Hier heisst es, ehrlich zu sich selbst zu sein, nicht grössenwahnsinnig, nicht neidisch und seine eigenen Fähigkeiten neutral einzuschätzen.

Da hilft es eine vertraute Person um Rat zu fragen, aber am besten nicht den Ehepartner, der auch gerne mehr Einkommen hätte, sondern eher andere Verwandte und Freunde.


Erfolg ist in den meisten Fällen eine Treppe und kein Raketenstart. (Bild: metamorworks – shutterstock.com)

Realistische Ziele setzen und kleine Schritte gehen

  1. Planen Sie Ihren Tag genau, bleiben Sie aber flexibel und halten Zeit frei für Unvorhersehbares!
  2. Halten Sie sich an eine Routine! Das ist wichtig für das Unterbewusstsein. So kann man in Ruhe arbeiten und vieles läuft automatisch, eben wie beim Auto fahren.
  3. Ändern Sie Ihren Fokus! Wenn die alten Ziele nicht erreichbar waren und Sie sich erschöpft fühlen: Vielleicht ist der neue Fokus einfach nur ein gesünderes, vitaleres Leben?
  4. Kleine Erfolge feiern! Wir unterschätzen unser Unterbewusstsein: Das braucht tägliche Erfolgserlebnisse. Haken Sie am Abend ihre To-Do-Listen ab und wenn Sie etwas besonders gut gemacht haben, markieren Sie dies. Belohnen Sie sich auch gerne selbst!
  5. Kleine Schritte zum grossen Erfolg: Wenn Sie Ihren Traumjob schon vor Augen haben, dann legen Sie den erst mal zur Seite und arbeiten sie sich Schritt für Schritt heran. Erst einmal andere Aufgaben im Unternehmen erledigen, bevor es ganz nach oben geht. Viele Chefs kennen auch die einfachen Tätigkeiten in ihrer Firma, haben als Praktikant angefangen und die einzelnen Prozesse selbst kennengelernt.
  6. Zum Realismus gehört auch die Aufstiegschancen im eigenen Job zu erkennen: Wenn nichts mehr möglich ist, dann den Mut aufbringen und die Arbeitsstelle wechseln.

Zeitmanagement


Multitasking kann energieraubend und zeitintensiv sein. Besser für alle Aufgaben feste Zeiten und Limits festlegen. (Bild: Maslowski Marcin – shutterstock.com)

Zeitmanagement ist ein Thema, das viele von uns vernachlässigen. Man „wurschtelt“ einfach so drauf los, lässt sich von neuen Aufgaben überrumpeln, erledigt das, was neu reinkommt zuerst und hat am Ende keinen Überblick mehr. Am besten legt man sich Listen an, was in welchen Zeitrahmen dringend erledigt werden muss, was nicht.

Oft bleibt dann noch genug Flexibiliät um spontan Dinge zu erledigen, die besser zum eigenen Tagesrhythmus und auch zu Lust und Laune passen. Wir sind ja keine Roboter, die jeden Tag gleich funktionieren.

Durch eine optimale Planung und Verwaltung der Zeit kann man seinen Arbeitsablauf effizienter gestalten und höhere Erfolge erzielen.

  • Versuchen Sie eine ganze Arbeitswoche und die einzelnen Tage vorzuplanen. Es gibt Ruhe und Sicherheit, wenn man am Abend weiss, was am nächsten Tag ansteht.
  • Pausen sind sehr wichtig! Sie fördern die Konzentration und schenken neue Energie. Pausen haben nichts mit Faulheit zu tun. Sie verhindern, dass man aus Erschöpfung dann mehrere Stunden unproduktiv bleibt.
  • Disziplin: Zeitmanagement hat viel mit Disziplin zu tun, aber sollte nicht Arbeiten nach Stoppuhr heissen, es sei denn man ist dafür exakt der Typ. Disziplin heisst, zu bestimmten Zeiten – dann, wenn man am besten arbeiten kann – auch seine Aufgaben durchziehen, sich nicht ablenken lassen, was aufgrund der medialen Überflutung nicht so leicht ist.
  • Organisation und Ordnung sind das halbe Arbeitsleben. Steht man vor einer Fülle an Aufgaben und bildlich gesprochen vor einem Berg von Akten, die es zu bearbeiten gilt, heisst das nicht immer, dass man überlastet ist, sondern oft einfach unorganisiert. Vor der eigentlichen Arbeit gehört die Organisation der Arbeitsschritte und Arbeitsabläufe. Man muss im Grunde sein eigener Vorgesetzter werden, der sich selbst über die Schulter schaut.

In der heutigen Zeit ist es besonders wichtig, sich von den neuen Medien etwas abzugrenzen und sich nicht zu sehr vereinnahmen zu lassen. Sich feste Zeiten für die Beantwortung von Emails zu nehmen und auch Social Media Accounts nicht 24 h am Tag zu verwalten.

Insgesamt ist es aber eine Typfrage, wie viel Struktur man braucht. Wer unzufrieden ist mit seinem Zeitmanagement, kann sich mal eine Woche lang beobachten und per Hand oder per Tools festhalten, wie viel Zeit er wofür verwendet.

Selbstorganisation lernen


Ob mit Online-Tools oder den guten alten Post-Its: Selbstorganisation macht auch viel Spass! (Bild: Pixel-Shot – shutterstock.com)

Organisation ist das beste Tool zum Zeit sparen überhaupt!  Viele von uns sind nicht organisiert, sondern lassen sich vom Tag und seinen Aufgaben einfach überrollen. Das aber hängt auch wiederum mit der Persönlichkeit zusammen, an der man arbeiten kann.

Ist man zu offen und „weich“ für die Anforderungen anderer, dann lässt man sich zu sehr vereinnahmen. Wer straff organisiert ist, kann ganz leicht Nein zu zusätzlichen Aufgaben sagen, eben, weil es der eigene Plan nicht zulässt. Kommuniziert man das so seinen Kollegen, sind sie auch nicht beleidigt, sondern eher beeindruckt und wollen wissen, wie man sich selbst so gut organisieren kann.

Macht man dies nicht,  hat auf einmal jede neue Aufgabe das Recht sofort erledigt zu werden und es gewinnt das Chaos. Organisiert zu sein, bedeutet aber auch Privat- und Berufsleben, Haushalt und alle Pflichten als Gesamtes zu organisieren. Man muss hier bei jedem Detail ansetzen, wenn man merkt, dass man zu wenig schafft oder ausgepowert ist.

Eine gute Selbstorganisation führt dazu, dass man klar sieht, wo man überlastet ist, wo man Aufgaben abgeben muss oder Dinge schlichtweg liegen lässt. Auch das ist erlaubt, denn die Gesundheit geht vor.

Positiv und erfolgsorientiert denken


Lernen Sie das Siegerlächeln und alles wird einfacher. (Bild: StunningArt – shutterstock.com)

Mittlerweile setzt sich positives Denken als Erfolgsmagnet richtig durch. Hier können wir viel von amerikanischen Marketing-Strategien lernen. Denn in den USA ist man immer optimistisch, erfolgsorientiert und hochmotiviert. Es wird nicht viel gejammert und vor allem gönnt man auch anderen Erfolg und lässt sich davon inspirieren.

Positiv denken beflügelt die eigenen Energien und hilft, Weitblick zu bewahren. Wer positiv denkt und auftritt, hat meist mehr Erfolg im Leben als Pessimisten. Es sind die berühmten „Glückspilze“ und „Gewinner“ die einfach immer optimistisch sind. An dieser Lebenseinstellung kann man aber arbeiten, sie muss einem nicht in die Wiege gelegt werden.

Wichtig ist auch im Berufsleben, alles positiv zu formulieren! So wirkt man leistungsorientiert, fähig und motiviert. Wenn Sie eine Aufgabe nicht geschafft haben sagen Sie nicht: „Sorry, aber das war echt zu viel, ich hatte schon XY zu erledigen dann noch Z und AB. Ich kann das wirklich erst übermorgen schaffen.“ Eine solche Aussage hinterlässt ein schlechtes Gefühl bei dem Vorgesetzten und lässt Zweifel aufkommen, ob Sie der/die Richtige für den Job sind.

Sagen Sie einfach: „Das wird übermorgen garantiert erledigt.“ Und schon wirken Sie organisiert, fähig und strukturiert. Auch will der Vorgesetzte meist gar nicht die Gründe hören, warum es noch nicht erledigt wurde. So sparen Sie ihm und Ihnen Zeit und beide bleiben in einem positiven Mood.

Persönlichkeitsoptimierung: Was kann ich noch aus mir herausholen?


Alleine kommt man nicht weit. Ein gutes Coaching kann enorm viel anstossen! (Bild: GoodIdeas – shutterstock.com)

Für Persönlichkeitsoptimierung ist es eigentlich nie zu spät.

1. Verbessern Sie Ihre Kommunikationsfähigkeiten! Gute Kommunikation hilft Ideen und Gedanken leichter mitzuteilen und eindrücklicher zu machen. Lassen Sie sich nicht auf Streitigkeiten ein, oft ist es die Sache nicht wert. Gezielte Kommunikation und direkte Formulierungen können Konflikte verhindern.

2. Erweitern Sie Ihr Fachwissen! Lesen Sie regelmässig Fachzeitschriften und Online-Magazine, halten Sie sich über aktuelle Trends in Ihrem Beruf freiwillig auf dem Laufenden. Warten Sie nicht bis zur nächsten vorgeschriebenen Weiterbildung.

3. Seien Sie flexibel!  Offenheit für neue Technologien, Ideen und Ansätze ist gerade heutzutage absolut wichtig und hängt nicht vom Alter ab!

4. Aktiv statt passiv! Wer sich in der Vergangenheit immer von anderen (Kollegen/Vorgesetzten) überrollen liess mit Anforderungen oder ausgebootet wurde, sollte aus der passiven Rolle herauskommen und selbst Aktor werden. Auch das kann man lernen. Viele unserer Persönlichkeitsmerkmale sind nur anerzogen und gehören in Wirklichkeit gar nicht zu uns.

5. Lernen Sie Ja zu sich selbst und Nein zu anderen zu sagen! „Weiche“ Persönlichkeiten kommen im Leben nicht weit. Es sind vielleicht die besten Menschen, aber beruflich bleiben sie stehen, weil ihnen niemand mehr zutraut, als sozial zu sein.

6. Lassen Sie alte Konditionierungen los! Sprüche und Demütigungen aus Kindertagen muss man aufarbeiten und sich lösen. Oft hatten diese mehr mit den Eltern/Erziehern zu tun, als mit uns selbst. Sie können uns aber ein ganzes Leben lang blockieren. Daher ist es so wichtig in sich selbst zu investieren und Coachings zu nutzen.



 

Titelbild: StunningArt – shutterstock.com

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