Renaissance der analogen Werbeträger im digitalen Zeitalter

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Im Zeitalter von Suchmaschinenwerbung, digitalen Werbebannern und Display-Netzwerken erscheinen analoge Werbemittel wie Flyer, Broschüren, Banner, Plakate oder Rollups auf den ersten Blick für Werbetreibende nicht mehr so attraktiv, da sich Online-Werbung massgeschneidert auf den Nutzer ausspielen lässt.

Während sich im Internet bestimmte Zielgruppen nach Interessen, Neigungen oder Präferenzen anvisieren lassen, müssen analoge Werbemittel entweder auf eine undefinierte breite Masse oder auf einzelne Personen oder kleine (und örtlich begrenzte) Personenkreise zugeschnitten werden.

Allerdings bieten klassische Ads viele nutzenstiftende Eigenschaften für Werbetreibende, die Sie näher an Ihre Key-Performance-Indikatoren und Marketingziele bringen als es die Online-Channels alleine könnten. Am folgenden Artikel soll deutlich werden, dass es im digitalen Zeitalter auch Platz für analoge Werbung gibt.

Die Crux der Online-Werbung

Kein modernes Unternehmen wird gänzlich ohne Online-Werbung auskommen. Daher soll dies auch kein Plädoyer gegen den Einsatz von digitalen Werbeanzeigen werden, sondern konstruktive Einwände anbringen, die zum Hinterfragen der eigenen Distribution anregt. Denn beispielsweise die Reizüberflutung bei der Online-Werbung kann durchaus kritisiert werden.

Sobald bei Google eine Suchanfrage mit klarer Kaufintention eingegeben wird, erscheint auf dem Bildschirm fast mehr Werbung als organische Suchergebnisse. Diese inflationär häufige Darstellung von digitalen Werbeanzeigen veränderte die Wahrnehmung der Nutzer im Laufe des letzten Jahrzehnts zunehmend. Als Anpassungskünstler hat sich der Mensch auch im digitalen Sektor den Gegebenheiten angepasst und eine selektivere Aufmerksamkeit für Werbung entwickelt. Dies zeigten Eye-Tracking-Studien der usability.de GmbH & Co. KG bereits 2009. Die meisten Versuchspersonen übersprangen bewusst Werbeanzeigen und werteten diese als belanglos. Die Werbewirkung von Online-Werbeanzeigen ist folglich deutlich schwächer geworden.

Potenzial von haptischen Werbemitteln

Der Gesamtverband der Werbeartikel-Wirtschaft e.V. führt jährlich repräsentative Untersuchungen zu altbewährten Werbeartikeln durch. Über 1000 Personen ab einem Alter von vierzehn Jahren wurden 2016 dazu befragt. Zum Kern des Erkenntnisinteresses gehörte u.a. die Verbreitung der Werbeartikel, der Erinnerungswert und die Werbekontaktchancen.

Erfreulich: Über 90% der Befragten gaben an, dass sie mindestens eines von vierzehn gezeigten Werbeartikeln selbst besitzen würden. Des Weiteren erinnern sich etwa 60% der Umfrageteilnehmer an Firmen- oder Markennamen durch einen Werbeartikel – zum Vergleich: Fernsehwerbung bleibt mit unter 30% weitaus schlechter in den Köpfen der potenziellen Kunden hängen.

Als Grund hierfür wurden die haptischen Eigenschaften von analogen Werbeartikeln angeführt, dessen gute Performance durch die Beanspruchung aller fünf Sinne zu erklären ist. Weiterhin teilten ca. 90% der Befragten mit, dass sie Werbeartikel wie Kugelschreiber auch benutzen würden.

Aus den häufigen Kontakten mit den Werbeträgern liess sich deren Reichweite berechnen: An einem durchschnittlichen Tag kommen 85% der Deutschen mit diesen in Berührung laut GWW. Ausserdem stossen haptische Werbemittel interessanterweise im Gegensatz zu den meisten anderen auf keine Abneigung, sodass diese nicht als störend empfunden werden. 73% der Befragten haben angegeben, nicht oft genug Werbegeschenke zu erhalten.

Anhand der Studienergebnisse wird die Relevanz analoger Werbeartikel deutlich. Wer nur auf Online setzt, verpasst die exzellente Werbewirkung der Haptik, welche die Konversionsrate kräftig ankurbeln kann. Die Druckexperten von Simplonmedien.ch bieten ein besonders breites Sortiment an analogen Werbeartikeln an. Vom klassischen Kalender bis zur Schreibunterlage, die langfristige Interaktionen verspricht, bedruckt die Firma aus dem Oberwallis jeden noch so erdenklichen Werbeartikel. So lässt sich der Haptik-Effekt vielseitig nutzen.

 

Titelbild: Stanislav Popov – shutterstock.com

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