Quika plant kostenloses Satelliten-Internet für Entwicklungsländer

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Quika plant kostenloses Satelliten-Internet für Entwicklungsländer
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Der Satelliten-Internet-Anbieter Quika hat kostenloses Satelliten-Internet für Entwicklungsländer angekündigt. „Quika Free“ soll helfen, die digitale Kluft in entsprechenden Regionen zu überbrücken. Getragen werden soll das Angebot von Quikas kommerziellen Ka-Band-Diensten.

Der Start des Angebots in zwei Dutzend afrikanischen Staaten, Afghanistan und dem Irak ist für das zweite Quartal 2018 geplant.

Satelliten gegen Abhängen

„3,9 Mrd. Menschen sind nach wie vor offline. Die Mehrheit dieser Menschen lebt in ländlichen Regionen und ist arm“, meint Alan Afrasiab, Quika-Gründer und CEO des Mutterkonzerns Talia. Diese digitale Kluft könnte dazu beitragen, dass Gemeinden und ganze Regionen von wirtschaftlichem und technologischem Fortschritt abgeschnitten werden. „Quika wird helfen, diese digitale und ökonomische Kluft zu überbrücken.“

Ermöglichen sollen das Satelliten in geostationärem und niedrigem Erdorbit, die mittels Ka-Band schnelles und latenzarmes Internet versprechen. Diese kommen für Quikas kommerzielle Dienste zum Einsatz, die erst im November angekündigt wurden und letztlich das kostenlose Angebot finanzieren sollen. Damit fällt zwar eine wesentliche Kostenhürde für ärmste Regionen, doch eine gewisse Einstiegshürde für den Zugang zum Internet könnte verbleiben. Laut Quika können nämlich Setup-Kosten oder eine Hardware-Kaution anfallen.

Bereits entwickelter Ansatz

Die Idee, mittels Satelliten-Internet die digitale Kluft in Entwicklungsländern zu überwinden, ist nicht neu. So hatte Facebook schon 2015 mit Plänen für kostenloses Satelliten-Internet von sich reden gemacht, umgesetzt wurde das bislang jedoch nicht. Elon Musk wiederum will mit SpaceX ab 2019 Satelliten für Internet in den entlegendsten Winkeln der Erde starten, hat aber Gratis-Versprechungen vermieden. So Quika Free im zweiten Jahresviertel tatsächlich in zunächst 26 Ländern erfolgreich startet, wäre das also ein grosser Wurf.

 

Quelle: pressetext.redaktion
Artikelbild: Symbolbild © Toria – shutterstock.com

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