Schweizer Unternehmerinnen, die die Welt verändern

25.01.2017 |  Von  |  News
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Schweizer Unternehmerinnen, die die Welt verändern
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Sie sind erfolgreich, clever – und jung. Die drei Schweizer Unternehmerinnen Mona El Isa, Lea von Bidder und Franziska Ullrich sorgen mit ihren Firmen aus den Branchen Fintech, Medtech und Robotik gerade international für Aufsehen.

Alle drei Frauen haben das Potenzial, mit ihren Ideen die Welt zu verändern. Das schreibt die „Handelszeitung“ in ihrer aktuellen Ausgabe.

Die 29-jährige ETH-Absolventin Franziska Ullrich entwickelt mit ihrer Firma Ophthorobotics einen Roboter für Augenärzte und will ihn in den nächsten zwei Jahren zur Marktreife bringen. Ullrichs Gerät automatisiert das Spritzen von Medikamenten gegen eine altersbedingte Krankheit ins Auge – ein Eingriff, der wegen der demografischen Entwicklung weltweit mehrere Millionen Mal pro Jahr vorgenommen werden muss. Der Roboter entlastet dabei nicht nur Ärzte, sondern reduziert auch die Gesamtkosten des Eingriffs markant. In der Schweiz können Spitäler mit dem Roboter bis zu 20 Prozent günstiger arbeiten. Ullrichs Entwicklung hat ihr eine Auszeichnung des US-Wirtschaftsmagazins „Forbes“ eingebracht. Sie zählt nun zu den „30 Under 30“, zu den vielversprechendsten Jungtalenten der Welt.

Die 26-jährige HSG-Absolventin Lea von Bidder ist schon einen Schritt weiter. Ihr Unternehmen Ava Woman hat in den USA und Europa ein Armband auf den Markt gebracht, das Frauen beim Schwangerwerden hilft. Das Band zeichnet neun Körperdaten während des Schlafens auf und berechnet daraus die fruchtbaren Tage der Frau. Bisherige Methoden zur Bestimmung des idealen Zeitfensters zum Kinderkriegen waren umständlich und ungenau. Von Bidder hat sie durch Wissenschaft und Technologie ersetzt – und erleichtert Frauen so das Schwangerwerden. In Zeiten, in denen Frauen tendenziell immer später Kinder bekommen wollen, ist das Marktpotenzial von Ava Woman gross.

Die 33-jährige Mona El Isa schliesslich hat sich von ihren Karrierejobs, etwa bei Goldman Sachs, verabschiedet und will mit ihrem Fintech-Startup Melonport die Hedgefonds-Branche auf den Kopf stellen – auf Basis der Blockchain-Technologie. „Das Verwalten von Vermögen ist schlicht zu teuer und zu kompliziert geworden“, sagt sie. Das will sie ändern mit einer neuen Plattform, auf welcher Fondsmanager ihre Fonds massiv günstiger aufsetzen und dem Publikum feilbieten können.

 

Quelle: Handelszeitung
Artikelbild: Symbolbild © Ekaphon maneechot – shutterstock.com



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