Ist der Mittelstand reif für Industrie 4.0?

24.11.2015 |  Von  |  News
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Ist der Mittelstand reif für Industrie 4.0?
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KMU bereiten sich derzeit für den Eintritt ins Industrie 4.0-Zeitalter vor. Auf dem Weg in die digitale Zukunft versäumen mittelständische Unternehmen allerdings die Verknüpfung des Produktions-Know-hows mit den erforderlichen IT-Investitionen und lassen unternehmerische Chancen ungenutzt.

53 Prozent des Mittelstandes haben noch keine konkrete Vorstellung, was sich hinter dem Begriff Industrie 4.0 verbirgt. Elf Prozent der KMU haben dagegen schon eine sehr konkrete Vorstellung. Dabei können gerade Unternehmen, die die Entwicklung der Digitalisierung jetzt erkennen und Investitionen in die vernetzte Produktion tätigen, eine digitale Vorreiterrolle in ihrer jeweiligen Branche einnehmen. Weitere elf Prozent der KMU hören das Buzzword überraschenderweise zum ersten Mal.

Das hat Expense Reduction Analysts, eine internationale Beratungsgesellschaft für Kostenmanagement, in einer repräsentativen europäischen Studie herausgefunden.

„Für viele Mittelständler ist die digitale Revolution ein zentrales Investitionsthema. Auch wenn noch unklar ist, bei wem die Verantwortung innerhalb der Organisation eigentlich liegen soll“, erklärt Klaus Jeschke, Managing Director von Expense Reduction Analysts für die DACH-Region.

So zeigt die Mittelstandsstudie „Zukunftsvision: Sind Sie reif für Industrie 4.0?“ auch, dass die Digitalisierung bei einem Drittel der befragten Unternehmen noch keine strategische Bedeutung hat. Interdisziplinäre Projektgruppen, die Industrie 4.0-Projekte operativ verantworten, sind insgesamt nur mit einem Anteil von 14 Prozent für die Ausrichtung verantwortlich.

Insgesamt geben 54 Prozent der KMU an, dass ihrer Meinung nach die Geschäftsführung oder der Vorstand für die strategische Planung der Digitalisierung verantwortlich sein sollte.



Unternehmen, die eine konkrete Vorstellung haben (elf Prozent), messen Industrie 4.0 höchste Bedeutung zu. In keinem anderen Bereich wird mehr Geld investiert. Um die Zukunft des Unternehmens aktiv zu gestalten, kommen dabei insbesondere Kosteneinsparungen eine besondere Rolle zu.

 

Artikel von: Expense Reduction Analysts GmbH
Artikelbild: © Monkey Business Images – shutterstock.com

Über Samuel Nies

Als gelernter Informatikkaufmann war für mich schon schnell klar, dass die Administration von verschiedenen Systemen zu meinem Gebiet werden sollte. Um aber auch einen kreativen Anteil in meinen Arbeitsalltag zu integrieren, verschlug es mich in die Welt des Web Content Management.



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