Zürcher Startup lanciert erstes Produkt: milKit

21.10.2015 |  Von  |  Start-up
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Zürcher Startup lanciert erstes Produkt: milKit
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Vor einem Jahr erhielten Pius Kobler und Sven Rizzotti den STARTUPS.CH-Award. Nach der Unternehmensgründung und einer gelungenen Crowdfunding-Kampagne überzeugten die Jungunternehmer diesen Sommer auch die Jury der Schweizer Startup-Plattform Venture Kick. Jetzt bringt das erfolgsverwöhnte Zürcher Startup Sport Components AG die ersten Produkte in den Handel.

Die Jungunternehmer Pius Kobler und Sven Rizzotti haben eine klare Vision: Ihr Startup Sport Components AG soll ein bedeutender Name im Tubeless-Fahrradmarkt werden. Mit innovativen Produkten und einem erstklassigen Service von Bikern für Biker wollen sie Tubeless weltweit zum Standard machen. Darüber hinaus plant das Zürcher Startup innovative Produkte für den weiteren Sportmarkt zu entwickeln. Neue Patente sind bereits angemeldet.

Tubeless nennt man Reifen, die in Kombination mit besonderen Felgen, einem eingeschraubten Ventil und/oder Dichtmilch ohne Schlauch gefahren werden können. (radlwiki)

Ein revolutionäres System

„Tubeless ist ein geniales System mit vielen Vorteilen. Die Installation und Wartung waren aber bisher mühsam. Nach einem platten Reifen aufgrund ausgetrockneter Dichtmilch wollte ich das System unbedingt in den Griff bekommen“, erklärt Pius Kobler, Erfinder von milKit und Mitgründer der Sport Components AG.

milKit ist ein revolutionäres System zur Installation und Wartung von Tubeless-Reifen. Diese funktionieren ohne Gummischlauch – wie beim Autoreifen – und weisen daher bessere Eigenschaften auf als herkömmliche Reifen. Die Wartung dieser Reifen und der sich ständig darin befindenden Dichtmilch war bisher aufwändig und klebrig. milKit macht Tubeless einfach. Nach nur 18 Monaten Entwicklungszeit und einer intensiven Testphase sind seit kurzem die ersten milKit Produkte weltweit im Online-Handel erhältlich: milKit.bike/shop. 

Biker unterstützten das Projekt

Von kräftigem Rückenwind profitierte die Sport Components AG diesen Sommer gleich zweimal. Im Mai führten die Macher von milKit erfolgreich eine Crowdfunding-Kampagne auf Indiegogo durch. 600 Biker aus 36 Ländern unterstützten das Projekt mit insgesamt 30‘000 USD. Im Juli überzeugten Pius Kobler und Sven Rizzotti mit ihrer Idee die Jury der Schweizer Startup-Plattform Venture Kick und erhielten nach durchlaufen der drei Bewerbungsstufen Startkapital in der Höhe von insgesamt 130’000 CHF.


Tubeless ist ein geniales System mit vielen Vorteilen.

Tubeless ist ein geniales System mit vielen Vorteilen.


„Wir erhalten sehr positive Feedbacks von Kunden, potentiellen Partnern aus der Bike-Branche und erfahrenen Unternehmern“, erklärt Sven Rizzotti, Mitgründer der Sport Components AG. „Dies motiviert uns, die Weiterentwicklung voranzutreiben. Neue Patente sind bereits angemeldet.“

milKit compact

Die Dichtmilch im Reifen wird mit einer Spritze durch das patentierte milKit-Ventil gemessen und kontrolliert und bei Bedarf auf demselben Weg nachgefüllt. Dabei bleiben die Reifen auf der Felge und die Luft im Reifen – sauber, sicher, simpel. milKit compact besteht aus zwei milKit-Ventilen mit Ventilherztool und einer Nachfüllspritze mit Messrohr – alles kompakt in der Spritze verstaut.

milKit valve pack

Wer ein Zweitrad hat, braucht kein zweites Kit: Sport Components AG hat dafür das milKit valve pack lanciert. Es umfasst zwei patentierte milKit Ventile und ein Ventilherztool.



Über Sport Components AG

milKit ist das erste Produkt der 2015 gegründeten Sport Components AG mit Sitz in Zürich. Produktentwicklungsingenieur Pius Kobler und Unternehmer Sven Rizzotti wollen ihre Firma als bedeutenden Namen im Tubeless-Fahrradmarkt platzieren. Darüber hinaus entwickelt die Schweizer Sport Components AG innovative Produkte für den gesamten Bike- und Sportmarkt.

 

Artikel von: Sport Components AG
Artikelbilder: © Sport Components AG

Über Samuel Nies

Als gelernter Informatikkaufmann war für mich schon schnell klar, dass die Administration von verschiedenen Systemen zu meinem Gebiet werden sollte. Um aber auch einen kreativen Anteil in meinen Arbeitsalltag zu integrieren, verschlug es mich in die Welt des Web Content Management.



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