Mehr Rendite mit Social Trading

03.02.2015 |  Von  |  Marketing
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Mehr Rendite mit Social Trading
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Mario Draghi schickt den Euro in den Keller. Um den Staaten der südlichen Euro-Peripherie zu helfen, hat der Präsident der Europäischen Notenbank ein Anleihekaufprogramm in Höhe von 50 Mrd. Euro pro Monat angekündigt.

Gleichzeitig dümpelt der Leitzins seit Jahren um die Null-Linie. Für Sparer und Anleger eine katastrophale Geldpolitik, aus der es jetzt jedoch einen Ausweg gibt.

Wer heute noch irgendwo ein ganzes Prozent auf sein Sparguthaben oder Tagesgeldkonto bekommt, der darf sich glücklich schätzen. Bei Licht betrachtet, unter Berücksichtigung der Inflation und der Kontoführungsgebühren erleidet jedoch auch er einen schleichenden Verlust. Seit Mai 2014 hat der Euro gegenüber dem Dollar ganze 30 Prozent an Wert verloren.

Gewinner sind die Staaten der südlichen Euro-Peripherie, die sich so wieder einen Stück vom weltweiten Wettbewerbskuchen gönnen dürfen. Fraglich ist jedoch, ob die Abwertung des Euros auch den gewünschten Erfolg bringt, denn durch eine reine Abwertung der Währung sind noch lange keine Reformstrukturen umgesetzt , welche aber dringend notwendig wären, um ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum zu gewährleisten.

Die Notenbankpolitik Mario Draghis ist eine Katastrophe, nicht nur für Anleger und Sparer, sondern auch für die künftige Altersvorsorge. Durch die niedrigen Zinsen auf Staatsanleihen können Versicherer nicht mehr die Rendite erwirtschaften, die sie einst ihren Kunden versprochen haben. Die Folge: Rentner müssen künftig mit starken Einschnitten bei der Altersvorsorge rechnen und finden derzeit kaum eine Alternative, die noch genügend Rendite abwirft.

Während die Bürger im Norden Europas mit den Folgen der Euro-Abwertung kämpfen, hat man in der Schweiz ganz andere Probleme: Durch die massive Aufwertung des Schweizer Franken, den die SNB plötzlich nicht mehr zu dem Mindestkurs von 1,20 an den Euro koppeln wollte, sind zahlreiche Schweizer Unternehmen in Schieflage geraten. Außerdem hat der Schritt für einen drastischen Einbruch am Schweizer Aktienmarkt gesorgt.

Dänemark kämpft derzeit mit demselben Problem. Mit etwas Abstand betrachtet kann man sagen, dass das globale Währungssystem ausser Rand und Band geraten ist. Während die einen Länder den Abwertungswettlauf der Währungen weiter anheizen, beginnen die ersten damit, aus der lockeren Geldpolitik auszuscheren. Für Anleger ein schwieriges Umfeld, in dem eine Geldanlage mit hohem Risiko verbunden ist.

Aktienmarkt am Allzeithoch

Während Anleihen für die Renditejäger also kategorisch ausscheiden, bleibt noch der Aktienmarkt als Investitionsalternative. „Dividendenstarke Titel“ solle man sich jetzt ins Portfolio legen, tönt es von den Analysten und Börsenexperten an allen Ecken und Enden. Einige bezeichnen eine Investition in Aktien sogar bereits „alternativlos“, ein Wort, das derzeit im deutschen Sprachraum wohl recht inflationär gebraucht wird. Doch der Anleger zieht nicht richtig, zu gut sind ihm noch die beiden Aktiencrashs der vergangenen Jahre im Gedächtnis. Der eine aus dem Jahre 2000, als die Internetblase platzte und der andere um das Jahr 2008, als die Investmentbank Lehman Brothers in die Pleite steuerte und Milliardenwerte vernichtete. Derzeit notieren Die Aktienmärkte wieder exakt an den ehemaligen Höchstständen, was Privatanleger zu recht abschreckt.


Die Notenbankpolitik Mario Draghis ist eine Katastrophe für die künftige Altersvorsorge. (Bild: © canadastock - shutterstock.com)

Die Notenbankpolitik Mario Draghis ist eine Katastrophe für die künftige Altersvorsorge. (Bild: © canadastock – shutterstock.com)


Von fallenden und steigenden Kursen gleichermassen profitieren

Wie wäre es also mit einer Geldanlage, bei der man von fallenden wie steigenden Kursen gleichermassen profitieren könnte? Für Privatanleger ist dieses Business jedoch viel zu risikoreich, woher soll man schon wissen, welchen Wert man gerade kaufen oder verkaufen soll?

Social Trading heisst die Lösung

Social Trading heisst der Anlagetrend der letzten Jahre. Mehr und mehr Anleger koppeln sich vom traditionellen Bankensystem ab und vertrauen ihr Geld einem professionellen Daytrader an, der durchaus dazu in der Lage ist, auf dem Derivatemarkt eine Rendite von 30 bis 60 Prozent p. a. zu erwirtschaften. Dabei agieren die Profitrader nach bestimmten Strategien, um den optimalen Zeitpunkt zum Kauf oder Verkauf eines Derivats zu bestimmen. Eines sollte man jedoch nie vergessen: Wo viel Rendite drauf steht, steckt auch einiges an Risiko drin. Daher sind die etablierten Social-Trading-Plattformen dazu übergegangen, eine ausgefeilte Risiko-Protection einzubauen, um den Anleger vor übermässig hohen Verlusten zu schützen. Die Hauptaufgabe ist es jedoch, den oder die besten Trader auszusuchen, die man mit der Vermehrung seines Vermögens betrauen möchte.

So wählt man einen guten Trader aus

Um einen guten Trader auszuwählen, sollte man sich vor allem dessen Performance-Statistik der letzten Monate ansehen. Dabei ist es wichtig drauf zu achten, dass der Trader schon längere Zeit (mind. 1 Jahr) auf der Plattform aktiv ist und zahlreiche Trades absolviert hat, damit die Statistik nicht durch ein oder zwei glückliche Zufallstreffer mit hohem Hebel geschönt ist, sondern als Resultat aus einer stabilen Trading-Strategie mit ausgefeiltem Risiko- und Moneymanagement einhergeht. Dabei sollte man auch nicht zu sehr auf atemberaubende Zahlen der absoluten Performance von 200 oder 300 Prozent achten, die meist mit einer hohen Risikoaffinität einhergehen, sondern lieber auf einen Trader setzen, dessen Rendite zwischen stabilen 30 und 60 Prozent liegt – dafür aber konstant und mit geringerem Risiko. Der DrawDown-Wert gibt an, wie lange der Trader in einer Verlustphase war, bevor seine Performance wieder ins Positive driftete. Der maximale DrawDown sollte die Marke von 20 – 25 Prozent nicht überschreiten, dann wissen wir, dass der Trader ein gutes Moneymanagement betreibt.



Social Trading Plattformen

Als Anbieter von Social Trading-Plattformen haben sich im wesentlichen 2 Anbieter in den letzten Jahren am Markt etabliert: ayondo und eToro. Während man auf der eToro Trading-Plattform aufgrund seiner längeren Existenz zwar mit 3.5 Millionen Mitgliedern eine grössere Auswahl an potenziellen Profi-Tradern hat, vertraut man bei ayondo auf ein von der BaFin reguliertes Unternehmen mit Sitz in Deutschland, wo auch bekannte Daytrader und Börsenprofis wie Stefan Riße (n-tv) ihre Dienste anbieten. Wer sich ein Portfolio aus professionellen Daytradern zusammenstellen möchte, um den Dienst einmal unverbindlich auszuprobieren und der Niedrigzinspolitik ein Schnippchen zu schlagen, kann dies zunächst mit einem kostenlosem Demokonto und virtuellem Geld tun.

 

Oberstes Bild: © McIek – shutterstock.com

Über Frank Eschmann

Der freiberufliche Devisentrader Frank Eschmann handelt seit 7 Jahren erfolgreich an den Finanzmärkten. Auf seinem Finanzportal devisen-handeln.org veröffentlicht er in regelmässigen Abständen seine Trades und hilft über kostenlose Video-Tutorials Anfängern bei ihren ersten Schritten in den Beruf des Daytraders. Basis für seine Handelsansätze ist eine Kombination aus Technischen Chartmustern, saisonalen Schwankungen und die Auswertung Fundamentaler Wirtschaftsdaten.



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