Schweizer Uhrenbranche auf Wachstumskurs

23.07.2014 |  Von  |  News
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Wenn man sich auf eine Sache verlassen kann, dann ist dies die Schweizer Pünktlichkeit – und die Uhrenbranche, die noch immer hervorragend floriert und nun auch die ersten starken Konkurrenten aus Asien weit hinter sich lässt.

Exportiert werden die Uhren aus der Schweiz inzwischen in zahlreiche Länder, die besten Abnehmer sind beispielsweise Deutschland, Frankreich, Italien oder auch die USA und Japan. Das Land der aufgehenden Sonne galt viele Jahre als starker Konkurrent der Schweiz – aber das ist wahrscheinlich nicht mehr lange der Fall.



Die Schweiz, das Exportwunder?

2013 konnten Schweizer Uhren im Wert von etwa 1,2 Milliarden Franken allein nach Japan exportiert werden, was in einem einzigen Jahr einem Plus von 5,7 % entspricht. Interessant ist dabei, dass Uhren allein für fast 20 % der Exportwerte nach Japan verantwortlich sind – noch vor deutlich grösseren und teureren Gütern. Allein Pharmaartikel werden noch häufiger an das andere Ende der Welt geliefert. Ein Ende dieses Trends sei in der Zwischenzeit nicht absehbar, wie Jean-Daniel Pasche, seines Zeichens Präsident des Uhrenverbands FH, erklärte.

Demnach hätten die Uhrenexporte von Hublot & Co. allein im Juni 2014 noch einmal um fast 10 % im Vergleich zum Vorjahresmonat zugelegt. Das betrifft allerdings nicht nur sündhaft teure Luxusuhren, sondern auch die Mittelklasse- und Einsteigersegmente. Mit anderen Worten: Die Welt kauft Schweizer Uhren jeglicher Klassen und wird darauf auch in Zukunft nicht verzichten. Darunter leiden unter anderem die Exporte aus Japan selbst, welches 2013 ganze 27 % weniger Uhren ausgeschifft hat als noch im Jahr zuvor.

Schweizer Flexibilität

Verantwortlich für den guten Stand der Uhrenbranche hierzulande sei unter anderem die Flexibilität der Unternehmen. Sie hätten erkannt, dass eine Uhr auch ein Statussymbol und Modeartikel sein kann – und nicht nur ein weiteres technisches Gerät, als welches es in zahlreichen asiatischen Ländern empfunden wird. Dort würden zwar hervorragende Ingenieure die Manufakturen praktisch überlaufen, aber von Ausländern oder Frauen – welche andere kulturelle Einflüsse oder besondere Blickwinkel auf das Uhrendesign einbringen könnten – würde bei zahlreichen asiatischen Herstellern jede Spur fehlen. Bis sich das ändert, wird die Schweiz also wahrscheinlich Exportweltmeister im Uhrensegment bleiben.



 

Oberstes Bild: © sandr2002 – Shutterstock.com



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