Petrobras-Skandal: Verdächtiger in Genf verhaftet

24.02.2016 |  Von  |  News
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Petrobras-Skandal: Verdächtiger in Genf verhaftet
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Der Industriemanager Fernando Migliaccio da Silva ist auf Veranlassung der Bundesanwaltschaft (BA) letzte Woche in Genf verhaftet worden, als der Ex-Mitarbeiter des brasilianischen Odebrecht-Konzerns Bankkonten saldieren und Vermögenswerte ausser Landes schaffen wollte. Dies berichtet die „Handelszeitung“.

Die BA bestätigt die Verhaftung eines brasilianischen Staatsbürgers „in Zusammenhang mit den Untersuchungen – Odebrecht und Petrobras – in der Schweiz“. Die Verhaftung sei erfolgt, nachdem der Brasilianer „für eine kurze Zeit“ in die Schweiz eingereist war. Die BA hat daraufhin Haftantrag gestellt und den Beschuldigten in Untersuchungshaft gesetzt.

Es bestehe der dringende Tatverdacht, so BA-Sprecherin Nathalie Guth, dass „die verhaftete Person an der Ausrichtung von Bestechungszahlungen an ehemalige Petrobras-Direktoren mitgewirkt hat, welche unter anderem von Sitzgesellschaften mit Konten in der Schweiz ausgerichtet wurden, an welchen Odebrecht als wirtschaftlich Berechtigter ausgewiesen ist“.

Die U-Haft wurde „wegen Verdunkelungs- und Fluchtgefahr“ vorerst auf drei Monate angesetzt.

Gemäss Insidern soll Fernando Migliaccio da Silva für den brasilianischen Industriekonzern Odebrecht diverse Offshore-Konten bei Schweizer Privatbanken unterhalten haben. Es soll sich dabei um die Luganeser PKB Privatbank sowie die beiden Genfer Institute Bank Audi Private Bank und Barclays Suisse handeln.

 

Artikel von: Handelszeitung
Artikelbild: blackday – Fotolia.com

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