Warum wählen die meisten Menschen den Weg des geringsten Widerstands? Wie können sie das ändern?

12.08.2015 |  Von  |  Selbstmanagement
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Warum wählen die meisten Menschen den Weg des geringsten Widerstands? Wie können sie das ändern?
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Ich möchte Ihnen mit diesem Beitrag einen echten Mehrwert liefern. Haben Sie sich schon mal gefragt, warum die Menschen immer den Weg des geringsten Widerstands wählen bzw. lieber das sichere kleine Glück wählen, anstatt mit Risiko das grosse zu bekommen?

Wenn Menschen z. B. in einem Fernsehquiz die Möglichkeit bekommen mit einer leichten Frage ohne Risiko 700 CHF (€) anstatt mit einer schweren Frage 2000 CHF (€) zu gewinnen, wird der grosse Teil der Menschen die 700 CHF (€) wählen. Denn die geringere Summe ist leichter zu gewinnen – statt mit Risiko und Mut den grossen Fisch zu fangen.

Hätten Sie sich auch so verhalten? Warum ist das so?

Das haben Sie sich wohl noch nicht gefragt bzw. durch eine Selbstreflexion auf die Probe gestellt?! Gehen wir gemeinsam zurück in die Kindheit bzw. Schulzeit: Dort werden wir sozusagen auf Sicherheit programmiert. Dort fehlen auch meistens die wichtigen Basics wie Selbstvertrauen und Mut im Unterricht bzw. im Elternhaus.

Denn man will aus Ihnen ein Einheitsschaf machen anstatt einen einzigartigen Menschen, der Sie wahrlich sind – dadurch kann man Sie leichter lenken! Jetzt sehe ich Sie vor Ihrem digitalen Gerät sitzen und sagen: „Das kann ich nicht nachvollziehen! Das stimmt nicht!“

Doch, das können Sie, wenn Sie Ihr Leben einfach mal beleuchten!

Handeln Sie immer frei? Sind Sie mutig oder eher ängstlich? Arbeiten Sie in Ihrer Berufung oder nur für Geld? Diese Programmierungen aus der Kindheit und Schulzeit werden auch Paradigmen genannt. Man könnte auch sagen, dass es Gewohnheiten sind.


Handeln als Einheitsschaf oder einzigartiger Mensch - entscheiden Sie! (Bild: © bikeriderlondon - shutterstock.com)

Handeln als Einheitsschaf oder Individuum – entscheiden Sie! (Bild: © bikeriderlondon – shutterstock.com)


Ich möchte Ihnen jetzt noch ein weiteres Beispiel geben. Es geht um das Thema „Rauchen“. Ich spreche da aus Erfahrung, da meine beiden Eltern geraucht haben und meine Mutter durch ein Raucher-Karzinom (Krebs) gestorben ist. Obwohl sie immer gesagt hat: „Geräucherte Ware hält länger!“ Das war leider nicht der Fall.

Warum rauchen viele? Es ist meistens eine Gewohnheit, die man sich antrainiert hat. Viele rauchen auch, weil es eine Art Blitzableiter ist, denn Nikotin beruhigt und wäre ohne Verbrennungsvorgang sogar gesund. Alle wissen, dass es ungesund ist, tun es aber doch. Sie kennen das Risiko, und es wäre möglich, es zu lassen. Doch es ist eine Gewohnheit, die sich tief verankert hat. Trotzdem rauchen viele weiter, da sie meinen, es wäre schwer, es zu lassen.

Doch es ist eine einfache Kopfentscheidung, ein Anti-Raucherseminar zu besuchen oder ein Buch von Allen Carr zu lesen. Aber das ist mit Arbeit verbunden. Ich möchte Ihnen einen einfachen Motivationssatz mitgeben: „Wenn Sie erst einmal krank vom Rauchen sind und dann aufhören, ist es meistens zu spät!“

Jetzt fragen Sie sich sicher – wie ändere ich das? Was kann ich tun?

Ich möchte Ihnen 5 Punkte an die Hand geben, die Ihnen helfen, ins mutige Handeln zu kommen:

1. Einen wichtigen Grund haben (Motive finden)!

Finden Sie den Grund für Ihr Handeln und Tun!

Was steckt hinter Ihrer Idee und warum wollen Sie sie verwirklichen? Sie können das mit den Motiven gleichsetzen, denn die Motive, warum Sie etwas tun, geben Ihnen jeden Tag die Motivation für Ihr Handeln. Warum wollen Sie das Gewicht verlieren? Warum wollen Sie diesen Job nicht mehr machen und wie wollen Sie in Zukunft Ihr Geld verdienen? Stelle Sie sich die Fragen, die für Sie wichtig sind!

2. Sie müssen die richtigen Wege nehmen (prüfen Sie Ihre Wege des Öfteren)!

Die Richtung und die Wege, die Sie gehen, sind wichtig, deshalb sollten Sie diese des Öfteren überprüfen. Das nicht zu tun, wäre genauso, als wenn Sie jedes Mal den Kopf an der Lampe im Raum anstossen und sich keine Gedanken darüber machen, beim nächsten Mal einen Weg zu finden, um sich nicht den Kopf anzustossen. Sie können die Wege und Richtungen auch mit Ihren Strategien vergleichen. Doch das Wichtigste ist, dass Sie ins Handeln kommen. Dazu gibt es einen schönen und lustigen Spruch: „Während die Schlauen noch beraten, haben die Dummen bereits die Burg gestürmt!“

3. Einfach tun!

Jetzt kommen wir zur wichtigsten Tugend – das Tun!

Wie sagte schon Goethe? Die wichtigsten Buchstaben im ABC sind: T – U – N! Deshalb führe ich auch die Einfach tun-Akademie, denn das ist meine Aufgabe: Motive bei Leuten finden, damit sie jeden Tag motiviert sind, mit EINFACH TUN ihre Ziele zu erreichen.

Doch die grosse Herausforderung ist, dass viele erst ins Handeln kommen, wenn es fast schon zu spät ist. Dabei sollten diese Menschen ihr Leben schon längst umstrukturiert haben. Doch wenn der Schmerz noch nicht gross genug ist, kommt man nicht ins TUN!

Sie müssen sich den Startschuss selber geben – niemand anders macht das! Sind Sie erst einmal in Schwung gekommen, dann geht vieles von alleine. Das ist wie mit einem Rad: Erst müssen sie es immer wieder mit Schwung anschieben – doch irgendwann läuft es von alleine!

4. Entscheide jeden Tag nach A-, B-, C-, und D-Aufgaben!

Sie müssen ihren Tag so ausrichten, dass Sie das Wichtigste zuerst tun – also die A-Aufgaben.

Wenn Sie diese erledigt haben, kommen die B-Aufgaben usw.! Wenn die erste Aufgabe ist, ein unangenehmes Gespräch mit der Bank zu führen oder mit einem unangenehmen Kunden zu sprechen, dann machen Sie das zuerst. Das gibt Ihnen zusätzliche Power, um die anderen Aufgaben zu erledigen: Sie lassen die schwere Aufgabe los und fühlen sich hervorragend, noch mehr zu erledigen. Handeln Sie immer nach dem Spruch: „Was bringt mich am schnellsten zum Ziel? Genau das mache ich JETZT!”

5. Seien Sie immer hungrig nach Wissen und lernen Sie so viel, wie Sie können!

Viele haben nach der Schule „keinen Bock“ mehr auf Lernen. Denn das Lernen wird uns in der Schule aufgezwungen, anstatt dass uns gezeigt wird, dass Lernen Spass macht und lebensnotwendig für unser Wachstum ist! Suchen Sie erfolgreiche Menschen und fragen Sie sie nach ihren Erfolgsrezepten! Ich glaube, niemand von diesen Menschen wird Ihnen die Antwort verweigern.

Lernen Sie also lieber von Könnern als von Schwätzern.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim mutigen TUN!

Mit den besten Siegercoach-Grüssen,

Swen-William Bormann

Siegen ist kein Zustand, sondern ein Prozess!


Titelbild Hörbuch


Swen-William Bormann hatte es nicht immer einfach im Leben. Im Gegenteil. Er wuchs in einer Arbeiterfamilie auf und sein Vater handelte nach dem Motto: „Nicht geschimpft ist Lob genug.“ Es gab also entsprechend viel Kritik und wenig Ermutigung und Liebe für ihn.

Aber letztlich gibt es im Universum nichts Unnützes. Alles hat seinen Sinn und findet zu einem späteren Zeitpunkt Verwendung. Swen William Bormann lernte so schon sehr früh, auf wen und auf was es im eigenen Leben wirklich ankommt. Beim Weg durch alle Höhen und Tiefen, durch scheinbare Niederlagen und Rückschläge lernte er die Regeln des Erfolgs auf die harte Tour.

Umso ehrgeiziger und wissbegieriger sog er das Wissen der Besten ihres Fachs auf und setzte die Erkenntnisse daraus Stück für Stück in seinem Leben um.

Die Erfolgsrezepte für Sieger sind daraus genauso entstanden wie der Weg der Sieger. All dieses Wissen und die Lehren aus dieser Zeit sind in dieses Hörbuch eingeflossen, von dem Sie nun profitieren können. Sie brauchen nicht alle Erfahrungen selbst zu machen. Sie können auch die Abkürzung zum Erfolg nehmen, indem Sie die Erfahrungen und Erkenntnisse für sich nutzen, die ich und andere bereits erlebt und umgesetzt haben.

Dieses Hörbuch wird Sie auf die Siegerstrasse zurückbringen und Ihnen den Weg in ein Leben nach Ihren eigenen Vorstellungen ebnen.

 

Oberstes Bild: © lassedesignen – shutterstock.com

Über Swen-William Bormann

Swen-William Bormann wurde als Arbeitersohn geboren und machte, bevor er seine Berufung als Trainer fand, Erfahrungen im Handwerk und Verkauf. Also ein echter Praktiker – kein Theoretiker. Sein starkes Bedürfnis nach Weiterbildung und persönlicher Entwicklung führte ihn dazu, zahllose Bücher, DVDs und Hörbücher zu nutzen, Seminare zu besuchen etc., um den Wunsch, mehr zu lernen, zu befriedigen. Dabei war und ist ihm immer wichtig, nur von den Besten der Branche zu lernen, wie Tony Robbins, Brian Tracy und viele mehr. Heute trainiert er mit Begeisterung Menschen vom Sportler bis zum Manager und hält inspirierende Vorträge, die im Kopf und Herzen bleiben.


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