Wie schreibt man gute Texte fürs Internet?

16.04.2015 |  Von  |  Selbstmanagement
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Gute Texte im Internet sind das A und O, denn wie heisst es so schön: Content is King! Dieser Spruch bewahrheitet sich immer wieder.

Im Folgenden erhalten Sie einige Tipps, wie man wirklich gelungene Texte hinbekommt und damit natürlich auch Besucher auf der Seite fesselt.

Die Überschriften

Überschriften sind gerade im Internet von zentraler Bedeutung, denn wer würde schon einen Text lesen, wenn ihn noch nicht einmal der Titel anspricht und neugierig macht.

Von vielen Besuchern werden selbst Überschriften im Internet nicht wirklich bis zum Ende gelesen. Daraus ergibt sich für den Autor die Aufgabe, eine Überschrift zu finden, bei der schon die ersten beiden Wörter die ganze Aufmerksamkeit des Lesers beanspruchen. Lesen Sie hierzu nachfolgend sowohl ein negatives Beispiel als auch eins, das richtig ist.

Negativ-Beispiel:

Es gibt eine Möglichkeit, wie man 1000 Euro am Tag verdient

und wie man es richtig macht:

1000 Euro am Tag verdienen mit folgender Möglichkeit

Daraus folgend müssen Sie versuchen, die ersten beiden oder auch ersten drei Wörter der Überschrift so zu wählen, dass sie Ihren Lesern interessant erscheint. Sie sollen wissen wollen, was dahinter steckt und neugierig auf den Inhalt werden.

Die Einleitung

Bei der Einleitung ist es wichtig, nicht einfach irgendwelche langweiligen Plattitüden zu nutzen, sondern den Lesern zum Beispiel schon vorab einen ersten inhaltlichen Eindruck vom folgenden Text zu geben.

Der Hauptteil

Auch beim eigentlichen Text gibt es eine Menge Tipps, die den Lesern die Lektüre versüssen. Sie müssen diese nur befolgen.

Hier habe ich dazu die nach meiner Ansicht besten Tipps aufgelistet:

Besser aktiv als passiv formulieren

Von Vorteil ist es, wenn Sie in Ihren Texten möglichst Aktivformulierungen verwenden, weil diese einerseits leichter zu lesen sind und andererseits Missverständnissen vorbeugen.

Vermeiden Sie Verneinungen

Man muss nicht jegliche Verneinungen umgehen, aber gerade doppelte Verneinungen sind für den Leser ganz schwer zu verstehen – noch dazu im Internet.

Keine langen und komplizierten Sätze

Diese Regel fällt mir selbst besonders schwer. Wer schon einige andere meiner Artikel gelesen hat, weiss, dass ich häufig recht ausführliche und teils auch komplizierte Sätze schreibe.

Deshalb meine Faustregel: Lassen Sie die Sätze nicht länger werden als 16 Wörter.

Besser Ziffern als Zahlen

Mit diesem Hinweis erleichtern Sie  Ihren Besuchern deutlich das Lesen. Zum einen geht es schneller  und zum anderen machen Ziffern den Text übersichtlicher, da der Leser nicht erst darüber nachdenken muss, welche Zahl zum Beispiel hinter „Hundertfünfundzwanzig“ steckt.


Keine langen und komplizierten Sätze (Bild: © Kaylie_Kell - shutterstock.com)

Keine langen und komplizierten Sätze (Bild: © Kaylie_Kell – shutterstock.com)


Wie schreibt man gute Texte für Blogs

Zuvor habe ich mich mit eher allgemeinen Texten beschäftigt. Nun möchte ich auf die Besonderheiten eingehen, die sich bei Blogs ergeben.

Die Individualität

Für Blogger ist es wichtig, dass ihre Texte etwas Persönliches haben und  sie sollen keinesfalls anderen Blogs gleichen. Wenn man es schafft, seinen ganz eigenen Stil zu entwickeln, der die Besucher gleich erkennen lässt, wer diesen Text eingestellt hat, dann ist man einen grossen Schritt weitergekommen. Der Weg für einen erfolgreichen Blog steht offen.

Meinungen und Emotionen

Emotionen und Meinungen lassen den Leser spüren, wie der Autor zu bestimmten Themen steht. Sie  individualisieren einen Text natürlich enorm. Allerdings sollte man beachten, dabei nicht ins Arrogante zu verfallen, denn mit einer solchen Wirkung erreicht man eher das Gegenteil. Dann verlassen die Leser wahrscheinlich den Blog sehr sehr schnell.

Die Ich-Perspektive

Gerade in Blogs taucht sehr oft das Wort „Ich“ auf – und das ist auch richtig so. Gibt man doch in seinen Texten häufig seine eigene Meinung wieder. Wichtig ist, nicht jeden Satz mit „Ich“ zu beginnen, denn dies kann die Leser recht schnell verärgern. Man muss einfach versuchen, die berühmte  „gesunde Mischung“ zu finden.

Inspiration

Inspiration ist etwas, was die ganz Grossen aus der Branche heraushebt.

Ihre Texte inspirieren die Menschen – und dementsprechend lesen auch viele deren Blogs gerne. Wer es sich leicht macht und Dinge aus anderen Blogs wiederholt, ohne ein Thema weiter auszubauen, der wird wohl nie wirklich erfolgreich werden.



 

Originalartikel Teil 1 und Teil 2 erschienen auf my-business-blog.de
Oberstes Bild: © Quintanilla – shutterstock.com


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