Warum individuelle Werte für die Karriere wichtig sind

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Warum individuelle Werte für die Karriere wichtig sind
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Jeder Einzelne von uns hat individuelle Wertvorstellungen, die sich von denen anderer Personen durchaus unterscheiden können. Grundsätzlich ist klar festzustellen, dass Werte für unser aller Zusammenleben wichtig sind, denn sie geben uns eine Orientierung, wie wir uns selbst in Beziehung zu anderen verhalten sollen. Dadurch bestimmen sie auch unsere Wahrnehmung im persönlichen Alltag. Aber auch im Beruflichen haben Werte eine wichtige Funktion und dürfen daher auch bei der Karriereplanung nicht unterschätzt werden.

Werte sind wichtiger Karrierefaktor



Ob auf Managementebene oder aber unter Kollegen, Werte sind sowohl für das berufliche Verständnis als auch die sozialen Beziehungen am Arbeitsplatz entscheidend. Männer, die im Beruf erfolgreich sind, sind sich dieser Tatsache schon immer bewusst und nutzen sie ganz selbstverständlich. Doch auch und gerade für Frauen mit Ambitionen bei der Karriere macht es Sinn, sich mit den individuellen Werten und Wertvorstellungen umfassend vertraut zu machen.

Oftmals sind wir uns unserer Werte gar nicht wirklich bewusst, und doch sind sie im täglichen Tun und Handeln zu erkennen. Sie sind von unserem Verständnis der Welt geprägt und damit auch von der Kultur, in der jeder Einzelne von uns aufgewachsen ist. Und doch hat jeder auch ganz persönliche Wertvorstellungen, die meist eher im Bereich der Emotionen liegen und uns deshalb nicht bewusst sind. Zu einem Problem kann dies führen, wenn sich Wertvorstellungen und Karriereambitionen gegenüberstehen. Gerade Frauen fühlen sich dann oft unwohl und erzeugen nicht die kompetente Aussenwirkung im beruflichen Umfeld, wie sie eigentlich vorhanden wäre.

Warum Werte für die Karriereorientierung wichtig sind

Menschen, die eine klare Wertvorstellung haben und diese auch ausdrücken, beeindrucken durch entschiedenes Auftreten, das aus ihnen selbst kommt und nicht durch das Innehaben einer gewissen Position oder eines bestimmten Amtes. Vor allem Frauen steht es gut, wenn sie Selbstbewusstsein ausstrahlen.



Werte schaffen aber auch Authentizität

Werte prägen das Verhalten und die Meinung eines Menschen, wobei gerade Wertvorstellungen Massstäbe für das Tun und Handeln setzen. Damit verschaffen sich Personen im Arbeitsumfeld ein ganz persönliches Profil, das Kollegen und Vorgesetzten vermittelt, welche Prioritäten wichtig sind. So entsteht ein authentischer Eindruck, der auch als verlässlich eingestuft wird.

Zu wissen, was einem wichtig ist, lässt darüber hinaus Situationen und Angebote richtig einschätzen und die korrekte Entscheidung treffen, zu der man auch stehen kann. Der Vorteil liegt dabei auf der Hand, denn man fühlt sich nicht fremdgesteuert, sondern handelt selbstbestimmt und hat Kontrolle über die individuellen Entscheidungen. Letztendlich können sich Personen mit Werten auch besser abgrenzen.

Wer im Arbeitsumfeld Entscheidungen fällen muss, sollte diese auch begründen können. (Bild: Bacho / Shutterstock.com)

Wer im Arbeitsumfeld Entscheidungen fällen muss, sollte diese auch begründen können. (Bild: Bacho / Shutterstock.com)

Wer im Arbeitsumfeld Entscheidungen fällen muss, sollte diese auch begründen können. Ob man nun zustimmt oder etwas ablehnt – besser angenommen werden solche Tatsachen immer, wenn man sie auch begründen kann. Klar ist, dass Werte im Branchenumfeld immer kompatibel sein sollten: Wer etwa in einem Kosmetikunternehmen arbeitet, aber der Meinung ist, dass Make-up schädlich für die Haut ist, wird in seinem Job nicht unbedingt glücklich und gefordert sein. Denn es liegt auf der Hand, dass jemand, der seine Werte im Beruf ausleben kann, unweigerlich motivierter an seine tägliche Arbeit herangeht als jemand, der einfach seine Arbeitszeit verstreichen lässt. Damit besteht ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen Werten, der Motivation und letztendlich der Karriere, denn diese wird bei guter Arbeitsleistung unweigerlich folgen und von den persönlichen Werten angetrieben werden.



Werte erzeugen Wertschätzung



Wer Karriere machen möchte, muss in jedem Fall in seinem beruflichen Umfeld wertgeschätzt werden. Dabei wird die Person nicht nur akzeptiert, sondern auch deren Leistung honoriert. Und genau an diesen Fakten hängt viel, denn es werden infolgedessen interessantere Aufgaben übertragen. Auch setzen sich oftmals Vorgesetzte als Mentoren ein oder aber man erhält leichter Zugang zu Qualifizierungsmassnahmen. So ist der Weg dahin gehend gebahnt, dass man immer mehr Verantwortung übertragen bekommt und dadurch auf der Karriereleiter nach oben unterwegs ist.

Wer überprüfen möchte, ob er seitens seiner Kollegen und seines Vorgesetzten Wertschätzung erfährt, sollte sich fragen, ob ihm aktiv zugehört wird und seine Meinung in Meetings ernst genommen wird. Hier gilt es auch, einen Vergleich mit anderen Kollegen anzustreben, ob vielleicht jemand von ihnen bevorzugt wird oder ob der Chef vielmehr die eigenen Ideen und Vorschläge annimmt und fördert.

Sollte jemand tatsächlich feststellen, dass die positive Wertschätzung an seinem Arbeitsplatz zu wünschen übrig lässt, ist vermutlich die Suche nach einer neuen Arbeitsstelle unumgänglich. Denn wer trotz Abschätzung in seinem Arbeitsverhältnis verharrt, verleugnet sich selbst und damit auch seine Werte. Dadurch wird eine Abwärtsspirale in Gang gesetzt, die über kurz oder lang negative Auswirkungen auf die eigene Leistung am Arbeitsplatz hat.



 

Oberstes Bild: © Wavebreakmedia – Shutterstock.com


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