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Wirtschaftswachstum treibt Schweizer Energieverbrauch in die Höhe

16.07.2014 |  Von  |  News

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Die florierende Schweizer Wirtschaft hat auch Auswirkungen auf den Stromkonsum. Denn dieser blieb im vergangenen Jahr nur knapp unter dem Rekordwert.

Mehrere Faktoren kurbeln Energieverbrauch an



Zusätzlich zur positiven Entwicklung der Schweizer Wirtschaft gibt es weiter Faktoren, die einen Einfluss auf den Energiekonsum haben. Dazu gehören das kalte Wetter im vergangenen Winter sowie das Bevölkerungswachstum. Dies alles hat den Verbrauch auf 896.000 Terajoule wachsen lassen, was einem Plus von 2,5 % entspricht.

Aufgrund der kalten Witterung in den Wintermonaten wurde um mehr als fünf % mehr Heizöl und fast sechs % mehr Erdgas verbraucht. Dies teilte das Bundesamt für Energie vor kurzem mit. Der Verbrauch von schweren Heizölsorten sank dagegen um mehr als 40 %, ebenso wie der von Petrolkoks, der um mehr als 20 % zurückging.

Spitzenwert nur knapp verfehlt

Vergleicht man den Verbrauch von Treibstoff zum Vorjahreswert, so blieb dieser weitgehend konstant, doch fällt auf, dass Benzin immer häufiger durch Diesel ersetzt wurde. Dies führte im vergangenen Jahr dazu, dass der Bedarf von Dieselöl um mehr als vier % stieg, im Gegenzug sank der Absatz von Benzin um etwa den gleichen Wert.

Was den Energieverbrauch beim Heizen betrifft, so ist hier festzustellen, dass immer häufiger erneuerbare Energieträger zum Einsatz kommen. Energieholz hat um fast zehn % zugelegt, die Verwendung von Wärmepumpen stieg um fast 12 %, auch Solarwärme ist deutlich gefragter und konnte um 10 % zulegen. Dieser Trend ist erfreulich, denn er zeigt, dass der Umstieg auf alternative Energien zunimmt und damit immer öfter Ökostrom und damit eine saubere Umweltbilanz im Fokus der Aufmerksamkeit stehen.

Auch wenn sich Energiespender und Energiefresser im grossen und ganzen die Waage halten, bleibt festzuhalten, dass der gesamte Energieverbrauch in der Schweiz im vergangenen Jahr mit 896.000 Terajoule nur knapp unter dem Spitzenwert aus dem Jahre 2010 lag. Damals wurden insgesamt 903.000 Terajoule verbraucht, wobei für den jetzigen Wert ebenso wie für den damaligen vor allem der Winter mit deutlich kalten Temperaturen verantwortlich zeichnet.



 

Oberstes Bild: © kstudija – Shutterstock.com


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