Woher nehmen wenn nicht stehlen? Anregungen für kreatives Webdesign (1)

08.11.2013 |  Von  |  Allgemein
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Woher nehmen wenn nicht stehlen? Anregungen für kreatives Webdesign (1)
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Potentielle Kunden entscheiden sich meis in Sekunden, ob Ihnen eine Website gefällt oder nicht. Ein gutes Webdesign ist für die Internetpräsenz einer Firma daher Pflicht. Wenn Sie nach neuen Ideen für Ihr Webdesign suchen, dann sind Sie hier genau richtig!

Getreu dem Motto „Gib einem Mann einen Fisch und du ernährst ihn einen Tag. Lehre ihn das Fischen und du ernährst ihn ein Leben lang“ wollen wir Ihnen in diesem Zweiteiler nicht einfach ein paar kreative Ideen nennen, sondern sie gewissermassen gleich zur Quelle für Design-Ideen führen.



Webdesign ist eine kreative Sache und sie ist dann besonders originell, wenn sie sich vom Vorhandenen abhebt und dabei gleichzeitig nicht zu fremd wirkt. Die Quelle für gutes Webdesign liegt daher gerade ausserhalb des Webdesign-Bereichs.

Wie man die Kreativität anregt

„Unsere Inspiration für aussergewöhnliche Websites muss nicht allein aus dem Webdesign kommen. Man kann auch von beinahe allem anderen aus der eigenen Umgebung angeregt werden.“ Diese Worte stammen von Carrie Cousins, einer langjährigen Designerin und Redakteurin im Bereich der industriellen Medien. Sie arbeitete unter anderem für die Firma Designmodo und hat bereits zahlreiche Gastbeiträge verfasst, z.B. bei Adobe.

Aus ihrem Erfahrungsschatz gibt sie die 10 ertragreichsten Quellen für neue Ideen und Anregungen ausserhalb des Webdesigns preis – 5 davon stellen wir jetzt vor und 5 folgen in Teil 2.

Die Kunst

Für Carrie Cousin ist „Design eigentlich nur eine andere Form der Kunst“ und darum könne es für die kreative Arbeit in diesem Bereich sehr hilfreich sein, sich einfach von anderen Kunstformen anstecken zu lassen. Das Naheliegendste ist sicherlich, sich einfach Bilder und Malerei anzuschauen. Es gibt aber noch viel mehr in der Kunst zu entdecken: Skulpturen, Architektur, Theater usw. Nicht nur die einzelnen Formen sind von Interesse, sondern auch das Zusammenspiel verschiedener Gegenstände.



Die Natur

„Eine der besten Plätze um über Design nachzudenken ist draussen“, sagt die Design-Expertin. Die Natur bietet eine Fülle von einmalig schönen Farbkombinationen und Formen. Insbesondere Blumen können bei der Entwicklung neuer Farbpaletten kreativen Ideen für überzeugenden Ergebnissen liefern. Ein grosser Vorteil der Natur ist sicherlich, dass ihre Farben und Formen das Schönheitsempfinden der meisten Menschen anspricht – eine Designidee aus der Natur wird dann schnell als natürlich schön angesehen.

Herbsttag

Ansprechende Motive gibt es genug in der Natur. Urheber: Andreas Hermsdorf / pixelio.de




Die Mode

Die Expertin schaut sich gerne auf dem Laufsteg, in Modemagazinen oder auf Modeschaun nach den neuesten Trends für Farben, Formen und Formgrössen um. Häufig lassen sich Modekonzepte erkennen, die dann auf das Webdesign übertragen werden können. „Während die Formgrössen, die ein Designer für eine Modenschau benutzt, bei den Überlegungen helfen können, Dinge nun in grossem oder kleinem Stil zu realisieren, sind die Farbwahlen und Formen die besten trendy things auf die man ein Auge haben sollte“, sagt Cousin und weist auf den aktuellen Trend des Chevron-Designs hin, der zunehmend das Internet erobert und dessen Wurzeln in der Modewelt liegen.



Wer die Modewelt beobachtet und die neuesten Trends für sein Webdesign aufgreift, ist den anderen meist einen Schritt voraus. Dabei sollte man sich einer Sache bewusst sein, wie Cousin erklärt: „Manchmal brauchen die Webdesigner eine kleine Weile, um den erfolgreichen Modetrends hinterher zu kommen.“ Man kann also auch mit einem guten Webdesing eine Weile allein dastehen und sollte sich davon nicht zu schnell beunruhigen lassen.

Verpackungen

„Eine der wohl am meisten übersehenen Quellen für gutes Design sind Verpackungen“, meint Cousin und gibt damit einen echten Insidertip. Nicht allein die ansprechenden Verpackungsformen (es muss eben nicht immer alles rechteckig sein) bieten wertvollen Anschauungsunterricht, sondern auch die Etikettierung. „Diese Objekte sind meist besonders gut, wenn es um die Beschriftung kleiner Flächen geht“. Irgendwie schaffen es die Labelhersteller von Nahrungsmitteln immer, auf kleinstem Raum eine Vielzahl von Informationen sauber und übersichtlich unterzubringen. Dieses Knowhow ist sehr wertvoll und wer sich dessen bewusst ist, kann am Frühstückstisch schon mit dem Webdesign anfangen.

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=69CBQbuC1xM]

Fotografien

Fotografien sind zwar eine offensichtliche Quelle für Inspirationen, werden aber weit weniger verwendet, als allgemeinhin angenommen wird. Cousin rät dahter: „Wenn Sie ein grossartiges Bild haben, das für ein Projekt passt, dann lassen Sie sich nicht bloss davon inspirieren. Benutzen Sie es. Verwenden Sie ein grossflächiges Design und stellen das Bild ins Zentrum.“ Und wer kein Bild zur Hand hat, der kann sich in der Welt der Fotografien auf Ideensuche begeben. Als zuverlässige Adressen für Bildmaterial nennt Cousin „National Geographic, Jill Greenberg und Levon Biss.“

Hier geht es weiter zu Teil zwei.



 

Oberstes Bild: © z_amir – Fotolia.com


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